Der neue Kia ProCeed: aufregendes Design – geräumig und flexibel wie ein Tourer

  • Ein Shooting Brake nach dem Vorbild der Kia ProCeed-Konzeptstudie
  • Ein echter Europäer: in Europa entworfen, entwickelt, konstruiert und produziert
  • Sportcoupé mit 594 Litern Kofferraumvolumen
  • Als GT-Modell mit PS-starkem 1,6-Liter-T-GDi ausgestattet, «GT-Line»-Modelle mit verschiedenen Benzin- und Dieselmotoren
  • Gebaut in der Slowakei, versehen mit der üblichen Kia Werkgarantie von 7 Jahren bzw. 150’000 km
  • Verkaufsstart im ersten Quartal 2019

Der neue Kia ProCeed verbindet die Geräumigkeit und Flexibilität eines fünftürigen Tourers mit der aufsehenerregenden Eleganz eines Shooting Brake. Am Autosalon Paris 2018 feiert er seine Premiere. Das neue Modell wird ab 2019 exklusiv in Europa verkauft.

Emilio Herrera, Chief Operating Officer bei Kia Motors Europe, sagt: «Der ProCeed verkörpert den Kern der Marke Kia. Dieser attraktive Shooting Brake überzeugt nicht nur durch sein Design, er ist auch äusserst geräumig und flexibel – ein einzigartiges Angebot im Segment der Mittelklasse-Familienautos. Der neue ProCeed verspricht hohen Fahrkomfort, denn er ist speziell auf die Fahrbedingungen in Europa und den europäischen Geschmack abgestimmt. Selbstverständlich gewährt Kia auch für dieses nach höchsten Produktionsstandards in Europa gebaute Modell seine einzigartige Werkgarantie von 7 Jahren bzw. 150’000 km.

Der Name des in Europa entworfenen, entwickelten und gebauten ProCeed verweist auf die zweite Generation des dreitürigen Kia pro_cee’d Coupé (in der Schweiz nicht mehr bestellbar). Er ist das Produkt des europäischen Design- und Entwicklungsteams von Kia in Frankfurt, Deutschland, und wird in der firmeneigenen Produktionsstätte in Žilina, in der Slowakischen Republik, gefertigt – zusammen mit den neuen, schon in diesem Jahr eingeführten Modellen Kia Ceed und Ceed Sportswagon.

Mit seinem kühnen Design und seiner ausgefeilten Technik wird der Kia ProCeed als sportlichster Vertreter der Ceed-Modellreihe ausschliesslich als «GT-Line»- oder PS-starke GT-Variante angeboten.»

Emilio Herrera sagt: «Innerhalb der umfangreichen Ceed-Modellreihe ist der ProCeed ein wichtiger Faktor für das fortgesetzte Wachstum von Kia in Europa. Seit 2006 haben wir in Europa mehr als 1,3 Millionen Fahrzeuge der Ceed-Reihe verkauft. Diese ist daher – zusammen mit dem Kia Sportage – eine unserer bestverkauften Modellreihen. Mit dem neuen ProCeed wird sie weiter an Attraktivität gewinnen.»

Produziert wird der ProCeed Shooting Brake ab November. Ab dem ersten Quartal 2019 wird er exklusiv in Europa vermarktet. Auch für den ProCeed gewährt Kia serienmässig die in der Automobilbranche einzigartige Werkgarantie von 7 Jahren bzw. 150’000 km.

Design

Faszinierende Shooting-Brake-Silhouette
Der neue Kia ProCeed bringt den athletischen Spirit der zweiten Generation des Schrägheck-Sportlers Kia pro_cee’d (in der Schweiz nicht mehr bestellbar). auf den Punkt. Als typischer Shooting Brake gilt der ProCeed als Alternative zum dreitürigen Coupé: Sein grosszügiges Raumangebot verbirgt sich unter einer kompakten Karosserie, die ihn schon auf den ersten Blick als wendigen Flitzer ausweist. Die coupé-artige Silhouette des ProCeed ist flacher und länger als die des fünftürigen Ceed mit Schrägheck oder diejenige des Sportswagon. Dank seiner unverwechselbaren Heckpartie bietet der ProCeed jedoch nicht nur eine aufsehenerregende Optik, sondern auch Einiges an Flexibilität. Das hebt ihn aus der Masse der Familienautos heraus.

