Kia Soul EV

Vollelektrischer Kia e-Soul fährt mit besserer Leistung, höherer Reichweite und neuen Technologien vor

  • Neuer e-Soul bereichert wachsende Kia-Palette an Hybrid-, Plug-in-Hybrid- und Elektrofahrzeugmodellen um zwei emissionsfreie Varianten mit hoher Reichweite
  • Designikone mit markantem Innen- und Aussendesign
  • Vollelektrische Reichweite von bis zu 452 Kilometern mit einer Ladung
  • 25 Prozent höhere Energiedichte dank neuer Zellchemie
  • Leistungsstärkere und schneller beschleunigende Elektromotoren erreichen bis zu 30 Prozent höhere Energieeffizienz als das derzeit meistverkaufte Elektroauto in Europa
  • Einführung des neuen Telematiksystems UVO CONNECT
  • Serienmässige Schellladefähigkeit per CCS-Stecker verbessert die Nutzbarkeit für lange Strecken
  • Bestellbar in der Schweiz ab Herbst 2019 mit der 7-Jahres- bzw. 150’000-km-Kia-Herstellergarantie

Mit dem neuen Kia e-Soul halten emissionsfreie Antriebe mit grosser Reichweite Einzug in die «Urban Crossover»-Klasse.In der nun dritten Generation präsentiert sich der wegweisende Crossover – das weltweit dritte von Kia Motors vermarktete Elektrofahrzeug – auffälliger, dynamischer und innovativer als je zuvor.

Der e-Soul übernimmt zwar das unkonventionelle Design und den verspielten Charakter seiner Vorgänger, ist jedoch in Europa ausschliesslich als Elektrovariante auf dem Markt. Käufer können zwischen zwei emissionsfreien Antriebssträngen mit hoher Reichweite wählen. Energie erhält der e-Soul von der neuen Batteriegeneration, die bis zu 30 Prozent effizienter ist als die des derzeit meistverkauften Fahrzeugs in Europa.

Emilio Herrera, Chief Operating Officer bei Kia Motors Europe, kommentiert dies so: «Seit seiner Markteinführung erfüllt der Soul seine Rolle als Pionier für Kia und die Branche an sich. Vor zehn Jahren gehörte das Modell zu den Mitbegründern des ‹Urban Crossover›-Segments. Der Soul EV war der erste vollelektrische Crossover. Auch jetzt betreten wir mit dem e-Soul wieder Neuland, indem wir auf Modellvarianten mit Verbrennungsmotor verzichten und ausschliesslich verschiedene Elektrovarianten anbieten.

Der Markt hat sich in den letzten Jahren deutlich verändert. Der Kia Soul wurde 2018 – dem letzten Verkaufsjahr der zweiten Modellgeneration – in Europa häufiger mit Elektroantrieb als mit Verbrennungsmotor verkauft. Mit seiner wachsenden Palette an Mildhybrid-, Vollhybrid-, Plug-in-Hybrid- und Elektrofahrzeugen gehört Kia heute zu den weltweit führenden Anbietern von Fahrzeugen mit elektrifiziertem Antrieb. Während 2017 jeder zehnte in Europa verkaufte Kia einen teil- oder vollelektrischen Antrieb hatte, war es 2018 bereits jedes achte Fahrzeug unserer Marke. Der neue e-Soul wird dazu beitragen, diesen Anteil weiter zu steigern.»

Der e-Soul bewahrt die Stärken der früheren Modellgenerationen: herausragendes Preis-Leistungs-Verhältnis, geräumiges Interieur für fünf Insassen und ein hohes Mass an Platz und Vielseitigkeit. Wie alle Kia-Modelle wird auch der neue e-Soul in Europa serienmässig mit dem Qualitätsversprechen von Kia angeboten: der einzigartigen 7-Jahres- bzw. 150‘000-Kilometer-Herstellergarantie, die auch für den Elektromotor und die Batterie gilt.

