Kia Niro Plug-in-Hybrid: Crossover-Design trifft auf extrem niedrige Emissionen

  • Eigens für das neue Modell entwickelter Plug-in-Hybrid-Antrieb
  • Zweites Modell der Niro-Baureihe seit Einführung 2016
  • CO2-Emissionen: 29 g/km; Verbrauch: 1,3 Liter auf 100 km
  • Vorausschauendes Fahrerassistenzsystem
  • Fünf-Sterne-Rating nach Euro-NCAP, fortschrittliche «DRiVE WISE» Fahrerassistenztechnologien
  • Infotainment-Optionen: Android Auto™ und Apple CarPlay™
  • Anhänger für Zuglasten bis 1’300 kg optional erhältlich
  • Schweizer Verkaufsstart im dritten Quartal 2017

Der Kia Niro Plug-in-Hybrid kombiniert die hohe Vielseitigkeit und den ästhetischen Reiz eines Crossovers mit der maximalen Treibstoffeffizienz und den äusserst geringen Emissionen eines fortschrittlichen Plug-in-Hybrid-Antriebs.

Das von Grund auf als spezieller Hybrid konzipierte Fahrzeug sticht mit seinem attraktiven, modernen Design unter seinen konservativer gestylten Hybridkonkurrenten hervor.

Die neue Plattform des Niro wurde getrennt von den bestehenden Kia-Modellen entwickelt und bietet einige spezifische umweltfreundliche Technologien und Antriebsstränge der nächsten Generation. Die Plug-in-Hybrid-Variante des Niro, die in der Schweiz im dritten Quartal 2017 in den Handel geht, setzt auf das Zusammenspiel aus sparsamem 1,6-Liter-Benzinmotor mit Direkteinspritzung (GDI) und einer 8,9 kWh starken Lithium-Polymer-Batterie. Der jüngste Zuwachs zur Hybrid-Crossover-Familie des koreanischen Autobauers produziert bedeutend weniger Emissionen als der traditionellere Niro Hybrid. Der CO2-Ausstoss liegt bei 29 g/km (im NEFZ, kombiniert), die rein-elektrische Reichweite bei 58 Kilometern.

Herausragendes Crossover-Styling für den Hybridautomarkt

Das Styling des Niro, das den Designzentren von Kia in Kalifornien und im koreanischen Namyang entstammt, kombiniert die Zweckmässigkeit und Ästhetik eines kompakten Crossovers mit einer schlanken, aerodynamischen Karosserie.

Dank seiner windschnittigen, an Crossover-Modellen orientierten Silhouette, seinen subtil geformten Oberflächen und seinen markanten, modernen Linien ist der Niro trotzdem auf den ersten Blick als Kia zu erkennen. Das Modell weist die aktuellste Version des bekannten «Tigernasen»-Grills, die charakteristische C-Säule und verschiedene andere typische Designmerkmale auf. Es ist optional mit neuen Voll-LED-Scheinwerfern samt LED-Richtungsanzeigern erhältlich.

Die verhältnismässig lange Motorhaube, kurze Überhänge, höher gesetzte Scheinwerfer und die ansteigende Schulterlinie verstärken den sportlichen Crossover-Auftritt, durch den sich der Niro von seinen Konkurrenten auf dem Markt abhebt.

Die auf eine effiziente Aerodynamik ausgelegte Karosserie erreicht einen Luftwider-standsbeiwert von nur 0,29 Cd, womit der Niro deutlich windschnittiger ist als viele Hybridkonkurrenten. Der relativ lange Radstand des Niro (2’700 mm) gewährleistet zudem ein grosszügiges Platzangebot im Inneren.

Modernes, breites Armaturenbrett betont Geräumigkeit

Durch das breite Armaturenbrett und die klar definierten horizontalen Linien wirkt das Interieur des Kia Niro geräumig und modern. Ähnlich wie bei anderen jüngeren Modellen von Kia setzt auch der Niro im Inneren auf hohe Qualität und Soft-Touch-Materialien.

Klare Linien im gesamten Innenraum trennen die verschiedenen Bereiche des Armaturenbretts. Die Instrumententafel und die Mensch-Maschine-Schnittstelle (Human-Machine-Interface – HMI) sind entlang derselben Linie angeordnet. Darunter liegt die Steuersäule für das HLK-System mit Schaltern für die wichtigsten Fahrerassistenzsysteme.