Emilio Herrera sagt: «Mit dem ProCeed schlägt die Ceed-Modellreihe eine ganz neue, kühne Richtung ein. Während der Ceed Sportswagon vorrangig auf Alltagstauglichkeit setzt, bietet der ProCeed Paaren oder jungen Familien die Geräumigkeit und Flexibilität eines Tourers, kombiniert mit einem emotionalen, stromlinienförmigen Design. Damit ist der ProCeed das erste Fahrzeug im Mainstream-Segment, das derart unterschiedliche Ansprüche vereint, um den Käufern die Qual der Wahl abzunehmen.»

Entworfen wurde der neue ProCeed im europäischen Designzentrum von Kia in Frankfurt unter der Leitung von Gregory Guillaume, Designchef Europa, und Peter Schreyer, designverantwortlicher Firmenpräsident und Chefdesigner.

Gregory Guillaume sagt: «Mit der schwindenden europäischen Nachfrage nach dreitürigen Schrägheck-Modellen stand auch die Zukunft des pro_cee’d in Frage. Den pro_cee’d einfach sterben zu lassen, war für uns aber keine Option, denn es stand viel mehr auf dem Spiel als der Name, den wir unserem dreitürigen cee’d gegeben hatten: die jugendliche Dynamik unserer Marke, ihre emotionale Anziehungskraft und ein Design, das Wünsche weckt.»

Er fügt hinzu: «Um sicherzustellen, dass diese geballte Energie und Symbolkraft nicht einfach verlorengehen würde, mussten wir den pro_cee’d neu erfinden. Das neue Modell sollte nicht nur das Highlight der aktuellen Ceed-Modellreihe werden, sondern auch sofort als ihr emotionalstes Fahrzeug erkennbar sein. Das Ergebnis: der faszinierende, brandneue ProCeed.»

Da der ProCeed ausschliesslich als «GT-Line»-Modell und als leistungsstarke GT-Variante angeboten wird, konnten die Designteams dem Flaggschiff der Ceed-Reihe eine besonders selbstbewusste, sportliche Silhouette geben. An den fünftürigen Schrägheck-Ceed erinnern daher nur die Motorhaube und die vorderen Kotflügel. Ansonsten wirkt der neue ProCeed dank veränderter Proportionen viel flacher, schlanker und agiler. Um diesen individuellen Stil und Charakter zu erzielen, wurde jedes zweite Karosserieteil neu gestaltet. Trotzdem ist der ProCeed dank vieler typischer Kia Designelemente sofort als Mitglied der «Ceed-Familie» zu erkennen: Der typische «Tigernasen»-Kühlergrill, die tiefliegenden, breiten Lufteinlässe, seine gewölbte Windschutzscheibe sowie die charakteristischen Sicken und Rundungen der Karosserie weisen ihn ganz unverkennbar als einen Kia der jüngsten Generation aus.

Seine Frontpartie zeigt die klare Formensprache und präzisen Linien des Ceed; die serienmässigen LED-Tagfahrleuchten im Ice-Cube-Design erinnern an frühere GT- und «GT-Line»-Modelle. Der neue ProCeed ist – wie der fünftürige Schrägheck-Ceed – 1’800 mm breit, hat aber einen ganz neu gestalteten vorderen Stossfänger erhalten.