Der neue e-Soul ist in ausgewählten europäischen Märkten erhältlich.

Aussendesign

Upgrade einer Designikone: markantes, frisches Design
Frisch, funky, unverwechselbar: Der neue e-Soul greift das markante Design und den verspielten Charakter der ersten und zweiten Modellgeneration auf. Mit neu geformten Linien, scharf abgesetzten Details und technischen Beleuchtungsakzenten präsentiert sich der e-Soul dabei jedoch futuristischer, jugendlicher und innovativer als seine Vorgänger.

Obwohl alle Aussenverkleidungen am e-Soul neu sind, lässt sich das Modell anhand der beibehaltenen kantigen Konturen schnell ausmachen. Ein markantes Merkmal des neuen Gesichts sind die «Augen»: deutlich abgesetzte LED-Scheinwerfer, die durch eine Chromleiste verbunden sind und dadurch eine horizontale Linie bilden, die sich über die gesamte Front des 1,80 Meter breiten Modells zieht. Die Stossfänger vorne und hinten und die anstelle des Kühlergrills eingesetzte Blende verleihen dem Modell einen geschmeidigen, aerodynamischen Look. Der Ladeanschluss befindet sich hinter einer kleinen Blende vorne am Fahrzeug. Die neuen LED-Nebelscheinwerfer sind tiefer platziert als die Scheinwerfer und ersetzen die runden Nebelscheinwerfer des früheren Soul EV.

Auch in der Seitenansicht bleibt die kantige Silhouette der Modellfamilie erkennbar. Jedoch lassen leicht veränderte Proportionen und neue Details den e-Soul insgesamt kraftvoller auftreten. Der Radstand ist um 30 mm auf 2’600 mm angewachsen. Auch in der Gesamtlänge (4’195 mm) hat der e-Soul aufgrund des grösseren Frontüberhangs (+15 mm) im Vergleich zum Vorgänger zugelegt. Optisch wird der Längenzuwachs durch das neue Design der C-Säule und die veränderte Fensterform zusätzlich betont. Die Grundform der sich zum Heck hin verjüngenden Fenster wurde zwar beibehalten. Doch während die untere Fensterlinie am Ende bisher einen relativ scharfen Knick nach oben machte, verläuft sie beim neuen Modell deutlich kurviger und mündet in eine finnenförmige Kontur an der C-Säule. In die mattschwarze Fläche oberhalb der Finne ist der Schriftzug «Soul» geprägt. So gewinnt das Heck optisch an Gewicht und die Seitenansicht wirkt ausgeglichener. Der e-Soul ist mit fünfspeichigen 17-Zoll-Leichtmetallfelgen ausgestattet.

Das inselähnliche Karosserieelement an der Heckklappe wurde beibehalten. Das in glänzendem Schwarz eingefasste Element ist jetzt runder und moderner gestaltet und wird durch die neuen Heck-Stossdämpfer gekonnt in Szene gesetzt. Gerahmt wird es von neuen, auffallenden LED-Kombinationsleuchten. Schärfer abgesetzte Heckflanken tragen zur besseren aerodynamischen Leistung bei.

Der neue e-Soul ist in sieben einfarbigen Lackierungen und sieben Zweifarb-Kombinationen erhältlich, wobei letztere helle Karosseriefarben mit Metallic-Nuancen für Dach und Aussenspiegel kombinieren.

Europäische Kunden können auch ein optional erhältliches SUV-Paket bestellen, das Radlaufverbreiterungen, Seitenschwellerverkleidungen und Stossfänger (vorne) mit Unterfahrschutz umfasst.

Innendesign

Musikalisch inspiriertes Interieur mit High-Tech-Atmosphäre
Seit der Markteinführung des Soul orientiert sich das Design des Crossovers immer wieder am Thema Musik. Auch die dritte Modellgeneration setzt auf Musikalität. Designer und Ingenieure haben im Interieur sozusagen «aufgedreht» und sich von der Visualisierung des Klangs inspirieren lassen.

