Umfangreiches Upgrade für den Kia cee’d: neuer Look, neue Motoren und noch mehr Dynamik

  • Raffinierte neue Details aussen und innen, hochwertigere Innenausstattung
  • Viele Motorvarianten, darunter ein sehr sparsamer neuer 1,0-Liter-T-GDI
  • Umweltfreundlicher, mit neuem, siebenstufigem DCT
  • Moderne, neue Kia Connected Services noch in diesem Jahr
  • Neue, sportliche GT-Line-Ausführung
  • Neuer Kia cee’d in Europa ab Sommer 2015 verfügbar

Der Kia cee’d, das beliebte Modell, dem Kia seinen anhaltenden Erfolg der letzten Jahre in Europa verdankt, erhält ein umfassendes Facelift.

Das europäische Designteam von Kia hat das Innen- und Aussenstyling des aktuellen cee’d aufpoliert, und auch die Technik glänzt mit neuen Motoren- und Getriebevarianten. Neben einem brandneuen 1,0-Liter-T-GDI-Dreizylindermotor bietet Kia eine ganze Reihe verbesserter Upgrades an, die mehr Sicherheit, Komfort und Nutzen versprechen. Die Neuerungen betreffen alle Modelle der cee’d-Reihe, die neben dem fünftürigen cee’d Grundmodell den cee’d Sportswagon und den Dreitürer pro_cee’d umfasst.

Auch die Optik und die Performance der Turbo-Modelle GT und pro_cee’d GT wurden verbessert. Sie gehören schon heute zu den designstärksten Fliesshecklimousinen in der Kompaktklasse und dürften nach dem Facelift noch attraktiver für all jene Kunden sein, die ihr Fahrzeug auch nach emotionalen Aspekten auswählen.

Die neuen GT-Line-Modelle verbinden den sportlich-dynamischen Auftritt der GT-Modelle mit der gewohnten Variabilität der cee’d Kompaktwagen-Familie. Die GT-Line-Ausführung ist für alle drei Karosserievarianten verfügbar – den fünftürigen cee’d, den cee’d Sportswagon und den Dreitürer pro_cee’d.

Modernes Aussenstyling

Der neue Kia cee’d behält das dynamisch-elegante Styling des aktuellen Modells bei, wirkt aber dank einiger optischer Neuerungen jetzt noch frischer und moderner.

Die Front zeigt wie bisher das bei der europäischen Kundschaft sehr beliebte Design, Kias Markenzeichen − den Kühlergrill im „Tigernose-Design“ − und elegant gerundete Scheinwerfer mit integrierten Nebelscheinwerfern. Neu sind die etwas eckigeren und breiteren Stossfänger, die Chromeinfassungen der Nebelscheinwerfer sowie ein ovales Rastergitter am Kühlergrill, das viele Designelemente der neuen Front widerspiegelt.

Das Heck wurde der neuen Front angepasst – mit modifizierten Stossfängern und Sport-Reflektoren, die den neuen cee’d grossräumiger und kraftvoller wirken lassen. Moderne LED-Rückleuchten – die neue Visitenkarte des cee’d bei Nacht – runden das Bild elegant ab. Für die gesamte Modellreihe bietet Kia auch neue, stylische 16- und 17-Zoll-Leichtmetallfelgen an.

Höherwertiges Interieur und verbessertes NVH-Verhalten

Beim Interieur setzt Kia weiterhin auf hohe Qualität und schlichte Eleganz, mit einigen neuen Highlights. Die Form der Fahrgastzelle wurde nicht verändert, aber dank der geschickt verbesserten Ausstattung wirkt das Interieur moderner und komfortabler. Ein neues, optionales Farbpaket macht den cee’d noch attraktiver.

Das asymmetrische, auf den Fahrer ausgerichtete Armaturenbrett glänzt mit chromgefassten Instrumentenanzeigen und Lüftungsschlitzen – sowohl auf der Fahrerseite als auch in der Mitte – sowie Chrom an der oberen Kante der Armatureneinheit. Sehr edel wirkt auch die zentrale Anzeige des Armaturenbretts. Sie hat eine kratzfeste, schwarz glänzende Oberfläche erhalten. Weitere Chromelemente im Innenraum verstärken diesen Premium-Look: Je nach Ausstattungsvariante sind die Türgriffe verchromt und der Schalthebel sowie die Temperaturanzeigen auf dem Armaturenbrett mit Chrom eingefasst.

In der Dieselversion ist der Kia cee’d jetzt leiser und laufruhiger. Dafür sorgen zusätzliche schalldämpfende Materialien, mit denen Kia unter anderem den Boden und das Lüftungssystem isoliert. Das Armaturenbrett erhält eine doppelt so dicke Dämmschicht wie bisher, um den Innenraum besser gegen störende Vibrationen zu schützen. Ausserdem sind bei den neuen Dieselvarianten der Motorblock, die Ölwanne und der Dieselpartikelfilter schalldämpfend isoliert.

Stärkere Motoren nach Euro 6 – darunter ein neuer 1,0-Liter-Turbobenziner

Für den neuen cee’d bietet Kia nicht nur eine erweiterte Motorenpalette an; alle Aggregate erfüllen jetzt auch die Anforderungen der Emissionsklasse Euro 6.

