Der PV7 ergänzt Kias vollelektrische PBV-Modellfamilie mit noch mehr Platz und Flexibilität

  • Kia stellt den PV7 vor, das zweite Modell seiner speziellen, rein elektrischen Platform Beyond Vehicle Modellreihe (PBV), die darauf ausgelegt ist, mehr Platz, Flexibilität und Leistungsfähigkeit für gewerbliche Einsätze und den Personentransport zu bieten.
  • Der PV7 Passenger kombiniert flexible Sitzkonfigurationen mit hohem Komfort auf langen Strecken, während der PV7 Cargo mit hoher Ladekapazität, niedriger Ladehöhe und praxisorientierter Funktionalität für den gewerblichen Einsatz überzeugt.
  • Die speziell für Kias PBV-Strategie entwickelte E-GMP.S-Architektur kombiniert 800-V-Ladetechnologie mit hoher Reichweite und einem skalierbaren Antriebsportfolio.
  • Der PV7 entwickelt die PBV-Designsprache von Kia mit markanten, aufrechten Proportionen und nutzerorientierten Details konsequent weiter und sorgt so für ein grosszügiges Raumangebot, einfachen Zugang und hohe Alltagstauglichkeit.
  • Flexible Sitzkonfigurationen, vielfältige Umbaumöglichkeiten, vernetzte Dienste und Flottenmanagementlösungen erfüllen unterschiedlichste Kundenanforderungen.
  • Kia wird den PV7 und die gesamte PBV-Modellpalette vom 15. bis 20. September 2026 an der IAA Transportation 2026 der Öffentlichkeit vorstellen.

Die Kia Corporation (Kia) hat heute an der IAA Transportation 2026 in Hannover den Kia PV7 vorgestellt. Als zweites Modell in Kias spezieller, vollelektrischer Platform Beyond Vehicle Modellreihe (PBV) erweitert der PV7 das Angebot der Marke im Segment der leichten Nutzfahrzeuge (LCV).

Erhältlich in den Varianten Cargo und Passenger kombiniert der PV7 elektrische Performance, einen flexibel nutzbaren Innenraum und vernetzte Technologien und eignet sich damit für ein breites Spektrum an geschäftlichen Anwendungen und Mobilitätslösungen. Der PV7 basiert auf der speziell für Kias PBV-Strategie entwickelten E-GMP.S-Architektur und verfügt über einen flachen Fahrzeugboden, der ein Maximum an Innenraum und Flexibilität ermöglicht. Ergänzt wird das Konzept durch produktivitätsorientierte Lösungen, die Kunden dabei unterstützen, ihre täglichen Abläufe effizienter zu gestalten und bessere Geschäftsergebnisse zu erzielen. Kia bringt den PV7 2027 in Korea und Europa auf den Markt. Weitere Varianten und Märkte sollen folgen.

«Mit dem PV7 gehen wir den nächsten Schritt auf unserem Weg zu individuell zugeschnittener Mobilität und bauen auf dem Fundament auf, das wir mit dem PV5 geschaffen haben. Durch die Kombination von anwendungsspezifisch entwickelter Hardware, auf die Anforderungen von Unternehmen zugeschnittener Software und speziellen PBV-Services geht der PV7 weit über das Fahrzeug selbst hinaus und bietet eine umfassende Geschäftslösung, die Kunden dabei unterstützt, ihre Produktivität und Flexibilität zu steigern und langfristig einen grösseren Mehrwert zu schaffen.»

Ho Sung Song, Präsident und CEO von Kia

Inwiefern verkörpert der Kia PV7 die PBV-Designstrategie von Kia?

Aufbauend auf den Grundlagen des PV5, der zum «International Van of the Year 2026» gekürt wurde, erweitert der PV7 das Angebot von Kia im Bereich der PBV-Lösungen sowohl hinsichtlich der Grösse als auch des Anwendungsspektrums. Dank seiner grösseren Abmessungen und vielfältigeren Einsatzmöglichkeiten kann Kia ein breiteres Spektrum an Kundenbedürfnissen abdecken – vom Flotten- und Logistikeinsatz über Shuttle-Dienste bis hin zu kleinen und mittleren Unternehmen sowie zur individuellen Mobilität. Die Strategie von Kia für den PV7 stützt sich auf drei geschäftsorientierte Säulen: Hardware, Software und Service.