Das Ergebnis: Der Innenraum des e-Soul besticht durch akustisch inspirierte Formen und Texturen, die alle Sinne gleichermassen ansprechen. Der neue e-Soul übernimmt die vom Vorgänger bereits bekannten Hochtöner für das Armaturenbrett. Dieses Element ist ein Musterbeispiel dafür, wie das Modell Design und Funktionalität in Einklang bringt.

Auch im Interieur wirkt der e-Soul lebendig. Käufer haben die Wahl zwischen verschiedenen ein- oder zweifarbigen Konzepten. Je nach Markt und Fahrzeugausführung werden verschiedene Sitzbezüge aus Stoff, Ledernachbildungen oder Echtleder angeboten. Der Innenraum kann einfarbig in Schwarz oder zweifarbig in Grau (hell- und dunkelgrau) mit perlenartiger Türverkleidung ausgeführt werden. Für die Sitzbezüge stehen schwarzer und grauer Stoff, die Kombination aus Stoff und Ledernachbildung oder Echtleder zur Wahl. Hellgraue Kontrastnähte und Türverkleidungen in Metallic setzen passende Akzente. Für Modelle mit schwarzen Stoffbezügen kann optional das «Green»- oder «Gold»-Paket zugebucht werden, das jeweils goldene oder grüne Kontrastnähte und Türverkleidungen umfasst. Für schwarze Lederbezüge wird ein «Red»-Paket angeboten, das sportliche rote Nähte und Türverkleidungen bietet.

Für den Innenraum ist eine optionale Ambientebeleuchtung erhältlich, die von den Türverkleidungen aus ein sanftes Licht verströmt. Zur Verstärkung des Effekts sind die oberen Türverkleidungen in einem einzigartigen 3D-Muster gehalten. Das Ambientelicht pulsiert passend zum Takt der vom Audiosystem eingespielten Musik, wobei der Fahrer aus acht Einzelfarben und sechs Farbthemen wählen kann.

Das Fahrzeug kann auf Wunsch mit einer kabellosen Ladestation unten am Armaturenbrett, mit beheizten und belüfteten Vordersitzen und mit einem Harman Kardon Premium-Soundsystem ausgestattet werden. Optional zeigt ein Head-up-Display hinter dem Lenkrad unaufdringlich relevante Fahrzeugdaten wie etwa die Fahrtroute und die aktuelle Geschwindigkeit an.

Antriebsstränge und Energierückgewinnung

Zwei emissionsfreie Antriebsstränge mit grosser Reichweite stehen zur Auswahl
Der neue Kia e-Soul wird in Europa ausschliesslich als Elektrofahrzeug vermarktet. Käufer können je nach Bedarf und Budget zwischen zwei vollelektrischen, emissionsfreien Antriebssträngen wählen.

Zur Auswahl stehen ein 39,2-kW- und ein kraftvollerer 64-kW-Antrieb. Beide Varianten warten mit einer stark verbesserten Reichweite auf, sind dabei aber genauso leise wie der Vorgänger, der Soul EV.  Auch die Fahrleistung wurde verbessert: Die deutlich leistungsstärkeren Elektromotoren liefern ein Drehmoment von 395 Nm (plus 39 Prozent im Vergleich zu 285 Nm beim Vorgänger).

Zudem bietet die neue Generation der Lithium-Polymer-Batterien aus dem Hause Kia eine höhere Energiekapazität als viele andere Elektrofahrzeuge, unabhängig vom Preissegment. Die dank der neuen Zellchemie erreichte Energiedichte von 250 Wh/kg erlaubt es, bei gleichem Volumen 25 Prozent mehr Energie zu speichern als die 200-Wh/kg-Batterie des Soul EV. So konnte Kia die Batterie kompakter und leichter gestalten und eine grössere emissionsfreie Reichweite bieten als mit dem Vorgängermodell oder als andere im Markt erhältliche Elektrofahrzeuge.