Im Profil zeigt er viele Designmerkmale der ProCeed-Konzeptstudie von 2017, unter anderem die stromlinienförmig bis zu den hinteren Kotflügeln abfallende, elegante Dachlinie. Markante Sicken, die sich von den Frontscheinwerfern über die Seiten bis zur Heckklappe ziehen, verlängern optisch die schlanke Karosserie. Von der Konzeptstudie übernommen wurde auch die der auffälligen Dachlinie folgende Fensterlinie – einschliesslich der im spitzen Winkel angesetzten «Haifischflosse» aus Chrom. Mit seiner auffallend schräg angesetzten Heckscheibe hebt sich der ProCeed nicht nur von den übrigen Modellen der Ceed-Reihe ab, sondern auch von anderen Fahrzeugen seiner Klasse. Beim Ceed Sportswagon schliesst sich die Heckscheibe in einem Winkel von 50,9 Grad an das Dach an, beim fünftürigen Tourer beträgt der Winkel noch 52,4 Grad. Seine coupé-artige Silhouette verdankt der neue ProCeed nicht zuletzt der mit 64,2 Grad noch stärker horizontal angesetzten Heckscheibe.

Mit 4’605 mm Gesamtlänge ist der ProCeed zwar nur 5 mm länger als der Ceed Sportswagon, hat jedoch einen längeren Frontüberhang (885 mm). Die Dachlinie des insgesamt 1’422 mm hohen ProCeed sitzt um 43 mm tiefer als beim Sportswagon, während die Bodenfreiheit um 5 mm auf 135 mm verringert wurde. Da der ProCeed wie andere Ceed-Modelle auf der neuen «K2»-Plattform von Kia aufgebaut ist, wurde der Radstand von 2’650 mm beibehalten.

Vor allem das stark von der Konzeptstudie 2017 beeinflusste Heck unterscheidet den neuen ProCeed deutlich von den übrigen Modellen der Ceed-Reihe. Der breite hintere Stossfänger – ein weiteres neues Designmerkmal – und die verringerte Gesamthöhe verleihen ihm eine selbstbewusste, athletische Ausstrahlung, die dank der Doppelauspuffanlage der GT- und «GT-Line»-Modelle noch dynamischer und sportlicher wirkt. Der Modellname «ProCeed» steht mittig und in Grossbuchstaben unterhalb der LED-Rücklichter, die sich wie ein leuchtendes Band über die gesamte Breite der Heckklappe ziehen und dem Fahrzeug eine unverwechselbare Lichtsignatur verleihen.

Der neue ProCeed wird ab dem Verkaufsstart in 10 Lackierungen angeboten. Der Käufer eines ProCeed GT Line hat die Wahl zwischen 17″- oder 18″-Leichtmetallfelgen, während der ProCeed GT serienmässig mit 18″-Felgen ausgestattet ist.

Innendesign und Packaging

Der kompakte ProCeed Shooting Brake ist geräumig und flexibel wie ein Tourer
Innen zeigt der ProCeed das gleiche ergonomische Design wie die übrigen Modelle der Ceed-Reihe. Oberflächen aus hochwertigen Materialien mit angenehmer Haptik und metallische Blenden bestimmen das Bild ebenso wie das horizontale Layout des Armaturenbretts.

Im Zentrum des Armaturenbretts befindet sich das mit einem 7,0″-Display ausgestattete, «schwebende» Touchscreen-Infotainmentsystem von Kia. Darunter sind die Regler von Audiosystem, Heizung und Belüftung angeordnet. Zur besseren Bedienbarkeit während der Fahrt ist das Armaturenbrett leicht zum Fahrersitz geneigt.

Auch im Innenraum finden sich neue Details, die den ProCeed besonders sportlich wirken lassen und ihn von den übrigen Modellen der Ceed-Reihe unterscheiden. Während die Ceed- und Sportswagon-Modelle einen grauen Dachhimmel haben, wird im ProCeed schwarzer Stoff eingesetzt, der den Innenraum intimer wirken lässt. Die Türschweller haben Schutzleisten aus Metall. Zur serienmässigen Ausstattung gehört auch ein D-förmiges Lenkrad. Dort sind bei den Modellen mit Doppelkupplungsgetriebe auch die neuen Schaltwippen aus Leichtmetall angebracht.

