Der neue Kia ProCeed: aufregendes Design – geräumig und flexibel wie ein Tourer

  • Ein Shooting Brake nach dem Vorbild der Kia ProCeed-Konzeptstudie
  • Ein echter Europäer: in Europa entworfen, entwickelt, konstruiert und produziert
  • Sportcoupé mit 594 Litern Kofferraumvolumen
  • Als GT-Modell mit PS-starkem 1,6-Liter-T-GDi ausgestattet, «GT-Line»-Modell mit 1.4 T-GDi Motor
  • ProCeed und ProCeed GT mit einzigartiger Fahrwerksabstimmung
  • Gebaut in der Slowakei, versehen mit der üblichen Kia Werkgarantie von 7 Jahren bzw. 150’000 km
  • Verkaufsstart im ersten Quartal 2019

Der neue Kia ProCeed verbindet die Geräumigkeit und Flexibilität eines fünftürigen Tourers mit der aufsehenerregenden Eleganz eines Shooting Brake. Das am Autosalon Paris 2018 erstmals der Öffentlichkeit präsentierte Modell kommt im ersten Quartal 2019 in den europäischen Handel.

Emilio Herrera, Chief Operating Officer bei Kia Motors Europe, sagt: «Der neue ProCeed verkörpert den Kern der Marke Kia. Dieser attraktive Shooting Brake überzeugt nicht nur durch sein Design, er ist auch äusserst geräumig und flexibel – ein einzigartiges Angebot im Segment der Mittelklasse-Familienautos. Der neue ProCeed verspricht hohen Fahrkomfort, denn er ist speziell auf die Fahrbedingungen in Europa und den europäischen Geschmack abgestimmt. Selbstverständlich gewährt Kia auch für dieses nach höchsten Produktionsstandards in Europa gebaute Modell seine einzigartige Werkgarantie von 7 Jahren bzw. 150’000 km.

Der Name des in Europa entworfenen, entwickelten und gebauten ProCeed verweist auf die zweite Generation des dreitürigen Kia pro_cee’d Coupé (in der Schweiz nicht mehr bestellbar). Er ist das Produkt des europäischen Design- und Entwicklungsteams von Kia in Frankfurt, Deutschland, und wird in der firmeneigenen Produktionsstätte in Žilina, in der Slowakischen Republik, gefertigt – zusammen mit den bereits 2018 eingeführten Modellen Kia Ceed und Ceed Sportswagon.

Mit seinem kühnen Design und seiner ausgefeilten Technik ist der Kia ProCeed als sportlichster Vertreter der Ceed-Modellreihe ausschliesslich als «GT-Line»- oder PS-starke GT-Variante erhältlich.»

Emilio Herrera sagt: «Innerhalb der umfangreichen Ceed-Modellreihe ist der ProCeed ein wichtiger Faktor für das fortgesetzte Wachstum von Kia in Europa. Seit 2006 haben wir in Europa mehr als 1,3 Millionen Fahrzeuge der Ceed-Reihe verkauft. Diese ist daher – zusammen mit dem Kia Sportage – eine unserer bestverkauften Modellreihen. Mit dem neuen ProCeed wird sie weiter an Attraktivität gewinnen.»

Produziert wird der ProCeed Shooting Brake seit November 2018. Ab dem ersten Quartal 2019 wird er exklusiv in Europa vermarktet. Auch für den ProCeed gewährt Kia serienmässig die in der Automobilbranche einzigartige Werkgarantie von 7 Jahren bzw. 150’000 km.

Design

Faszinierende Shooting-Brake-Silhouette
Der neue Kia ProCeed bringt den athletischen Spirit der zweiten Generation des Schrägheck-Sportlers Kia pro_cee’d (in der Schweiz nicht mehr bestellbar). auf den Punkt. Als typischer Shooting Brake gilt der ProCeed als Alternative zum dreitürigen Coupé: Sein grosszügiges Raumangebot verbirgt sich unter einer kompakten Karosserie, die ihn schon auf den ersten Blick als wendigen Flitzer ausweist. Die coupé-artige Silhouette des ProCeed ist flacher und länger als die des fünftürigen Ceed mit Schrägheck oder diejenige des Sportswagon. Dank seiner unverwechselbaren Heckpartie bietet der ProCeed jedoch nicht nur eine aufsehenerregende Optik, sondern auch Einiges an Flexibilität. Das hebt ihn aus der Masse der Familienautos heraus.