Die kraftvollere Version wird von einem 150 kW (204 PS) starken Elektromotor angetrieben, der 84 Prozent leistungsstärker ist als der des Soul EV (81,4 kW / 110 PS). Die kombinierte Reichweite in dieser Fahrzeugversion beträgt 452 Kilometer (WLTP); der Energieverbrauch der 64-kW-Batterie beträgt lediglich 157 Wh/km . Damit ist das Fahrzeug 24 Prozent effizienter als das derzeit meistverkaufte Modell in Europa. Im WLTP-City-Zyklus begnügt sich die Topmotorisierung mit einem Verbrauch von 109 Wh/km.

Mit einem maximalen Drehmoment von 395 Nm, das bei Elektrofahrzeugen bereits ab dem Start verfügbar ist, beschleunigt der reichweitenstarke e-Soul mit 64-kW-Batterie in nur 7,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h.

Das Grundmodell mit 39,2-kW-Akku bietet effiziente 100 kW (136 PS) Elektromotorleistung. Bei einem Spitzendrehmoment von 395 Nm und 23 Prozent mehr Leistung gegenüber dem Soul EV sorgt die signifikant verbesserte Effizienz der Batterie dafür, dass der e-Soul mit nur einer Ladung bis zu 277 Kilometer weit fahren kann. Die Energieeffizienz liegt bei 145 Wh/km (WLTP-Kombizyklus): 30 Prozent über der des meistverkauften Fahrzeugs in Europa. Damit gehört der e-Soul zu den energieeffizientesten Modellen der Welt.

Beide Modelle sind serienmässig per CCS-Stecker schnellladefähig, so dass der Ladehalt kürzer ausfallen kann. Beide Batterien lassen sich mit einem 100-kW-DC-Schnellladegerät in lediglich 42 Minuten von 20 auf 80 Prozent Kapazität aufladen.

Zur Maximierung der Reichweite des e-Soul tragen verschiedene Technologien der Energierückgewinnung bei. So nutzt beispielsweise das effiziente Wärmepumpensystem von Kia die Abwärme des Kühlsystems. Ferner ermöglicht das innovative Belüftungs- und Klimatisierungssystem, nur den Fahrerplatz zu klimatisieren und die Ventilation an den anderen Plätzen vollständig abzuschalten – im Gegensatz zu konventionellen Systemen, bei denen durch das Schliessen der Lüftungsdüsen nur der Luftstrom umgeleitet wird.

Der e-Soul ist serienmässig mit dem intelligenten regenerativen Bremssystem von Kia ausgestattet, das über Schaltwippen am Lenkrad bedient wird. Das System ermöglicht dem Fahrer, die beim Abbremsen entstehende Energie aufzufangen, um Reichweite und Effizienz zu maximieren. Je nachdem, wie hoch die Rekuperation ausfallen soll, kann der Fahrer eine Einstellung aus fünf Stufen (Aus, Stufen 1 bis 3, «Single Pedal»-Modus) wählen. Die maximale Energieausbeute wird im «Single Pedal»-Modus erzielt, wobei der Fahrer diese Funktion auch nutzen kann, um das Fahrzeug sanft zum Stillstand zu bringen, ohne hierfür notwendigerweise das Bremspedal betätigen zu müssen. Darüber hinaus kann sich das intelligente regenerative Bremssystem auch am vorausfahrenden Verkehr orientieren und je nach Fahrsituation – selbst auf Strecken mit starkem Gefälle – automatisch die energieeffizienteste Betriebsform wählen. Ein «Smart Eco Pedal Guide»-Display im Armaturenbrett zeigt in jeder Fahrsituation, wie stark die aktuelle Fahrweise die Batterie beansprucht.