Für den ProCeed stehen je nach Spezifikation verschiedene Vordersitze zur Wahl – jeweils mit aufgesticktem «GT»-Schriftzug. Speziell für den ProCeed GT wurden neue Sportsitze entwickelt, deren Seitenwangen und Oberschenkelauflagen breiter und fester als im ursprünglichen cee’d GT sind. Die schwarzen Ledersitze der GT-Modelle sind mit Velourslederdetails, roten Steppnähten und einem roten «GT»-Logo versehen. Im ProCeed GT Line haben die serienmässigen Vordersitze schwarze Stoffbezüge mit hellgrauen Kunstlederdetails sowie breitere Seitenwangen als die Sitze im Ceed oder im Sportswagon. Alternativ kann der Käufer eines GT Line auch die typischen Sitze der hochmotorisierten GT-Modelle wählen: schwarze Ledersitze mit breiten Seitenwangen und Oberschenkelauflagen sowie schwarzen Velourslederdetails und grauen Ziernähten.

Die Plattform des ProCeed ermöglicht ein effizientes Packaging, das allen Insassen viel Bewegungsfreiheit bietet. Im Fonds wird der Effekt der tieferen Dachlinie des ProCeed durch einen (im Vergleich zu Ceed und Sportswagon) tieferen H-Punkt der Rücksitze ausgeglichen. So bleiben auch in der zweiten Reihe viel Kopf- und Beinfreiheit gewährleistet.

Der ProCeed hat ein grösseres Kofferraumvolumen als viele herkömmliche kompakte Kombis – und sogar mehr als viele Tourer höherer Fahrzeugklassen. Mit 594 Litern (VDA) ist der Kofferraum des ProCeed um 50 Prozent grösser als der des fünftürigen Schrägheck-Ceed. Dank der flachen Ladeluke, die durch das tiefergelegte Fahrwerk auch tiefer als beim Sportswagon ist, lässt sich der Kofferraum des Shooting Brake bemerkenswert leicht be- und entladen.

Auch wenn der Ceed Sportswagon einen geringfügig grösseren Kofferraum (625 Liter) hat, bietet der ProCeed die gleiche Flexibilität, was ihm einen Platz unter den alltagstauglichsten Fahrzeugen seiner Klasse sichert. Dafür sorgen auch die im Verhältnis 40:20:40 geteilten Rücksitzlehnen, die sich durch Betätigen eines in der Heckklappe untergebrachten Hebels leicht umklappen lassen, um einen flachen Laderaumboden zu bilden. Kleinere Gegenstände können in einem Fach unter dem Boden verstaut werden und Einkaufstaschen oder andere Gegenstände lassen sich mit einem Haken vor dem Umkippen oder Herumrollen im Kofferraum sichern. Die optional erhältliche, sensorgesteuerte Heckklappe (Smart Power Tailgate) öffnet sich automatisch, sobald sie den Smartkey des ProCeed in ihrem nahen Umfeld erkennt. Praktisch, wenn man gerade schwere Lasten trägt. Im Laderaum gibt es ausserdem Bodenschienen und ein Netz zum Sichern kleiner Gegenstände.

Fahrverhalten und Handling

In Europa entwickelt, um auf allen Strassen höchste Sicherheit zu bieten
Der ProCeed wurde speziell für die Strassenverhältnisse in Europa und die Ansprüche der europäischen Kunden entwickelt. Europa unterscheidet sich von allen anderen Kontinenten durch seine extrem unterschiedlichen Verkehrsbedingungen: Hier gibt es schnelle Autobahnen, gewundene Alpinrouten, dichten Stadtverkehr und kurvenreiche, unübersichtliche Landstrassen. Der ProCeed ist an all diese Strassenverhältnisse angepasst und so abgestimmt, dass er noch mehr Dynamik, Fahrspass, Sicherheit und Komfort auf langen Strecken bietet als die bisherigen Ceed-Generationen.

Daher wird jeder Kia ProCeed – entgegen dem Trend bei Mittelklasse-Familienautos – serienmässig mit einer Einzelradaufhängung ausgestattet, die der Käufer gegen Aufpreis auch in der weiterentwickelten Variante mit Mehrlenker-Hinterachse bestellen kann.

Der ProCeed hat im Prinzip das gleiche Fahrwerk wie der Ceed und der Ceed Sportswagon, allerdings ergänzt um einige Details, die diese Modelle nicht aufweisen: Passend zum schnittigen Design des ProCeed verspricht es dem Fahrer ein hochreaktives Fahrzeughandling, eine verbesserte Kontrolle in Kurven sowie Fahrkomfort und absolute Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten.