Fortschrittlicher Hybridantrieb mit CO2-Ausstoss von 29 g/km

Der Niro Plug-in-Hybrid ist eine überzeugende Alternative zu kompakten Crossovern, die mit traditionellen Benzin- oder Dieselverbrennungsmotoren angetrieben werden. Aufgrund der geringen Unterhaltskosten und der Emissionsfreiheit im EV-Modus ist das Modell für kurze Strecken und das tägliche Pendeln zur Arbeit prädestiniert.

Herzstück des neuen Plug-in-Antriebs ist eine hochleistungsfähige 8,9-kWh-Lithium-Polymer-Batterie, die im Vergleich zu dem im Hybrid-Crossover von Kia verbauten Akku 1,56 kWh mehr Kapazität aufweist. Die neue Batterie ist mit einem Elektromotor gekoppelt, der mit seinen 44,5 kW fast 40 Prozent leistungsfähiger ist als der 32-kW-Motor der Hybridvariante.

Der Einheit aus Batterie und Elektromotor steht ein effizienter 1,6-Liter-GDI zur Seite. Der Vierzylinder-Benzindirekteinspritzer aus der Baureihe «Kappa» produziert unabhängig 105 PS Leistung und ein Drehmoment von 147 Nm. Insgesamt erreicht der Antrieb des neuen Niro Plug-in-Hybrids eine Leistung von 141 PS und ein Drehmoment von 265 Nm. Damit kann das neue Modell in 10,8 Sekunden (0,7 Sekunden schneller als der Standard-Hybrid des Niro) von 0 auf 100 km/h beschleunigen.

Angesichts der höheren Kapazität und elektrischen Leistung der Batterie rechnen die Kia-Ingenieure mit einer rein elektrischen Reichweite von 58 Kilometern. Während der Niro Hybrid in der effizientesten Konfiguration 88 g/km CO2 ausstösst, sind die Emissionen beim Plug-in-Hybrid mit 29 g/km (im NEFZ, kombiniert) deutlich geringer.

Auf die Räder übertragen wird die Antriebskraft durch das Sechs-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (6DCT) des Niro. Dadurch kann der Fahrer selbst schalten, was direkte und schnellere Rückmeldungen ermöglicht als bei den anderen Hybridmodellen, in denen üblicherweise ein elektronisch gesteuertes, stufenloses Automatikgetriebe (e-CVT) verbaut ist. Das 6DCT wird mit einer neuen getriebemontierten Vorrichtung (Transmission-Mounted Electric Device, TMED) kombiniert. Diese ermöglicht die parallele Übertragung der vollen Leistung von Verbrennungs- und Elektromotor bei minimalen Energieverlusten. Im Gegensatz dazu wird bei einem leistungsverzweigten System, wie es üblicherweise bei einem e-CVT-Hybrid eingesetzt wird, ein Teil der Leistung des Verbrennungsmotors für die Bereitstellung von Energie durch den Elektromotor eingesetzt, was zu umwandlungsbedingten Energieverlusten führt.

Energiegewinnung und vorausschauende Fahrerassistenzsysteme

Der Niro Plug-in-Hybrid verfügt über verschiedene Technologien, mit denen sich die Batterieeffizienz optimieren und die Reichweite des Fahrzeugs – im EV-Modus oder im Zusammenspiel mit dem 1,6-Liter-Motor – erhöhen lassen.

Eco Driving Fahrassistent – Eco DAS

Mithilfe seines Systems zur Bremsenergierückgewinnung kann der Niro beispielsweise kinetische Energie einfangen und die Batterie beim Ausrollen oder Abbremsen aufladen. Der neue «Eco Driving»-Fahrassistent (Eco DAS) gibt dem Fahrer zudem intelligente Hinweise für eine unter den gegebenen Bedingungen noch effizientere Fahrweise. Eco DAS umfasst zwei Assistenten: den Ausroll-Assistenten (Coasting Guide Control, CGC) und den vorausschauenden Energieeffizienz-Assistenten (Predictive Energy Control, PEC). Indem sie dem Fahrer vorschlagen, wann er das Fahrzeug ausrollen oder abbremsen sollte, helfen diese Systeme, Treibstoff einzusparen.