Technische Ausstattung

Kia lanciert innovatives Telematiksystem UVO CONNECT
Auch im Interieur setzt der e-Soul auf Fortschritt, um die Sicherheit und Fahrerfahrung zu verbessern und den Betrieb zu vereinfachen. Zudem ist der e-Soul das erste Kia-Modell auf dem europäischen Markt, das mit dem innovativen «UVO CONNECT»-Telematiksystem der Marke angeboten wird.

UVO CONNECT soll den Weg ins digitale Zeitalter ebnen. Das System versorgt den Fahrer – über den bordeigenen Touchscreen und das Smartphone – während der Fahrt mit wertvollen Daten.

Die neue Technologie wurde so gestaltet, dass sie den Anforderungen der Europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) entspricht und ein Höchstmass an Datenschutz und Privatsphäre bietet.

UVO umfasst das Kia-Live-System, das im 10,25-Zoll-TFT-LCD-Widescreen-Display in der Mitte des Armaturenbretts des e-Soul untergebracht ist. Das System arbeitet mit eigener SIM-Karte, um Echtzeitdaten abzurufen und zu aktualisieren. So hat der Fahrer jederzeit Zugriff auf Live-Verkehrsnachrichten, Wettervorhersagen, die lokale Suche nach «Points-of-Interest» und Informationen über Parkmöglichkeiten inklusive Angaben zu Preisen, Lage und Verfügbarkeit. Das UVO-System informiert zudem über nächstgelegene Ladestationen, deren Lage, Verfügbarkeit und Anschlusskompatibilität.

Zweites Kernelement des UVO-Systems ist die UVO-App, die sowohl für Android- als auch für Apple-Smartphones erhältlich ist. Sie unterstützt Fahrzeugbesitzer mit verschiedenen Funktionen. So lassen sich beispielsweise Diagnosedaten zum Fahrzeug und zu den zurückgelegten Strecken abrufen. Über die App können Autofahrer auch verschiedene Funktionen aus der Ferne steuern. Je nach Verfügbarkeit in ihrem Land können sie vor Fahrtantritt die Klimaanlage aktivieren (um das Fahrzeug vorzuheizen oder vorzukühlen) und Routenanweisungen an das Fahrzeug senden.

Dank der App können Benutzer den Ladezustand der Batterie aus der Ferne kontrollieren und den Ladevorgang mit Klick auf das Display anhalten oder wiederaufnehmen. So kann beim Laden zuhause der günstige Nachtstromtarif genutzt werden. Ferner hilft die App, das Fahrzeug zu orten sowie Fahrzeugberichte und Diagnosemeldungen einzusehen.

Nach der Einführung im e-Soul soll UVO CONNECT zeitnah auch für andere europäische Modelle verfügbar sein.

Das 10,25-Zoll-Touchscreen-Navigationssystem ermöglicht serienmässig Bluetooth-Mehrfachverbindungen, sodass sich zwei Geräte anschliessen lassen. Das System unterstützt sowohl Apple CarPlay als auch Android Auto. Per «Split Screen»-Funktion lassen sich verschiedene Fahrzeugfunktionen gleichzeitig steuern und überwachen. Das Display kann mit Hilfe verschiedener Assistenten individuell konfiguriert werden. Der Fahrer kann entweder eine bestimmte Anzeige aufrufen (z. B. Navigationssystem oder Batteriedaten) oder verschiedene Anzeigen gleichzeitig auf einem Bildschirm kombinieren. So kann er sich beispielsweise die Fahrtroute oder den Energiefluss der Batterie anzeigen lassen, während der Beifahrer gleichzeitig seinen Lieblingssong auswählt oder die Wettervorhersage abruft. Über das Infotainment-System werden auch die persönlichen Ladeeinstellungen und die Konfiguration der Ambientebeleuchtung vorgenommen.

Neben dem Widescreen-Display in der Mitte des Armaturenbretts hält auch die 7,0-Zoll-TFT-LCD-Anzeige wichtige Fahrinformationen für den Fahrer bereit.