Auf Hardwareebene basiert der PV7 auf der speziell für PBV entwickelten E-GMP.S-Architektur von Kia. Sie nutzt die bewährte Elektrofahrzeug-Kompetenz von Kia und das Flexible Body System[1], um eine breite Palette an Karosserievarianten, Derivaten und Umbaumodellen für unterschiedlichste betriebliche Anforderungen zu ermöglichen. Dieses umfassende Angebot macht den PV7 zu einem speziell auf geschäftliche Anforderungen zugeschnittenen Fahrzeug und bietet Kunden die Flexibilität, ihn an ihre spezifischen betrieblichen Anforderungen anzupassen.

Auf Softwareebene bietet Kia das Kia Business Solutions Portal, das Flottenmanagement, Laden, Wartung und den täglichen Betrieb unterstützt. Ein standardisiertes Flottenmanagementsystem (FMS) und auf die betrieblichen Bedürfnisse der Kunden zugeschnittene APIs für vernetzte Fahrzeugdaten tragen dazu bei, die Transparenz innerhalb der Flotte zu verbessern und einen effizienteren Tagesbetrieb zu ermöglichen.

Darüber hinaus bietet Kia spezielle Uptime-Services, die durch Echtzeitüberwachung, vorausschauende Diagnose und proaktives Wartungsmanagement eine hohe Fahrzeugverfügbarkeit unterstützen. Gemeinsam tragen diese vernetzten Lösungen dazu bei, Betriebsunterbrechungen zu reduzieren und den hohen Serviceanspruch von Kia zu erfüllen.

Der auf Unternehmen zugeschnittene Service von Kia konzentriert sich auf spezielle PBV-Dienstleistungen, die darauf ausgelegt sind, massgeschneiderte Unterstützung für vielfältige Geschäftsabläufe zu bieten, die Gesamtbetriebskosten zu senken und eine höhere Betriebsverfügbarkeit der Fahrzeuge zu gewährleisten. Kia plant, die Modellpalette des PV7 nach dessen Markteinführung im Jahr 2027 auf 23 Modellvarianten zu erweitern. Im Jahr 2029 soll dann der PV9 folgen, wodurch das PBV-Angebot und die Mobilitätslösungen der Marke weiter ausgebaut werden.

«Der PV7 wurde entwickelt, um den Kunden die Flexibilität zu bieten, sich veränderten Bedürfnissen anpassen zu können. Als massgeschneidertes Geschäftsfahrzeug, das für erstklassige EV-Leistung, datengestützte Lösungen und hervorragenden Rundum-Service konzipiert wurde, wird es den Kunden ermöglichen, ihre Arbeitseffizienz zu steigern, die Produktivität zu verbessern und über den gesamten Geschäftslebenszyklus hinweg einen grösseren Mehrwert zu schaffen.»

Sangdae Kim, Executive Vice President und Leiter der PBV Business Division von Kia

Welches Entwicklungskonzept steckt hinter dem Kia PV7?

Der PV7 wurde als vielseitiges, auf geschäftliche Anforderungen zugeschnittenes Fahrzeug konzipiert und basiert auf dem «Tool Box»-Konzept von Kia, dessen Schwerpunkt auf der Entwicklung von Fahrzeugen liegt, die für spezifische Kundenanforderungen optimiert sind. Während das «Open Box»-Konzept des PV5 die Flexibilität im städtischen Umfeld in den Vordergrund stellt, wurde der PV7 entwickelt, um grössere Kapazität und Nutzlast für anspruchsvollere Einsatzbedingungen und grössere Anwendungsbereiche zu bieten.

Bei der Entwicklung standen zudem die praktischen Bedürfnisse der Personen im Fokus, die den PV7 fahren, betreiben oder als Passagiere nutzen. Entsprechende Funktionen reduzieren die körperliche Belastung beim Einsteigen und Beladen, erhöhen Benutzerfreundlichkeit und Komfort und tragen zu einem sichereren und effizienteren Betrieb bei.