CGC weist den Fahrer auf den richtigen Zeitpunkt hin, den Fuss vom Gaspedal zu nehmen, um im Leerlauf auf eine Kreuzung zuzurollen, sodass sich die Batterie während der Ausrollphase aufladen kann. Durch das Festlegen eines Fahrziels im Navigationssystem wird CGC automatisch eingeschaltet. Über ein Symbol in der Instrumenteneinheit und ein dezentes akustisches Signal gibt das System dem Fahrer in bestimmten Geschwindigkeitsbereichen zu verstehen, wann er das Auto ausrollen lassen sollte.

PEC bedient sich des Navigationssystems und der Geschwindigkeitsregelung, um die vor dem Fahrzeug liegenden topografischen Änderungen – Steigungen und Kurven – zu analysieren. Auf dieser Grundlage bestimmt das System, wann es Zeit ist, die Batterie aufzuladen, bzw. ob gespeicherte Energie an die Räder abgegeben werden sollte, um den Energiefluss aktiv zu verwalten. Registriert das System beispielsweise einen vorausliegenden Anstieg, kann es entscheiden, mehr elektrische Energie zu speichern, um die bei der Bewältigung des Anstiegs nötige Batterieleistung bereitstellen zu können. Im Gegenzug kann der Energieeffizienz-Assistent bei einem herannahenden Gefälle den Elektromotor hinzuschalten, um die Motoreffizienz kurzzeitig zu erhöhen, da die Batterie ja bald wieder aufgeladen wird.

Hohe Stabilität und ansprechendes Handling durch Einzelradaufhängung

Der Kia Niro, der unabhängig von anderen Kia-Modellen entwickelt wurde, basiert auf einer stark überarbeiteten Version der bestehenden Kia-Fahrzeugplattform. Diese Plattform wurde eigens für die Hybridantriebstechnologien des Niro entwickelt. Durch das weltweit verfolgte Entwicklungs- und Evaluierungsprogramm ist sichergestellt, dass die Anforderungen der Kia-Kunden an Fahrkomfort, Handling und Stabilität erfüllt werden.

Die Einzelradaufhängung mit MacPherson-Federbeinen vorne sorgt für ein besseres Gefühl für die Lenkradmittelstellung, eine sofortige Reaktion auf Lenkeingaben und Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten.

Der Niro verfügt darüber hinaus über eine Einzelradaufhängung mit Mehrlenker-Hinterachse mit doppelten unteren Querlenkern. Das Ergebnis ist ein komfortables Fahrerlebnis unter allen Bedingungen, wobei jedes einzelne Hinterrad Schläge und Stösse ausgleicht. Weitere Pluspunkte sind ein hohes Mass an Agilität und Stabilität mit einer grösseren Reifenauflage-fläche in Kurven als bei einer traditionellen Verbundlenkerachse, wie sie im Kompakt-Crossover- und im Hybridsegment häufig zu finden ist.

Besonderes Augenmerk wurde auch auf das Bremsgefühl gelegt. Unter Anwendung der Erkenntnisse, die durch die Entwicklung von zwei Generationen des Optima Hybrid und des vollelektrischen Soul EV gewonnen wurden, legten die Ingenieure von Kia bei der Entwicklung des regenerativen Bremssystems besonderen Wert auf einen nahtlosen Übergang zum hydraulischen Reibungsbremsen. Dadurch entsteht ein Entschleunigungs-gefühl, das konsistenter und linearer ist als bei anderen Hybridautos.

Der Niro ist auch mit den neusten Fahrerassistenzsystemen, wie den von Kia entwickelten Softwareprogrammen Vehicle Stability Management und Electronic Stability Control ausgestattet, die für Stabilität, Bodenhaftung und Sicherheit unter allen Bedingungen sorgen.

NVH (Noise Vibration Harshness)-Massnahmen sorgen für hochwertiges Fahrerlebnis im EV- und im Hybridmodus

Beim Kia Niro wurden verschiedene Massnahmen ergriffen, um Geräusche und Schwingungen (NHV) zu dämpfen.
Bei einem Hybrid mit 1,6-Liter-GDI-Motor wie dem Niro ist ein kultivierter Lauf besonders wichtig. Im neuen Modell wurden daher verschiedene Massnahmen eingesetzt, die das Eindringen von Motorgeräuschen in den Fahrgastraum minimieren. Dies sind unter anderem asymmetrische Motorlager, die Antriebsstrangbewegungen an allen Punkten des vorderen Hilfsrahmens aufnehmen, eine hochdichte Motorhaubenisolation und eine schalldämpfende akustische Abschirmung, die das Motorengeräusch bei der Beschleunigung in den am häufigsten eingesetzten Motordrehzahlbereichen abmildert.