Die beiden ProCeed-Modelle – GT und GT Line – liegen um 5 mm tiefer auf der Strasse als der Ceed und der Sportswagon; ihre Federn und Dämpfer wurden auf die veränderten Proportionen und das neue Heckdesign des Shooting Brake abgestimmt. Verantwortlich für die Entwicklung des Fahrwerks für den ProCeed GT war Albert Biermann, verantwortlicher Präsident für Fahrzeugtests und High-Performance-Entwicklungschef bei Hyundai-/Kia.

Der ProCeed hat zwar die gleiche Einzelradaufhängung wie der Ceed; deren Geometrie wurde jedoch so angepasst, dass sie den individuellen Charakter des ProCeed perfekt unterstreicht. Besonderes Augenmerk legte das Entwicklungsteam von Kia auf die Agilität und Reaktivität der Aufhängung, ohne auf die relativ entspannte Gangart zu verzichten, die Käufer von einem «Gran Turismo» Shooting Brake erwarten. Dank der auf die längere Karosserie und die neue Heckpartie abgestimmten Aufhängung fährt sich der ProCeed auf kurvenreichen Landstrassen ebenso spritzig und sicher wie auf der Autobahn.

Der ProCeed GT wurde unter der Leitung von Albert Biermann, Fahrzeugtest-Verantwortlicher und High-Performance-Entwicklungschef bei Kia, entwickelt. In einer anschliessenden sechsmonatigen Testphase wurden sein Kurven- und Gierverhalten, die Traktion und die Reaktivität der Lenkung optimiert. Zu diesem Zweck wurde der ProCeed vorne und hinten härter gefedert. Die Querstabilisatoren von Vorder- und Hinterachse wurden weicher ausgelegt, um auch in engen Kurven eine gute Traktion und Haftung der kurveninneren Räder zu gewährleisten. Dank dieser Änderungen nimmt der ProCeed GT Kurven sogar schneller als so mancher andere höhermotorisierte «Hot Hatch» mit Vorderradantrieb – und zwar ohne Abstriche an der Alltagstauglichkeit und dem «Gran-Turismo»-Spirit, der alle hochmotorisierten Modelle von Kia auszeichnet, machen zu müssen.

Unabhängig von der Radgrösse bietet Kia für jeden ProCeed optional Michelin Pilot Sport 4 Reifen an. Sie ermöglichen dem ProCeed – verglichen mit anderen Mittelklasse-Tourern – ein verbessertes Gierverhalten auch bei höheren Geschwindigkeiten. Die Kia Testfahrer in Europa haben diese optionalen Reifen speziell zur Unterstützung und Optimierung des reaktiven, sportlichen Handlings des ProCeed ausgewählt. Die elektrische Servolenkung des ProCeed setzt Lenkeingaben dank der Lenkgetriebeübersetzung von 12,7:1 schnell und exakt um und kommt mit nur 2,44 Lenkradumdrehungen von Anschlag zu Anschlag aus.

Für mehr Fahrspass und Sicherheit im ProCeed sorgen auch etliche moderne Technologien, darunter serienmässig die elektronische Stabilitätskontrolle (Electronic Stability Control, ESC) und das Fahrzeugstabilitätsmanagement von Kia (Vehicle Stability Management, VSM) – Voraussetzung für die Ausstattung mit der «Torque Vectoring by Braking»-Technologie, der Drehmomentverteilung in Kurven. Dieses elektronische System unterstützt den Fahrer, indem es die kurveninneren Räder abbremst, um dem Untersteuern in der Kurve entgegenzuwirken. Dank dieser Technologie werden Fahrten auf Serpentinen und Bergpässen – für die der ProCeed unter anderem entwickelt wurde – nicht nur sicherer, sondern machen auch mehr Spass.