Welche Leistung, Konnektivität und Elektrofahrzeug-Funktionen bietet der Kia PV7?

Kia hat die Elektrofahrzeug-Funktionen des PV7 nicht nur mit Blick auf regulatorische Anforderungen entwickelt, sondern als Instrumente zur Förderung von Innovation, Produktivität und betrieblicher Effizienz.

Antrieb und Reichweite: Für den PV7 stehen zwei Nickel-Kobalt-Mangan-Batterien (NCM) mit Kapazitäten von 71,5 kWh und 96,2 kWh zur Wahl. Je nach Markt und Konfiguration überträgt der Elektroantrieb eine Leistung von bis zu 200 kW und ein Drehmoment von 420 Nm auf die Vorderräder. Der Frontantrieb ist serienmässig, eine Allradvariante soll zu einem späteren Zeitpunkt folgen. Die Variante Cargo mit Long-Range-Batterie bietet eine rein elektrische Reichweite (AER) von über 460 km nach WLTP.[2]

Schnellladefunktion: Dank seiner 800-Volt-Architektur lässt sich der PV7 an einer 350-kW-DC-Schnellladestation in rund 25 Minuten von 10 auf 80 Prozent laden, wodurch sich Standzeiten reduzieren lassen. Als erstes Kia Modell bietet der PV7 zudem zwei Ladeanschlüsse: einen vorderen Wechselstrom-/Gleichstrom-Ladeanschluss und einen optionalen Wechselstrom-Ladeanschluss an der Rückseite. Dies ermöglicht mehr Flexibilität bei unterschiedlichsten Park- und Ladesituationen.[3]

Vernetztes Fahrerlebnis: Pleos Connect basiert auf Android Automotive OS und bietet ein Smartphone-ähnliches Erlebnis im Fahrzeug – mit vernetzter Navigation, flexibel konfigurierbaren Bildschirmlayouts, einem offenen App-Marktplatz mit eigenen und externen Business-Anwendungen sowie Over-the-Air-Updates. Die Plattform umfasst Gleo AI[4], einen KI-gestützten Sprachassistenten, der die Steuerung von Fahrzeug-, Navigations- und Messaging-Funktionen in natürlicher Sprache ermöglicht.

Praktische Elektrofahrzeug-Funktionen: Mit der Vehicle-to-Load-Funktion (V2L) kann der PV7 über Anschlüsse im Innen- und Aussenbereich Werkzeuge, Geschäftsausrüstung und andere Geräte mit Strom versorgen und aufladen. Ein spezieller Fahrmodus für schwere Lasten sorgt bei der Variante Cargo zudem für ein stabiles Fahrverhalten, indem er sich an unterschiedliche Beladungszustände anpasst.

Was sind die wichtigsten Unterschiede zwischen dem PV7 Cargo und Passenger?

PV7 Cargo: Der PV7 Cargo wurde für Logistik, Lieferdienste, Fuhrparks sowie kleine und mittlere Unternehmen entwickelt. Er ist weltweit in 2- und 3-Sitzer-Ausführungen erhältlich und legt den Schwerpunkt auf Ladekapazität, Zugänglichkeit und Effizienz. Das Modell Cargo Long bietet bis zu 6,1 m³ Laderaum (VDA-Standard), während die Variante Cargo High Roof bis zu 8,0 m³ bietet. Die maximale Nutzlast beträgt 1165 kg bei der Variante Long und 1200 kg bei der Variante Compact. Das Modell Long verfügt über eine Ladehöhe von 550 mm und bietet Platz für bis zu drei Europaletten (800 × 1200 mm). Ein spezieller Fahrmodus für schwere Lasten passt die Fahrzeugleistung an den jeweiligen Beladungszustand an und sorgt so auch bei hoher Zuladung für ein stabiles Fahrverhalten.

Die Bodenmaterialien lassen sich an unterschiedliche Einsatzzwecke anpassen. Zudem haben Kunden die Wahl zwischen vollständig zu öffnenden zweiflügeligen Hecktüren, die das Be- und Entladen bei beengten Platzverhältnissen erleichtern, und einer konventionellen, nach oben öffnenden Heckklappe. Die Funktion Smart Walk Away schliesst die elektrische Schiebetür automatisch, sobald sich die Person mit dem Smart Key vom Fahrzeug entfernt. Zudem lässt sich der Status der Laderaumtüren aus der Ferne überprüfen. Weitere Ausstattungsmerkmale umfassen eine Durchlademöglichkeit in der Trennwand[5] sowie eine separate Ver- und Entriegelungsfunktion für die Laderaumtüren, die für zusätzliche Sicherheit im Laderaum sorgt.