Strassenlärm wird mithilfe von hochisolierenden, steifen Buchsen im vorderen Hilfsrahmen bestmöglich gedämpft – unabhängig von der Strassenoberfläche. Zusätzliche Isolierungen wurden auch um den unteren Teil der A- und der B-Säule angebracht. Der hintere Radkasten wurde mit hochfestem Stahl versteift, um die Übertragung von Fahrgeräuschen und vom Heck ausgehende Schwingungen möglichst gering zu halten.

Ebenso wichtig war den Ingenieuren die Unterdrückung des Windgeräusches, insbesondere bei höheren Geschwindigkeiten. Der Kia Niro verfügt daher über eine Frontscheibe mit Akustikverglasung und über eine Scheibenwischerhaube, um Luftturbulenzen im unteren Teil der Frontscheibe zu reduzieren. Heulende und pfeifende Windgeräusche werden auch durch die sorgfältig konstruierten Türspiegel gemindert. Und da es sich um einen praktischen Crossover handelt, wurden auch die Bohrungen im Dachgepäckträger (für die Querstangen) abgedeckt.

Hohe Zweckmässigkeit durch eigens für das Hybridsystem entwickelte Crossover-Plattform

Bei der Entwicklung des Niro Hybrid-Crossovers wurde besonderer Wert darauf gelegt, dass trotz kompakter Baugrösse eine hohe praktische Nutzbarkeit und Geräumigkeit gewährleistet sind.
Die leistungsstarke Batterie des Niro Plug-in-Hybrids ist unter dem Boden des 324 Liter grossen Kofferraums (VDA) und der Rücksitzbank untergebracht. Dadurch ist die weiterentwickelte Variante des Niro funktionaler als andere Fliessheckmodelle mit Plug-in-Hybrid im C-Segment, ohne dass dies die Geräumigkeit des Interieurs beeinträchtigt.

Sein relativ langer Radstand – 2’700 mm – sorgt für ein grosszügiges Platzangebot für alle Passagiere, die eine Beinfreiheit von vorne 1’059 mm und hinten 950 mm geniessen. Die 1’805 mm breite Karosserie bietet den Insassen viel Schulterfreiheit – 1’423 mm vorn und 1’402 mm hinten. Die Kopffreiheit für alle Passagiere ist mit bis zu 1’018 mm vorn und 993 mm hinten führend in dieser Klasse und sogar grösser als bei den meisten C-SUVs.

Das Crossover-Konzept bietet allen Insassen eine leicht erhöhte Sitzposition und eine grössere Bodenfreiheit gegenüber anderen Hybrid- und Kurzheckmodellen, was das Ein- und Aussteigen erleichtert und eine entspannte, angenehme Fahrposition schafft.

Unter dem Kofferraumboden ist zudem ein Staufach vorgesehen, in dem das Ladekabel des Niro Plug-in-Hybrids bei Nichtgebrauch aufbewahrt werden kann. Der 45 Liter fassende Tank befindet sich neben der Batterie unter der Rückbank.

Wie sein Hybrid-Zwilling bietet auch der Niro Plug-in-Hybrid ein optional erhältliches Ausstattungspaket für Anhänger – eine Seltenheit bei Fahrzeugen der Hybridklasse. Damit lassen sich Zuglasten von bis zu 1’300 kg befördern.

Infotainment: Kia Connected Services, Android Auto™ und Apple CarPlay™

Der neue Kia Niro wartet mit einer Reihe von Bordtechnologien auf, die Komfort und Bequemlichkeit erhöhen.

Kernstücke des Armaturenbretts sind die neuste Benutzeroberfläche und ein grosses 8-Zoll-Infotainment-System mit Touchscreen und Navigationssystem. Die Fahrerschnittstelle, die mit einem Audiosystem mit sechs Lautsprechern verbunden ist, unterstützt Bluetooth-, Smartphone- und Audiokonnektivität sowie das in einigen europäischen Märkten erhältliche DAB-Digitalradio. Musikliebhabern steht zudem das neue JBL®-Audiosystem mit acht Lautsprechern und einer beeindruckenden Musikleistung von 320 Watt zur Verfügung.

Anders als der Niro Hybrid besitzt die Plug-in-Hybrid-Variante eine neue 7-Zoll-TFT-Instrumenteneinheit, die wichtige Informationen zum Antrieb – etwa den Ladezustand der Batterie – anzeigt und Hinweise für eine noch effizientere Fahrweise einblendet.