Emilio Herrera sagt: «Mit dem ProCeed schlägt die Ceed-Modellreihe eine ganz neue, kühne Richtung ein. Während der Ceed Sportswagon vorrangig auf Alltagstauglichkeit setzt, bietet der ProCeed Paaren oder jungen Familien die Geräumigkeit und Flexibilität eines Tourers, kombiniert mit einem emotionalen, stromlinienförmigen Design. Damit ist der ProCeed das erste Fahrzeug im Mainstream-Segment, das derart unterschiedliche Ansprüche vereint, um den Käufern die Qual der Wahl abzunehmen.»

Entworfen wurde der neue ProCeed im europäischen Designzentrum von Kia in Frankfurt unter der Leitung von Gregory Guillaume, Designchef Europa, und Peter Schreyer, designverantwortlicher Firmenpräsident und Chefdesigner.

Gregory Guillaume sagt: «Mit der schwindenden europäischen Nachfrage nach dreitürigen Schrägheck-Modellen stand auch die Zukunft des pro_cee’d in Frage. Den pro_cee’d einfach sterben zu lassen, war für uns aber keine Option, denn es stand viel mehr auf dem Spiel als der Name, den wir unserem dreitürigen cee’d gegeben hatten: die jugendliche Dynamik unserer Marke, ihre emotionale Anziehungskraft und ein Design, das Wünsche weckt.»

Er fügt hinzu: «Um sicherzustellen, dass diese geballte Energie und Symbolkraft nicht einfach verlorengehen würde, mussten wir den pro_cee’d neu erfinden. Das neue Modell sollte nicht nur das Highlight der aktuellen Ceed-Modellreihe werden, sondern auch sofort als ihr emotionalstes Fahrzeug erkennbar sein. Das Ergebnis: der faszinierende, brandneue ProCeed.»

Da der ProCeed ausschliesslich als «GT-Line»-Modell und als leistungsstarke GT-Variante angeboten wird, konnten die Designteams dem Flaggschiff der Ceed-Reihe eine besonders selbstbewusste, sportliche Silhouette geben. An den fünftürigen Schrägheck-Ceed erinnern daher nur die Motorhaube und die vorderen Kotflügel. Ansonsten wirkt der neue ProCeed dank veränderter Proportionen viel flacher, schlanker und agiler. Um diesen individuellen Stil und Charakter zu erzielen, wurde jedes zweite Karosserieteil neu gestaltet. Trotzdem ist der ProCeed dank vieler typischer Kia Designelemente sofort als Mitglied der «Ceed-Familie» zu erkennen: Der typische «Tigernasen»-Kühlergrill, die tiefliegenden, breiten Lufteinlässe, seine gewölbte Windschutzscheibe sowie die charakteristischen Sicken und Rundungen der Karosserie weisen ihn ganz unverkennbar als einen Kia der jüngsten Generation aus.

Seine Frontpartie zeigt die klare Formensprache und präzisen Linien des Ceed; die serienmässigen LED-Tagfahrleuchten im Ice-Cube-Design erinnern an frühere GT- und «GT-Line»-Modelle. Der neue ProCeed ist – wie der fünftürige Schrägheck-Ceed – 1’800 mm breit, hat aber einen ganz neu gestalteten vorderen Stossfänger erhalten.

Im Profil zeigt er viele Designmerkmale der ProCeed-Konzeptstudie von 2017, unter anderem die stromlinienförmig bis zu den hinteren Kotflügeln abfallende, elegante Dachlinie. Markante Sicken, die sich von den Frontscheinwerfern über die Seiten bis zur Heckklappe ziehen, verlängern optisch die schlanke Karosserie. Von der Konzeptstudie übernommen wurde auch die der auffälligen Dachlinie folgende Fensterlinie – einschliesslich der im spitzen Winkel angesetzten «Haifischflosse» aus Chrom. Mit seiner auffallend schräg angesetzten Heckscheibe hebt sich der ProCeed nicht nur von den übrigen Modellen der Ceed-Reihe ab, sondern auch von anderen Fahrzeugen seiner Klasse. Beim Ceed Sportswagon schliesst sich die Heckscheibe in einem Winkel von 50,9 Grad an das Dach an, beim fünftürigen Tourer beträgt der Winkel noch 52,4 Grad. Seine coupé-artige Silhouette verdankt der neue ProCeed nicht zuletzt der mit 64,2 Grad noch stärker horizontal angesetzten Heckscheibe.