PV7 Passenger: Der PV7 Passenger wurde für die Personenbeförderung, Shuttle- und Mietdienste, den Tourismuseinsatz sowie für Familien konzipiert und verbindet hohen Komfort mit aussergewöhnlicher Vielseitigkeit. Er bietet weltweit Platz für bis zu neun Personen und in Korea für bis zu elf Personen. Verschiedene Sitzkonfigurationen ermöglichen eine flexible Anpassung an unterschiedliche Anforderungen bei der Personenbeförderung und im täglichen Einsatz.

Das Modell mit 7 Sitzplätzen ist mit Long-Rail Easy Remove Seats ausgestattet, die sich flexibel verschieben und herausnehmen lassen und so eine variable Gestaltung des Innenraums für unterschiedliche Bedürfnisse ermöglichen. Das Modell mit 9 Sitzplätzen ist mit oder ohne vierte Sitzreihe erhältlich und bietet so grössere Flexibilität für unterschiedliche Passagier- und Betriebsanforderungen. Eine separate Klimatisierung im Fond sorgt für zusätzlichen Komfort. Zu den verfügbaren Ausstattungsmerkmalen zählen zudem USB-C-Ladeanschlüsse mit 100 W sowie verschiedene Ablagemöglichkeiten.

Welche Sicherheitsfunktionen bietet der Kia PV7?

Der PV7 ist mit einer umfassenden Palette an Sicherheitstechnologien und fortschrittlichen Fahrassistenzsystemen (ADAS) ausgestattet, welche die Person am Steuer unterstützen, das Unfallrisiko senken und die Passagiere schützen.

Das System umfasst sieben Airbags, darunter einen im Dachhimmel integrierten Beifahrerairbag, während der Pedal Misapplication Safety Assist 2.0 (PMSA 2.0) dazu dient, das Risiko einer unbeabsichtigten Beschleunigung aufgrund einer falschen Pedalbetätigung zu verringern.

Zu den weiteren ADAS-Funktionen[6] gehören der Frontkollisionswarner (FCA), der Spurhalteassistent 2.0 (LKA 2.0), der navigationsbasierte Tempomat (NSCC), der Autobahnassistent 2.0 (HDA 2.0), die Parksensoren Front/Seite/Heck (PDW), der ferngesteuerte Parkassistent (RSPA), die Rückfahrkamera (RVM) und die Rundumsicht-Kamera (SVM). Zudem ermöglicht die «Built-in Cam 3.0»[7] der Person am Steuer, Fahrsequenzen aufzuzeichnen und später anzusehen.

Wie vereint das Design des PV7 Geräumigkeit, Benutzerfreundlichkeit und eine unverwechselbare PBV-Identität?

Der PV7 wurde im Rahmen der Kia-Designphilosophie «Opposites United» entwickelt und kombiniert mutige, aufrechte Proportionen mit einer kantigen, nach vorne versetzten Silhouette und einer flachen Dachlinie. Aufbauend auf der unverwechselbaren PBV-Identität, die bereits mit dem PV5 etabliert wurde, verleihen diese Elemente dem Nutzfahrzeugsektor mehr Raffinesse und Premium-Charme und maximieren gleichzeitig den Innenraum, die Zugänglichkeit und die Alltagstauglichkeit.

«Der PV7 knüpft an die mit dem PV5 eingeführten Designprinzipien an und zeigt, wie ein grösseres Nutzfahrzeug zugänglicher und anpassungsfähiger gestaltet werden kann und zugleich eine stärkere Verbindung zu den Menschen schafft, die sich im Alltag auf das Fahrzeug verlassen. Darin spiegelt sich unsere Überzeugung wider, dass durchdachtes, auf den Menschen ausgerichtetes Design selbst ein konsequent zweckmässiges Fahrzeug relevanter und wertvoller machen und für ein bereicherndes Nutzungserlebnis sorgen kann.»