Antrieb

Neuer Shooting Brake von Kia nur mit Turbomotor
Der ProCeed wird mit verschiedensten Antriebsvarianten angeboten, um die Ansprüche der europäischen Käufer zu erfüllen. Diese entscheiden sich zunehmend für drehfreudige, hocheffiziente Turboaggregate, die sich durch schnelle Beschleunigung und ein breites Leistungsspektrum auszeichnen.

Für den ProCeed GT Line bietet Kia drei verschiedene Motorisierungen an: Als Benziner steht der beliebte 1,0-Liter-T-GDi (Direkteinspritzer mit Turbolader) mit 120 PS und 172 Nm zur Wahl. Der leistungsstärkste Antrieb für den GT Line ist der neue 1,4-Liter-«Kappa»-T-GDi-Motor mit 140 PS. Dank Turbolader ist gewährleistet, dass sein hohes Drehmoment von 242 Nm über einen grossen Drehzahlbereich von 1’500 bis 3’200 U/min zur Verfügung steht, sodass er unter verschiedensten Fahrbedingungen agil reagieren kann. Beide Benzinmotoren sind mit einem Partikelfilter ausgestattet, der die Emissionen so weit reduziert, dass der ProCeed die Vorschriften der Abgasnorm Euro 6d-TEMP sogar unterbietet. Beide Benziner werden serienmässig mit einem Sechs-Gang-Schaltgetriebe kombiniert; für den 1,4-Liter-T-GDi bietet Kia als Option auch sein Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe an.

Der Käufer kann sich auch für den effizienten neuen 1,6-Liter-CRDi-«Smartstream»-Dieselmotor (mit Common-Rail-Direkteinspritzung) entscheiden. Die neue Smartstream-Antriebsphilosophie von Kia zielt auf höhere Treibstoffeffizienz und mehr Leistung bei verringerten Emissionen. Daher hat der neu entwickelte Smartstream-Diesel einen optimierten Antriebsstrang, der sich durch kompakte und leichte Motorkomponenten sowie eine verbesserte Verbrennungstechnologie auszeichnet. Das Ergebnis: weniger Verbrauch, mehr Leistung. Der im Ceed und im ProCeed verbaute 1,6-Liter-Dieselmotor ist das erste Smartstream-Aggregat von Kia und der sauberste Dieselantrieb im Angebot des Autobauers.

Der 136 PS starke 1,6-Liter-Smartstream-Dieselmotor kann mit dem Sechs-Gang-Schaltgetriebe oder dem Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe von Kia kombiniert werden. Zusammen mit dem manuellen Schaltgetriebe liefert er ein Drehmoment von 280 Nm, mit Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe sogar 320 Nm. Das neue Smartstream-Aggregat wurde entwickelt, um die strengeren Vorschriften der jüngsten Abgasnorm Euro 6d-TEMP zu unterbieten. Dank der Selektiven Katalytischen Reduktion (SCR), einer aktiven Abgasreinigungstechnik, werden die Emissionen deutlich reduziert. Im Vergleich zu früheren Kia Dieselmotoren erzeugt der neu entwickelte Antrieb daher weniger Kohlendioxid, Feinstaub und NOx.

Der neue ProCeed GT markiert die Rückkehr des Autobauers zu leistungsstarken GT-Modellen und erhält daher den gleichen 1,6-Liter-T-GDi-Motor, den Kia auch im neuen Ceed GT einsetzt. Mit 204 PS und einem Drehmoment von 265 Nm ist er der leistungsstärkste Antrieb im Angebot. Eine weitere Premiere, sowohl im neuen ProCeed GT als auch im neuen Ceed GT, ist das Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, das dank der neuen Leichtmetall-Schaltwippen am Lenkrad auch rasante manuelle Gangwechsel ermöglicht. Die offiziellen Leistungsdaten werden von Kia veröffentlicht, sobald die Zulassung abgeschlossen ist.

Technologie und Sicherheit

Innovationen, die das Leben leichter, bequemer und sicherer machen
Wie der Ceed bietet auch der ProCeed seinem Besitzer viele technische Finessen, darunter eine ganze Reihe von Innovationen, die das Autofahren angenehmer, bequemer und sicherer machen.