Mit 4’605 mm Gesamtlänge ist der ProCeed zwar nur 5 mm länger als der Ceed Sportswagon, hat jedoch einen längeren Frontüberhang (885 mm). Die Dachlinie des insgesamt 1’422 mm hohen ProCeed sitzt um 43 mm tiefer als beim Sportswagon, während die Bodenfreiheit um 5 mm auf 135 mm verringert wurde (Ergebnis der Absenkung der Federung um 10 mm, was durch die grösseren Räder leicht ausgeglichen wird). Da der ProCeed wie andere Ceed-Modelle auf der neuen «K2»-Plattform von Kia aufgebaut ist, wurde der Radstand von 2’650 mm beibehalten.

Vor allem das stark von der Konzeptstudie 2017 beeinflusste Heck unterscheidet den neuen ProCeed deutlich von den übrigen Modellen der Ceed-Reihe. Der breite hintere Stossfänger – ein weiteres neues Designmerkmal – und die verringerte Gesamthöhe verleihen ihm eine selbstbewusste, athletische Ausstrahlung, die dank der Doppelauspuffanlage der GT- und «GT-Line»-Modelle noch dynamischer und sportlicher wirkt. Der Modellname «ProCeed» steht mittig und in Grossbuchstaben unterhalb der LED-Rücklichter, die sich wie ein leuchtendes Band über die gesamte Breite der Heckklappe ziehen und dem Fahrzeug eine unverwechselbare Lichtsignatur verleihen.

Der neue ProCeed wird ab dem Verkaufsstart in 10 Lackierungen angeboten. Der ProCeed GT als auch der GT-Line sind serienmässig mit 18″-Felgen ausgestattet.

Innendesign und Packaging

Der kompakte ProCeed Shooting Brake ist geräumig und flexibel wie ein Tourer
Innen zeigt der ProCeed das gleiche ergonomische Design wie die übrigen Modelle der Ceed-Reihe. Oberflächen aus hochwertigen Materialien mit angenehmer Haptik und metallische Blenden bestimmen das Bild ebenso wie das horizontale Layout des Armaturenbretts.

Im Zentrum des Armaturenbretts befindet sich das mit einem 7,0″-Display ausgestattete, «schwebende» Touchscreen-Infotainmentsystem von Kia. Darunter sind die Regler von Audiosystem, Heizung und Belüftung angeordnet. Zur besseren Bedienbarkeit während der Fahrt ist das Armaturenbrett leicht zum Fahrersitz geneigt.

Auch im Innenraum finden sich neue Details, die den ProCeed besonders sportlich wirken lassen und ihn von den übrigen Modellen der Ceed-Reihe unterscheiden. Während die Ceed- und Sportswagon-Modelle einen grauen Dachhimmel haben, wird im ProCeed schwarzer Stoff eingesetzt, der den Innenraum intimer wirken lässt. Die Türschweller haben Schutzleisten aus Metall. Zur serienmässigen Ausstattung gehört auch ein D-förmiges Lenkrad. Dort sind bei den Modellen mit Doppelkupplungsgetriebe auch die neuen Schaltwippen aus Leichtmetall angebracht.

Speziell für den ProCeed GT wurden neue Sportsitze entwickelt, deren Seitenwangen und Oberschenkelauflagen breiter und fester als im ursprünglichen cee’d GT sind. Die schwarzen Ledersitze der GT-Modelle sind mit Velourslederdetails, roten Steppnähten und einem roten «GT»-Logo versehen. Im ProCeed GT Line haben die serienmässigen Vordersitze schwarze Stoffbezüge mit hellgrauen Kunstlederdetails sowie breitere Seitenwangen als die Sitze im Ceed oder im Sportswagon.

Die Plattform des ProCeed ermöglicht ein effizientes Packaging, das allen Insassen viel Bewegungsfreiheit bietet. Im Fonds wird der Effekt der tieferen Dachlinie des ProCeed durch einen (im Vergleich zu Ceed und Sportswagon) tieferen H-Punkt der Rücksitze ausgeglichen. So bleiben auch in der zweiten Reihe viel Kopf- und Beinfreiheit gewährleistet.