Karim Habib, Executive Vice President und Leiter von Kia Global Design

Im Frontbereich übernimmt der PV7 die vom PV5 bekannte schwarze Motorhaube. Die optische Verbindung zwischen den A-Säulen und dem Tagfahrlicht betont die One-Box-Silhouette. Die schwarze Motorhaube und die Verkleidung der Säulen bilden einen markanten Kontrast zur Karosseriefarbe und unterstreichen die unverwechselbare Designsprache der PBV-Modellpalette von Kia. Kias charakteristische Lichtsignatur, verdeckt integrierte Scheinwerfer und die robust gestaltete untere Fahrzeugpartie verleihen dem PV7 einen unverwechselbaren, modernen Auftritt. Ein unterhalb des Stossfängers sichtbarer Unterfahrschutz unterstreicht den robusten und widerstandsfähigen Charakter zusätzlich.

Die Seitenansicht prägt eine optisch schwebende Dachpartie. Beim Modell Passenger entsteht dieser Eindruck durch die visuelle Verbindung der schwarzen Radlauf- und D-Säulenverkleidung mit der umlaufenden Verglasung. Eine abgesenkte vordere Fensterlinie mit markantem Abwärtsschwung schafft ein offeneres Raumgefühl, verbessert die Sicht und erhöht die Alltagstauglichkeit. Die grosszügige Verglasung sorgt zudem für eine bessere Rundumsicht und erleichtert den Blick auf die Fahrzeugumgebung. Markante Kotflügel, schwarze Radlaufverkleidungen sowie einzigartige Verglasungs- und Zierelemente unterscheiden die Varianten Passenger und Cargo voneinander und unterstreichen den jeweiligen Fahrzeugcharakter.

Am Heck verbinden variantenspezifische Tür- und Heckklappenkonzepte[8] hohe Funktionalität mit einem einheitlichen Erscheinungsbild. Technisch anmutende Rückleuchtengrafiken, freiliegende Scharniere und klar definierte Öffnungsanordnungen betonen die Funktionalität, während austauschbare Stossstangenecken, Radhausteile und Türverkleidungen dazu beitragen, Reparaturen zu vereinfachen und Ausfallzeiten zu reduzieren.

Wie hat Kia den Innenraum des PV7 auf die Bedürfnisse der Kunden abgestimmt?[9]

Der Innenraum des PV7 schafft übersichtliche, zweckmässige Räume, die auf die spezifischen Bedürfnisse der Passenger- und Cargo-Kunden zugeschnitten sind. Beide Varianten verbinden praktische Stauraumlösungen mit nutzerorientierten Technologien, die Komfort, Bequemlichkeit und Produktivität steigern. Von Mobilgeräten inspirierte 12,9-Zoll- und 14,6-Zoll-Displays bieten intuitiven Zugriff auf Fahrzeuginformationen und vernetzte Dienste.

Die Fahrerumgebung wurde speziell auf die Bedürfnisse von Nutzern abgestimmt, die im Laufe eines typischen Arbeitstages wiederholt in das Fahrzeug ein- und aussteigen. Ausstattungsmerkmale wie ein Haltegriff an der A-Säule, eine optimierte Sitzposition und eine verbesserte Trittgeometrie tragen dazu bei, das Ein- und Aussteigen einfacher und komfortabler zu gestalten. Physische Bedienelemente für häufig genutzte Funktionen ergänzen Pleos Connect und schaffen so ein Gleichgewicht zwischen fortschrittlicher digitaler Funktionalität und intuitiver, taktiler Bedienung.

Der PV7 Cargo setzt auf das Konzept eines «mobilen Arbeitsbereichs», bei dem ein mehrschichtiges Armaturenbrett und eine Mittelkonsole den nutzbaren Raum optimal ausnutzen. Offene Ablageflächen sorgen dafür, dass wichtige Gegenstände griffbereit sind, während bei Modellen mit dreisitziger Vordersitzreihe die Rückenlehne des Mittelsitzes umgeklappt werden kann, um bei Nichtgebrauch eine vielseitige offene Ablagefläche zu schaffen.