Fahrverhalten, Handling und NVH

Niedriger Schwerpunkt mit Einzelradaufhängung sorgt für stabiles Fahrverhalten und Handling
Der neue e-Soul verfügt als erstes Modell der Reihe über Einzelradaufhängung auf der Hinterachse. Sie ersetzt die Verbundlenkerachse der ersten und zweiten Modellgeneration und verbessert so das Ansprechverhalten und den Fahrkomfort des Fahrzeugs. Die Aufhängung ist auf hohe Stabilität und sofortiges Ansprechverhalten ausgelegt und filtert kleinere Vibrationen, wie sie beim Fahren bei hohen Geschwindigkeiten über schlechte Untergründe entstehen können, heraus.

Das Packaging des elektrischen Antriebsstrangs sorgt dafür, dass das Modell einen tieferen Schwerpunkt aufweist als viele Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Die flache Batterie sitzt unter der Fahrgastzelle, wodurch der Schwerpunkt des e-Soul sehr weit unten liegt, was sonst nur bei einer Limousine oder einem Sportcoupé zu erwarten ist. Zusammen mit einer leicht breiteren Spur als beim Soul EV bietet der e-Soul dem Fahrer maximale Stabilität und Fahrvergnügen auf windigen Strassen. Das Wanken bei Kurvenfahrten ist minimal. Die Position der Batterie hat zur Folge, dass das Gewicht des Antriebsstrangs grösstenteils zwischen den beiden Achsen liegt (anstatt im Frontbereich), sodass es sich relativ gleichmässig verteilt. So lässt sich das Untersteuern weiter mindern, und ein lineares und prognostizierbares Handling ist die Folge.

Der e-Soul ist zudem mit einem Fahrmoduswähler ausgestattet, durch den der Fahrer das Fahrerlebnis an seine Vorlieben oder die Strassenbedingungen anpassen kann. Dabei kann er aus den Modi Normal, Eco, Eco+ und Sport wählen. Während es in den beiden Eco-Modi darum geht, die Reichweite des Fahrzeugs über verschiedene Energie sparende Massnahmen zu maximieren, wird im Sportmodus das Ansprechverhalten von Lenkung und Elektromotor maximiert – für ein dynamischeres Fahrgefühl. Der normale Modus bietet einen guten Kompromiss aus beidem.

Der neue e-Soul besitzt eine etwas raschere Übersetzung als sein Vorgänger (von 55 mm pro Lenkradumdrehung beim Vorgänger auf jetzt 60 mm pro Lenkradumdrehung). Diese Neuerungen steigern die Agilität des Wagens deutlich und ermöglichen ein wesentlich angenehmeres Handling.

Die Bremsen des e-Soul – 305 mm Durchmesser vorne, 300 mm hinten – gewährleisten ein gleichmässiges, lineares Abbremsen und ein gutes Bremsgefühl. Zudem bietet das regenerative Bremssystem intuitive Bremsunterstützung, indem die beim Bremsen gewonnene kinetische Energie dazu genutzt wird, die Batterie schon während der Fahrt wieder aufzuladen. Während der Soul EV mit 16-Zoll-Felgen bestückt war, fährt der neue e-Soul mit 17-Zoll-Leichtmetallfelgen vor. Die Bereifung (215/55 R17) besitzt einen niedrigen Rollwiderstand. Ein Reifenreparaturset ist serienmässig an Bord.

Durch den vollelektrischen Antrieb besticht der e-Soul bei geringen Geschwindigkeiten durch das ruhige Fahrgeräusch. Durch den flachen Unterboden mit dem neuen Aluminiumgehäuse der Batterie unter der Fahrgastzelle wird der Luftwiderstand verringert und so Windgeräusche weiter reduziert. Im Vergleich zum Vorgänger wurden mehr schalldämmende Materialien im Bereich des Bodens im Innenbereich, der hinteren Säulen und der Radläufe verbaut. Fahrbahngeräusche werden auch durch eine erhöhte Steifigkeit der Achsschenkel, durch Antivibrationsmatten am Bodenblech und zusätzliche Schalldämmungsmaterialien in den Radläufen verringert.