Der ProCeed hat ein grösseres Kofferraumvolumen als viele herkömmliche kompakte Kombis – und sogar mehr als viele Tourer höherer Fahrzeugklassen. Mit 594 Litern (VDA) ist der Kofferraum des ProCeed um 50 Prozent grösser als der des fünftürigen Schrägheck-Ceed. Dank der flachen Ladeluke, die durch das tiefergelegte Fahrwerk auch tiefer als beim Sportswagon ist, lässt sich der Kofferraum des Shooting Brake bemerkenswert leicht be- und entladen.

Auch wenn der Ceed Sportswagon einen geringfügig grösseren Kofferraum (625 Liter) hat, bietet der ProCeed die gleiche Flexibilität, was ihm einen Platz unter den alltagstauglichsten Fahrzeugen seiner Klasse sichert. Dafür sorgen auch die im Verhältnis 60:40 geteilten Rücksitzlehnen, die sich durch Betätigen eines in der Heckklappe untergebrachten Hebels leicht umklappen lassen, um einen flachen Laderaumboden zu bilden. Kleinere Gegenstände können in einem Fach unter dem Boden verstaut werden und Einkaufstaschen oder andere Gegenstände lassen sich mit einem Haken vor dem Umkippen oder Herumrollen im Kofferraum sichern. Die sensorgesteuerte Heckklappe (Smart Power Tailgate) öffnet sich automatisch, sobald sie den Smartkey des ProCeed in ihrem nahen Umfeld erkennt. Praktisch, wenn man gerade schwere Lasten trägt. Im Laderaum gibt es ausserdem Bodenschienen und ein Netz zum Sichern kleiner Gegenstände.

Fahrverhalten und Handling

In Europa entwickelt, um auf allen Strassen höchste Sicherheit zu bieten
Der ProCeed wurde speziell für die Strassenverhältnisse in Europa und die Ansprüche der europäischen Kunden entwickelt. Europa unterscheidet sich von allen anderen Kontinenten durch seine extrem unterschiedlichen Verkehrsbedingungen: Hier gibt es schnelle Autobahnen, gewundene Alpinrouten, dichten Stadtverkehr und kurvenreiche, unübersichtliche Landstrassen. Der ProCeed ist an all diese Strassenverhältnisse angepasst und so abgestimmt, dass er noch mehr Dynamik, Fahrspass, Sicherheit und Komfort auf langen Strecken bietet als die bisherigen Ceed-Generationen.

Daher wird jeder Kia ProCeed – entgegen dem Trend bei Mittelklasse-Familienautos – serienmässig mit einer Einzelradaufhängung ausgestattet.

Der ProCeed hat im Prinzip das gleiche Fahrwerk wie der Ceed und der Ceed Sportswagon, allerdings ergänzt um einige Details, die diese Modelle nicht aufweisen: Passend zum schnittigen Design des ProCeed verspricht es dem Fahrer ein hochreaktives Fahrzeughandling, eine verbesserte Kontrolle in Kurven sowie Fahrkomfort und absolute Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten.

Die Aufhängung der beiden ProCeed-Modelle – GT und GT Line – liegt um 10 mm tiefer auf der Strasse als beim Ceed und Sportswagon; ihre Federn und Dämpfer wurden auf die veränderten Proportionen und das neue Heckdesign des Shooting Brake abgestimmt.

Der ProCeed hat zwar die gleiche Einzelradaufhängung wie der Ceed; deren Stossdämpfer, Federn, Querstabilisatoren und Lenkparameter wurden jedoch so angepasst, dass sie den individuellen Charakter des ProCeed perfekt unterstreichen. Besonderes Augenmerk legte das Entwicklungsteam von Kia auf die Agilität und Reaktivität der Aufhängung, ohne auf die relativ entspannte Gangart zu verzichten, die Käufer von einem «Gran Turismo» Shooting Brake erwarten. Die Aufhängung des ProCeed GT Line – dem ersten Modell der ProCeed-Reihe – wurde auf die längere Karosserie und neue Heckpartie abgestimmt. Während die Vorderradaufhängung von der fünftürigen Standardvariante übernommen wurde, sind die hinteren Federn 22 % und der Querstabilisator 3 % straffer eingestellt, so dass sich der ProCeed auf kurvenreichen Landstrassen ebenso spritzig und sicher fährt wie auf der Autobahn.