Beim PV7 Passenger stehen Komfort und Raffinesse im Vordergrund. Zweifarbige Oberflächen, geschlossene Ablagefächer, eine optionale Ambientebeleuchtung und eine optionale Mittelkonsole, die während der Pausen als Tisch genutzt werden kann, sorgen für ein edleres Ambiente im Innenraum. Ein im Dach integrierter Airbag schafft zusätzlichen Stauraum im Armaturenbrett, ergänzt durch ein Ablagefach über dem Kopf des Fahrers. Im Fond sorgen in das Dach integrierte Klimaregler, optionale elektrische Schiebetüren und neu entwickelte Sitze für mehr Komfort, Zugänglichkeit und Bequemlichkeit – sowohl auf dem täglichen Pendlerweg als auch auf längeren Fahrten.

Wie unterstreichen Farben, Materialien und Oberflächen die Rollen des PV7 Cargo und des PV7 Passenger?

Das Farb-, Material- und Oberflächenkonzept (CMF) des PV7 verbindet die unterschiedlichen Anforderungen von Güter- und Personenbeförderung durch eine gemeinsame Designsprache und verleiht zugleich jedem Modell einen eigenständigen Charakter.

Das robuste, moderne Exterieur wird durch eine ausdrucksstarke Farbpalette mit den neu entwickelten Farbtönen Fjord Blue, Solid Moonrock Gray und Lush Green zusätzlich betont. Matte Karosserielackierungen sorgen für weitere Akzente im Segment der Personentransporter.

Im Innenraum zeichnen sich die Cargo- und Passenger-Modelle durch zweckmässige Ausstattungsmerkmale aus. Der PV7 Cargo verfügt serienmässig über eine praktische, einfarbige Innenausstattung in Onyx Black, wahlweise ist auch die einfarbige Variante Deep Navy erhältlich. Orangefarbene Akzente sorgen für optische Dynamik, während die offen gestaltete Ablage mit gesprenkelter Oberfläche unempfindlich gegenüber Schmutz und Kratzern ist und einen markanten Designakzent setzt.

Der PV7 Passenger verfolgt einen modernen, von Lounges inspirierten Ansatz, wobei die Farbkonzepte Onyx Black One-Tone, Onyx Black-Gray Two-Tone und Sand & Taupe ein raffiniertes, geräumiges und einladendes Ambiente schaffen. Eine offene Ablage aus thermoplastischem Styrol (TPS) sorgt für eine intensive Farbwirkung und trägt zugleich zu einem ruhigeren Innenraum bei. Textile Oberflächen im oberen Bereich des Armaturenbretts und hochwertige Sitzbezüge erhöhen den Komfort und verleihen dem Innenraum zusätzliche Wertigkeit und optische Tiefe.

Im gesamten Fahrzeug kommen biobasierte und recycelte Materialien zum Einsatz. Insgesamt verbinden die Farb-, Material- und Oberflächenkonzepte des PV7 hohe Funktionalität mit einem eigenständigen Charakter, der gezielt auf die Bedürfnisse der Kunden der Passenger- und Cargo-Varianten abgestimmt ist.

Welche weiteren Derivate und Umbaumodelle des PV7 wird Kia anbieten?

Kia wird die PV7 Modellpalette über die bei der Weltpremiere vorgestellten Modelle hinaus erweitern und 23 Varianten anbieten, um ein noch breiteres Spektrum an Kundenbedürfnissen und Einsatzbereichen abzudecken.

Die vollständige Modellpalette umfasst Cargo-Varianten (Compact[10], Long, High Roof) und Passenger-Varianten (Compact, Long), ein speziell für Sonderaufbauten konzipiertes Chassis Cab sowie eine breite Palette an Umbaumodellen.

Das speziell auf PBV ausgerichtete Werk Hwaseong EVO West und das PBV Conversion Center von Kia ermöglichen eine flexible Produktion von Serien- und Umbaumodellen, ergänzt durch regionale Umbaupartner. Über eine zentrale Schnittstelle lassen sich Umbaukomponenten direkt aus dem Fahrzeug heraus steuern.

Wann und wo wird der Kia PV7 in den Verkauf kommen?