Das «schwebende» Infotainmentsystem ist als 7,0″-Touchscreen-Audiosystem erhältlich oder als 8,0″-Touchscreen-Navigationssystem, mit Navigation und Kia Connected Services powered by TomTom®. Über Apple CarPlay™ und Android Auto™ ist die volle Smartphone-Einbindung garantiert (ab iPhone 5 und Android Lollipop 5.0).

Der Käufer kann auch ein leistungsstarkes JBL Premium-Soundsystem mit Clari-Fi-Technologie für ein hochwertiges Klangerlebnis bestellen. Serienmässig enthalten sind die vollständige Smartphone-Integration über Bluetooth, die automatische Lichtsteuerung und der schlüssellose Fahrzeugzugang.

Modelle mit Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe sind mit «Drive Mode Select» ausgestattet. Mit diesem elektronischen System kann der Fahrer seinen bevorzugten Fahrmodus einstellen. Je nachdem, ob der Normal- oder der Sportmodus ausgewählt wurde, passt «Drive Mode Select» den Lenkaufwand und den Charakter des Antriebs an: Der Normalmodus nutzt den Treibstoff maximal effizient und reagiert entspannter auf Lenkbewegungen. Der Sportmodus bietet ein besseres Ansprechverhalten, erlaubt schnelleres Beschleunigen – sowohl aus dem Stand als auch während der Fahrt. Die Lenkung wird so angepasst, dass sie schwerer wird und entschlossener auf die Eingaben des Fahrers reagiert. Beim Beschleunigen lassen sich die Gänge höher ausfahren, sodass der Fahrer die maximale Drehzahl voll nutzen kann.

Die optional erhältliche beheizbare Windschutzscheibe mit nahezu unsichtbaren Heizdrähten macht die kalten Monate im ProCeed angenehmer. Das auf Knopfdruck schonend erwärmte Glas macht Schluss mit vereisten oder beschlagenen Frontscheiben. Ebenfalls erhältlich sind eine Ladestation für Smartphones, eine Sitzheizung und -belüftung für die Vordersitze sowie eine Sitzheizung für die Rücksitze.

Zusätzlich zu den sechs Standardairbags schützen fortschrittliche Fahrerassistenztechnologien die Insassen mit aktiven Sicherheitssystemen, die das Unfallrisiko minimieren. Serienmässig eingebaute Sicherheitstechnologien sind der Fernlicht-Assistent (High Beam Assist, HBA), der Müdigkeitswarner (Driver Attention Warning, DAW), der Spurhalteassistent (Lane Keeping Assist, LKA) und das Auffahrwarnsystem (Forward Collision-Avoidance Assist, FCAA).

Ausserdem ist für den ProCeed ein Level-2-autonomer Spurhalteassistent (Lane Following Assist, LFA) verfügbar, der im fliessenden Verkehr vorausfahrende Fahrzeuge und Strassenmarkierungen erkennt, um das Fahrzeug – insbesondere auf der Autobahn – sicher in der Spur zu halten. Das durch Radarsensoren gestützte System regelt Beschleunigungs-, Brems- und Lenkvorgänge so, dass das Fahrzeug einen sicheren Abstand zum Vordermann einhält. Der teilautomatisierte Spurhalteassistent funktioniert bei Geschwindigkeiten zwischen 0 und 180 km/h.

Weitere verfügbare Technologien sind die adaptive Geschwindigkeitsregelung (Smart Cruise Control, SCC) mit Stop&Go-Funktion, der Spurwechselassistent (Blind-Spot Collision Warning, BLIS), der Querverkehrswarner (Rear Cross-Traffic Collision Warning, RCTA), der Einparkassistent (Smart Parking Assist, SPA) und das Auffahrwarnsystem (Forward Collision-Avoidance Assist, FCAA) mit Fussgängererkennung.

Jeder ProCeed ist serienmässig mit dem Fahrzeugstabilitätsmanagement (Vehicle Stability Management, VSM) von Kia ausgestattet, das für Stabilität beim Bremsen und in Kurven sorgt und die elektronische Stabilitätskontrolle (Electronic Stability Control, ESC) steuert, sobald es einen Traktionsverlust erkennt.

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