Der PS-starke ProCeed GT wurde unter der Leitung von Albert Biermann, dem Leiter des Forschungs- und Entwicklungszentrums der Hyundai Motor Group, entwickelt. Im Rahmen zusätzlicher Tests wurden das Kurven- und Gierverhalten, die Traktion und die Reaktivität der Fahrzeuglenkung optimiert. So ist die Federung des ProCeed vorne 13 % und hinten 44 % straffer gestaltet, wodurch die Karosseriesteuerung verbessert wird und das Fahrzeug besser auf Lenkeingaben anspricht. Der Querstabilisator der Vorderachse entspricht der Lösung beim Standardmodell, wodurch auch in engen Kurven eine gute Traktion und Haftung des vorderen kurveninneren Rads gewährleistet ist. Die hinteren Querstabilisatoren sind 6 % steifer, was die seitliche Lastübertragung auf die Hinterräder verbessert, die Agilität bei dynamischerem Gierverhalten erhöht und das Untersteuern verringert. Dank dieser Änderungen nimmt der ProCeed GT Kurven sogar schneller als so mancher andere höhermotorisierte «Hot Hatch» mit Vorderradantrieb – und zwar ohne Abstriche an der Alltagstauglichkeit und dem «Gran-Turismo»-Spirit, der alle hochmotorisierten Modelle von Kia auszeichnet, machen zu müssen.

Die elektrische Servolenkung des ProCeed setzt Lenkeingaben dank der Lenkgetriebeübersetzung von 12,7:1 schnell und exakt um und kommt mit nur 2,44 Lenkradumdrehungen von Anschlag zu Anschlag aus.

PS-starke ProCeed GT-Modelle fahren serienmässig auf «Michelin Pilot Sport 4» Reifen, was eine höhere Giergeschwindigkeit ermöglicht und dem Ansprechverhalten und Handling des Fahrzeugs zugutekommt.

Für mehr Fahrspass und Sicherheit im ProCeed sorgen auch etliche moderne Technologien, darunter serienmässig die elektronische Stabilitätskontrolle (Electronic Stability Control, ESC) und das Fahrzeugstabilitätsmanagement von Kia (Vehicle Stability Management, VSM) – Voraussetzung für die Ausstattung mit der «Torque Vectoring by Braking»-Technologie, der Drehmomentverteilung in Kurven. Dieses elektronische System unterstützt den Fahrer, indem es die kurveninneren Räder abbremst, um dem Untersteuern in der Kurve entgegenzuwirken. Dank dieser Technologie werden Fahrten auf Serpentinen und Bergpässen – für die der ProCeed unter anderem entwickelt wurde – nicht nur sicherer, sondern machen auch mehr Spass.

Antrieb

Neuer Shooting Brake von Kia nur mit Turbomotor
Der ProCeed wird mit verschiedensten Antriebsvarianten angeboten, um die Ansprüche der europäischen Käufer zu erfüllen. Diese entscheiden sich zunehmend für drehfreudige, hocheffiziente Turboaggregate, die sich durch schnelle Beschleunigung und ein breites Leistungsspektrum auszeichnen.

Der leistungsstarke Antrieb für den GT Line ist der neue 1,4-Liter-«Kappa»-T-GDi-Motor mit 140 PS. Dank Turbolader ist gewährleistet, dass sein hohes Drehmoment von 242 Nm über einen grossen Drehzahlbereich von 1’500 bis 3’200 U/min zur Verfügung steht, sodass er unter verschiedensten Fahrbedingungen agil reagieren kann. Mit dem 1,4-Liter-T-GDi und einem Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebeausgestattet, beschleunigt der ProCeed in 9,4 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h; der CO2-Ausschuss beträgt 125 g/km (WLTP, Kombizyklus, 17-Zoll-Reifen).

Alle Benzinmotoren sind mit einem Partikelfilter ausgestattet, der die Emissionen so weit reduziert, dass der ProCeed die Vorschriften der Abgasnorm Euro 6d-TEMP unterbietet.

Der neue ProCeed GT markiert die Rückkehr des Autobauers zu leistungsstarken GT-Modellen und erhält daher den gleichen 1,6-Liter-T-GDi-Motor, den Kia auch im neuen Ceed GT einsetzt. Mit 204 PS und einem Drehmoment von 265 Nm ist er der leistungsstärkste Antrieb im Angebot. Eine weitere Premiere, sowohl im neuen ProCeed GT als auch im neuen Ceed GT, ist das Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, das dank der neuen Leichtmetall-Schaltwippen am Lenkrad auch rasante manuelle Gangwechsel ermöglicht.