Die Markteinführung der Modelle PV7 Passenger und Cargo in Korea und Europa ist für die zweite Hälfte des Jahres 2027 geplant. Weitere Märkte, Derivate und Umbaumodelle sollen folgen.

Welche PBV-Modelle präsentiert Kia an der IAA Transportation 2026?

Der Stand von Kia an der IAA Transportation 2026 ist vom 15. bis 20. September auf dem Messegelände Hannover für das Publikum geöffnet. Dort präsentiert Kia seine PBV-Modellpalette, darunter drei PV7 Modelle (eine Passenger Long Variante und zwei Cargo Long Varianten) sowie sieben Derivate des PV5: Cargo Compact[11], Cargo High Roof, Passenger (7-Sitzer), rollstuhlgerechtes Fahrzeug (WAV), Chassis Cab, Crew und Food Truck (Umbau).

Darüber hinaus veranstaltet Kia den 2026 Global PBV Conversion Partners Day, zu dem Vertreter von 31 weltweiten Umbaupartnern erwartet werden. Als jährliche Kommunikationsplattform im Rahmen der PBV-Umbaupartnerstrategie von Kia vermittelt die Veranstaltung detaillierte Informationen zum PV7 und stärkt die Vernetzung innerhalb des umfassenden PBV-Ökosystems von Kia weiter.

Wie lauten die Spezifikationen des Kia PV7?

Vorläufige Spezifikationen des Kia PV7
Variante Passenger (Long, 9-Sitzer) Cargo (Long, 3-Sitzer)
Batteriekapazität 71,5 kWh 96,2 kWh 71,5 kWh 96,2 kWh
Länge 5350 mm
Breite[12] 1995 mm
Höhe[13] 1990 mm
Radstand 3500 mm
Antrieb Vorderradantrieb[14]
Max. Leistung (kW) 200
Max. Drehmoment (Nm) 420

Anmerkung der Redaktion: Die Spezifikationen und Leistungswerte basieren auf den zum Zeitpunkt der Weltpremiere des Kia PV7 verfügbaren vorläufigen Daten. Die endgültigen Spezifikationen, Ausstattungsmerkmale, Verfügbarkeiten und Leistungswerte können je nach Markt variieren und sich nach Abschluss der Tests und Zertifizierungen noch ändern.

Fussnoten

  1. Das Flexible Body System (FBS) ist Kias modulare Karosseriearchitektur der nächsten Generation, welche die flexible Entwicklung vielfältiger Karosserievarianten und Derivate auf Basis einer standardisierten Fahrzeugstruktur ermöglicht.
  2. Die angestrebte Reichweite basiert auf internen Tests und muss noch nach WLTP bestätigt werden.
  3. Basierend auf internen Messungen von Kia.
  4. Verfügbarkeit, spezifische Funktionen, Servicebezeichnungen und Zeitpunkt der Markteinführung können je nach Markt, Modell und Ausstattung variieren.
  5. Nur in der Konfiguration mit 3 Sitzen erhältlich.
  6. Die Verfügbarkeit von ADAS-Funktionen und -Technologien kann je nach Modell, Ausführungsvariante, Fahrzeugausstattung und Markt variieren. Bestimmte Funktionen können serienmässig oder als Option angeboten werden.
  7. Die Verfügbarkeit und die technischen Daten sind abhängig vom jeweiligen Markt.
  8. Die Heckklappenkonfigurationen können je nach Modell und Markt variieren.
  9. Bestimmte beschriebene Ausstattungsmerkmale, Sitzkonfigurationen, Stauraumlösungen und Komforttechnologien können je nach Modell, Ausstattungsvariante, Fahrzeugkonfiguration und Verfügbarkeit auf dem jeweiligen Markt variieren.
  10. In Europa als «Standard» bezeichnet.
  11. In Europa als «Standard» bezeichnet.
  12. Bei dieser Messung werden die Aussenspiegel und Türgriffe nicht berücksichtigt. Die Gesamtbreite einschliesslich Türgriffe beträgt 2030 mm.
  13. Höhe ohne Antenne gemessen.
  14. Allradvarianten werden zu einem späteren Zeitpunkt in die Modellpalette aufgenommen.