Der Niro Plug-in-Hybrid nutzt zudem Kia Connected Services powered by TomTom®. Dieses neue Konnektivitätspaket bietet dem Fahrer eine Fülle von aktuellen Informationen, wie Live-Verkehrsnachrichten*, Radarstandorte und -warnungen*, lokale Points-of-Interest-Suche und Wetterprognosen. Die «Kia Connected Services» sind für alle Fahrzeuge mit Navigations-system erhältlich: In der Schweiz sind die Dienste für einen Zeitraum von sieben Jahren ab dem Autokauf unentgeltlich nutzbar.

Das Infotainmentsystem des Niro Plug-in-Hybrids bietet mit Android Auto™ und Apple CarPlay™ maximale Einbindung von Android-Lollipop-Smartphones (ab Version 5.0) und iPhones (ab Version 5). Beide Systeme ermöglichen über das integrierte Infotainment-System Zugriff auf Smartphone-Apps und -Funktionen, wie Musik-Streaming, sprach-gesteuerte Google-Maps- oder Apple-Maps-Navigation, Freisprechtelefonate sowie Text- und Spracherkennung. Das Infotainment-System wurde so konzipiert, dass Ablenkungen weitestgehend vermieden werden.
Da das Smartphone aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken ist, verfügt der Kia Niro Plug-in-Hybrid über eine kabellose Ladestation für Mobilgeräte. So kann der Fahrer sein mobiles Gerät einfach unterwegs aufladen. Das 5W-Ladesystem wird durch «Erken-nung eines Fremdobjekts» aktiviert, wenn ein kompatibles Gerät auf die Ladestation im unteren Bereich der Mittelkonsole gelegt wird, und warnt den Eigentümer beim Aussteigen, wenn das Handy auf dem Ladegerät liegen geblieben ist. Das System zeigt den Akkustand des Telefons an und verfügt über ein Sicherheitssystem gegen Überhitzung.

Hochfeste Stahlkarosserie kombiniert mit aktiven Sicherheitstechnologien

Der Niro baut auf der Tradition von Kia auf, Fahrzeuge zu entwickeln, die zu den sichersten auf der Strasse zählen und einem hohen Standard von Insassen- und Fussgängerschutz entsprechen. Entwickelt für die Anforderungen der weltweit strengsten und anspruchs-vollsten Crashtests, verfügt der Niro über eine starke Karosserie und vielfältige passive Sicherheitstechnologien sowie über die neuesten aktiven Sicherheits- und eigenständigen Gefahrenvermeidungssysteme.
Im Rahmen einer breiter angelegten Initiative von Kia soll durch verstärkte Nutzung von AHSS das Durchschnittsgewicht neuer Autokarosserien bis 2020 um fünf Prozent gegenüber 2014 gesenkt und somit die aktive und passive Sicherheit erhöht werden.

53 Prozent der Karosserie bestehen aus dem starken, leichten Advanced High Tech Steel (AHSS). Für die Motorhaube, die Hecktürblende, den vorderen Stossfänger, den hinteren Querträger und mehrere Chassiselemente, wie die vorderen und hinteren Schwenklager, die vorderen unteren Querlenker und die Bremssättel, wurde jedoch Aluminium verwendet. Selbst das Bremspedal, eine Konstruktion aus faserverstärktem Kunststoff, leistet einen Beitrag zur Gewichtsreduktion. Diese auf Gewichtseinsparungen ausgelegten Massnahmen tragen zur Sicherheit des Fahrzeugs bei und machen den Niro zum treibstoffeffizientesten Modell seiner Klasse.

Zur Verstärkung der Fahrgastzelle und insbesondere der A- und B-Säulen, der Dachreling und der Radkästen wird ebenfalls hochfester, formgehärteter Stahl verwendet. Dank dieser Materialien verfügt der Niro über ein hohes Mass an Verwindungssteifigkeit und ist in der Lage, Aufprallkräfte über die gesamte Karosserie effektiv zu verteilen, was der Sicherheit der Insassen zugutekommt.