Technologie und Sicherheit

Innovationen, die das Leben leichter, bequemer und sicherer machen
Wie der Ceed bietet auch der ProCeed seinem Besitzer viele technische Finessen, darunter eine ganze Reihe von Innovationen, die das Autofahren angenehmer, bequemer und sicherer machen.

Das «schwebende» Infotainmentsystem ist als 7,0″-Touchscreen-Audiosystem erhältlich oder als 8,0″-Touchscreen-Navigationssystem, mit Navigation und Kia Connected Services powered by TomTom®. Über Apple CarPlay™ und Android Auto™ ist die volle Smartphone-Einbindung garantiert (ab iPhone 5 und Android Lollipop 5.0).

Serienmässig ist der ProCeed mit einem leistungsstarken JBL Premium-Soundsystem mit Clari-Fi-Technologie für ein hochwertiges Klangerlebnis ausgestattet. Ebenfalls serienmässig enthalten sind die vollständige Smartphone-Integration über Bluetooth, die automatische Lichtsteuerung und der schlüssellose Fahrzeugzugang.

Modelle mit Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe sind mit «Drive Mode Select» ausgestattet. Mit diesem elektronischen System kann der Fahrer seinen bevorzugten Fahrmodus einstellen. Je nachdem, ob der Normal- oder der Sportmodus ausgewählt wurde, passt «Drive Mode Select» den Lenkaufwand und den Charakter des Antriebs an: Der Normalmodus nutzt den Treibstoff maximal effizient und reagiert entspannter auf Lenkbewegungen. Der Sportmodus bietet ein besseres Ansprechverhalten, erlaubt schnelleres Beschleunigen – sowohl aus dem Stand als auch während der Fahrt. Die Lenkung wird so angepasst, dass sie schwerer wird und entschlossener auf die Eingaben des Fahrers reagiert. Beim Beschleunigen lassen sich die Gänge höher ausfahren, sodass der Fahrer die maximale Drehzahl voll nutzen kann.

Die beheizbare Windschutzscheibe mit nahezu unsichtbaren Heizdrähten macht die kalten Monate im ProCeed angenehmer. Das auf Knopfdruck schonend erwärmte Glas macht Schluss mit vereisten oder beschlagenen Frontscheiben. Ebenfalls an Bord sind eine Ladestation für Smartphones, eine Sitzheizung und -belüftung für die Vordersitze sowie eine Sitzheizung für die Rücksitze.

Zusätzlich zu den sechs Standard-Airbags schützen fortschrittliche Fahrerassistenztechnologien die Insassen mit aktiven Sicherheitssystemen, die das Unfallrisiko minimieren. Serienmässig eingebaute Sicherheitstechnologien sind der Fernlicht-Assistent (High Beam Assist, HBA), der Müdigkeitswarner (Driver Attention Warning, DAW), der Spurhalteassistent (Lane Keeping Assist, LKA) und das Auffahrwarnsystem (Forward Collision-Avoidance Assist, FCAA).

Ausserdem ist für den ProCeed ein Level-2-autonomer Spurhalteassistent (Lane Following Assist, LFA) verfügbar, der im fliessenden Verkehr vorausfahrende Fahrzeuge und Strassenmarkierungen erkennt, um das Fahrzeug – insbesondere auf der Autobahn – sicher in der Spur zu halten. Das durch Radarsensoren gestützte System regelt Beschleunigungs-, Brems- und Lenkvorgänge so, dass das Fahrzeug einen sicheren Abstand zum Vordermann einhält. Der teilautomatisierte Spurhalteassistent funktioniert bei Geschwindigkeiten zwischen 0 und 180 km/h.

Weitere verfügbare Technologien sind die adaptive Geschwindigkeitsregelung (Smart Cruise Control, SCC) mit Stop&Go-Funktion, der Spurwechselassistent (Blind-Spot Collision Warning, BLIS), der Querverkehrswarner (Rear Cross-Traffic Collision Warning, RCTA), der Einparkassistent (Smart Parking Assist, SPA) und das Auffahrwarnsystem (Forward Collision-Avoidance Assist, FCAA) mit Fussgängererkennung.

Jeder ProCeed ist serienmässig mit dem Fahrzeugstabilitätsmanagement (Vehicle Stability Management, VSM) von Kia ausgestattet, das für Stabilität beim Bremsen und in Kurven sorgt und die elektronische Stabilitätskontrolle (Electronic Stability Control, ESC) steuert, sobald es einen Traktionsverlust erkennt.

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