Sicherheit

Umfangreiches Sortiment an fortschrittlichen Fahrerassistenzsystemen
Verschiedene aktive und passive Sicherheitssysteme schützen die Insassen auf jeder Fahrt, während die fortschrittlichen Fahrerassistenzsysteme von Kia (ADAS) dazu beitragen, die häufigsten Gefahren und Stressoren beim Autofahren zu verringern.

Zu den verfügbaren Technologien gehören das Auffahrwarnsystem (Forward Collision-Avoidance Assist, FCAA), der Spurwechselassistent (Blind-spot Collision-avoid Assist-Rear, BCA-R), die adaptive Geschwindigkeitsregelung (Smart Cruise Control, SCC) mit Stop-&-Go-Funktion, der Spurhalteassistent (Lane Keeping Assist, LKA), der Müdigkeitswarner (Driver Attention Warning, DAW) und der Fernlichtassistent (High Beam Assist, HBA). Ausserdem ist erstmals ein Level-2-autonomer Spurhalteassistent (Lane Following Assist, LFA) verfügbar, der die Beschleunigungs-, Brems- und Lenkvorgänge in Abhängigkeit zum vorausfahrenden Fahrzeug steuert. Bei Geschwindigkeiten zwischen 0 und 160 km/h erkennt das durch Kameras und Radarsensoren gestützte System vorausfahrende Fahrzeuge und Strassenmarkierungen und kann den e-Soul sicher in der Spur halten. Zusätzlich bietet der e-Soul eine Rückfahrkamera (Rear View Monitor, RVM) mit Einparkassistent und Querverkehrs-Auffahrwarnsystem (Rear Cross-traffic Collision-avoidance Assist, RCCA).

Die passive Sicherheitsausstattung des e-Soul umfasst bis zu sechs Airbags (Fahrer- und Beifahrer-Airbag, Seitenairbags in den Vordersitzen und Schulterairbags mit Überrollsensor) sowie verschiedene elektronische Fahrzeugsicherheitssysteme. Hierzu gehören das serienmässig verbaute Fahrzeugstabilitätsmanagement (Vehicle Stability Management, VSM) von Kia mit Traktionskontrolle und elektronischer Stabilitätskontrolle.

Die Karosserie des e-Soul besteht aus Stahl- und Aluminiumkomponenten und bietet daher hohe Torsionssteifigkeit bei niedrigem Gewicht. Gegenüber dem Vorgängermodell wurde der Anteil an ultrahochfestem Stahl (Advanced High-Strength Steel, AHSS) und warmumgeformten Stahlteilen weiter gesteigert, während neue Aluminiumkomponenten die Seitenschweller verstärken. Durch die hohe Steifigkeit der Karosserie konnten auch strassenbedingte Vibrationen und die Insassensicherheit bei Kollisionen weiter verbessert werden.

Produktion und Vertrieb

In Korea gebaut und in Europa erhältlich
Der neue Kia e-Soul wird in der Kia-Produktionsstätte in Gwangju (Korea) produziert. Er ist bereits in ausgewählten europäischen Ländern erhältlich. Gemäss dem Qualitätsversprechen von Kia wird er serienmässig mit der einzigartigen 7-Jahres- bzw. 150’000-km-Herstellergarantie angeboten.

Hinweise für Redaktoren

* Sämtliche Reichweiten wurden mit Hilfe des WLTP-Testverfahrens (World Harmonised Light Vehicle Test Procedure) ermittelt. Alle in dieser Pressemitteilung enthaltenen homologierten technischen Daten sind zum Zeitpunkt des Verfassens (5. April 2019) korrekt. Im zweiten Quartal 2019 wird Kia dann den e-Soul einer erneuten Homologation auf Michelin Primacy 3 Reifen unterziehen.

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