Der Niro ist serienmässig mit sieben Airbags – Fahrerairbag, Beifahrerairbag, Fahrer-knieairbag, Seitenairbags für die erste Reihe und Kopfairbags für die erste und zweite Reihe – ausgestattet, um eine optimale passive Sicherheit der Fahrgäste zu gewährleisten. Die zweite Sitzreihe ist für einen sicheren Transport mitfahrender Kinder serienmässig mit ISOFIX-Haltegurten und -Aufnahmepunkten ausgestattet.

Der neue Niro wird in der immer wichtiger werdenden Safety-Assist-Kategorie von Euro NCAP, die die neusten Fahrerassistenztechnologien zur Vermeidung oder Milderung der Folgen einer Kollision untersucht, voraussichtlich gut abschneiden.

Mit dem serienmässig im neuen Fahrzeug verbauten VSM-System (Vehicle Stability Management) von Kia, das für Stabilität beim Bremsen und in Kurven sorgt, werden die Electronic Stability Control (ESC) und die elektrische motorische Lenkkraftunterstützung präzise gesteuert. Erkennt das System einen Traktionsverlust, sorgt VSM dafür, dass der Fahrer die sichere Kontrolle über das Fahrzeug behält.

Der Plug-in-Hybrid ist mit einer Reihe neuer Fahrerassistenzsysteme (Advanced Driver Assistance Systems, ADAS) erhältlich, die unter der Kia-Marke «DRiVE WISE» vertrieben werden. DRiVE WISE steht für die Philosophie von Kia, Fahrzeuge zu produzieren, die dank der neuen ADAS-Technologien auf intelligente Weise sicher sind. Der neue Niro ist je nach Markt mit den neusten Technologien zur aktiven Gefahrenvermeidung ausgestattet. Serienmässig werden folgende Technologien zur aktiven Gefahrenvermeidung im Niro Plug-in-Hybrid verbaut: der Notbremsassistent (Autonomous Emergency Braking System, AEBS)**, die adaptive Geschwindigkeitsregelung (Smart Cruise Control, SCC), der Spurhalteassistent (Lane Keeping Assist, LKA) und der Müdigkeitswarner (Driver Attention Alert, DAA). Zu den optional erhältlichen Sicherheitstechnologien gehören der Spurwechselassistent (Blind-Spot Collision Warning, BLIS) und der Querverkehrswarner (Rear Cross-Traffic Collision Warning).

Kia strebt für 2020 Kraftstoffeinsparungen um 25 Prozent gegenüber 2014 an

Mit der Entwicklung des Niro samt brandneuer Plattform und massgeschneidertem Antriebsstrang macht Kia den nächsten Schritt auf dem Weg, bis 2020 ein führender Anbieter emissionsarmer Fahrzeuge zu werden. In den nächsten fünf Jahren wird Kia sein derzeitiges «Green Car»-Angebot von aktuell vier auf elf Modelle erhöhen, einschliesslich des Niro Plug-in-Hybrids und des Optima Plug-in-Hybrids. Ziel ist eine weltweite Verbesserung der durchschnittlichen Treibstoffeffizienz um 25 Prozent gegenüber 2014.

Das erweiterte Angebot an emissionsarmen Fahrzeugen wird eine breite Palette von modernen Antriebssträngen umfassen, von Hybrid- über Plug-in-Hybrid- bis hin zu batterieelektrischen Modellen und Fahrzeugen mit Wasserstoff-Brennstoffzellen. Der Niro zählt zu den ersten neuen Modellen, die Kia im Rahmen dieses Plans entworfen und entwickelt hat.

Neben den Investitionen in moderne Antriebstechnologien wird Kia bis 2020 auch sieben seiner bestehenden zehn Motorenprogramme durch Benzin- und Dieselmotoren der nächsten Generation ersetzen und gleichzeitig das Angebot an Turbomotoren erhöhen. Ebenfalls geplant sind effizientere Mehrganggetriebe, wobei die Ingenieure von Kia durch die verstärkte Anwendung von ultrafestem Stahl eine fünfprozentige Verringerung des durchschnittlichen Gewichts der neuen Karosserien anstrebt.

Schweizer Verkaufsstart ab dem dritten Quartal 2017

Der Kia Niro Plug-in-Hybrid wird in der unternehmenseigenen Fertigungsanlage im koreanischen Hwasung gebaut. Die Serienfertigung wurde aufgenommen, so dass er im dritten Quartal 2017 in den Verkauf gehen kann. Wie üblich, wird das Fahrzeug mit der einzigartigen 7-Jahre- bzw. 150’000-Kilometer-Herstellergarantie angeboten.

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