Mit der cee’d Modellreihe 2016 führt Kia zudem einen brandneuen Turbobenziner mit Direkteinspritzung ein: den 1,0-Liter-T-GDI. Der neue Downsizing-Dreizylinder ist nicht nur schadstoffarm und sparsam im Verbrauch; er überzeugt auch mit starker Fahrleistung und spritzigem Ansprechverhalten.

Das Turbo-Aggregat, eine Eigenentwicklung des Kia Forschungs- und Entwicklungs-Zentrums Namyang (Korea), ist mit einer Hochdruck-Direkteinspritzung, einem neuartigen Kühlsystem und einem in den Motor integrierten Abgaskrümmer ausgerüstet, der den Schadstoffausstoss reduzieren und eine kompakte Bauweise ermöglichen soll. Mit seiner dynamischen Reaktion und der sehr effizienten Verbrennung – diese waren die wesentlichen Vorgaben für die Entwickler – entspricht das neue Aggregat voll und ganz der umweltfreundlichen Downsizing-Strategie von Kia.

Der erste der neuen Reihe von Downsizing-Motoren, die Kia in Europa einführen wird, ist in zwei Varianten verfügbar: Das neue Basismodell hat 100 PS und ein Drehmoment von 172 Nm; der stärkere 1,0-Liter-T-GDI bringt es bei gleichem Drehmoment auf 120 PS. Das maximale Drehmoment ist zwischen 1500 und 4000 U/min verfügbar, sodass der Benziner unter allen Fahrbedingungen höchst flexibel anspricht. Vorbehaltlich der noch ausstehenden Zulassung im Verlauf dieses Jahres dürften beide Varianten, das 100-PS- und das 120-PS-Aggregat, die niedrigsten CO2-Emissionen aller bisher zugelassenen cee’d-Benziner erreichen.

Bei den europäischen Kunden steht der cee’d mit Dieselantrieb weiterhin hoch im Kurs. Daher wurde auch der 1,6-Liter-CRDi-Dieselmotor für die Modellreihe überarbeitet. Ein neues Hochdruck-Einspritzsystem und die stufenlos geregelte Ölpumpe reduzieren Reibungsverluste im Motor, der als 110-PS-Variante sowohl für den gewohnten cee’d als auch für die neue GT-Line-Baureihe verfügbar ist. Die CO2-Emissionen wurden auf 102 g/km reduziert. Mit ISG (Idle Stop/Go), der Start-Stopp-Automatik von Kia, sinken sie sogar auf tiefe 94 g/km.

Die stärkere Dieselvariante, die Kia mit der neuen cee’d-Reihe und den neuen GT-Line-Modellen anbietet, liefert jetzt 136 PS und ein verbessertes Drehmoment von 285 Nm (von zuvor 128 PS bzw. 265 Nm). Kein grosser Leistungssprung, aber der Motor dreht nun schon bei tiefen 1500 U/min optimal (1900 U/min mit dem manuellen Schaltgetriebe), sodass der cee’d in allen Fahrsituationen schneller und müheloser anspricht.

Der Kia cee’d ist auch weiterhin mit den eingeführten Benzinmotoren, dem 128 PS starken 1,6-Liter-GDI und dem 100 PS starken 1,4-Liter-MPI („Multi-Point Injection“), verfügbar. Auch der beliebte 1,4-Liter-CRDi-Dieselmotor bleibt im Programm. Sämtliche Motoren der neuen Modellreihe erfüllen die Anforderungen der Abgasnorm Euro 6.

Neues siebenstufiges Doppelkupplungsgetriebe

Für den überarbeiteten cee’d hält Kia eine zweite technologische Premiere bereit: das brandneue siebenstufige Doppelkupplungsgetriebe (DCT). Das ausschliesslich mit dem 136 PS starken 1,6-Liter-CRDi-Dieselmotor verfügbare DCT ist für ein Drehmoment bis zu 300 Nm ausgelegt – höher als das maximale Drehmoment seines Vorgängers, des sechstufigen Automatikgetriebes mit Drehmomentwandler.

Wie das 1,0-Liter T-GDI-Triebwerk ist auch das neue DCT eine Eigenentwicklung von Kia. Hier lauteten die Vorgaben für die Entwickler: geringer Treibstoffverbrauch und sportliches Fahrgefühl im manuellen Schaltbetrieb sowie Fahrkomfort und ruhiger Lauf im Automatikmodus.

Wer sich für das neue DCT entscheidet, profitiert von den im Vergleich zu herkömmlichen Automatikgetrieben schnelleren Gangwechseln und tieferen Betriebskosten. In Kombination mit dem neuen DCT liegt der CO2-Ausstoss des 1,6-Liter-CRDi-Motors bei tiefen 109 g/km – gegenüber 145 g/km, die sein Vorgänger mit der Sechstufen-Automatik erreichte.

Für die erweiterte cee’d Modellreihe bietet Kia auch künftig ein manuelles Sechsgang-Schaltgetriebe an und für den 1,6-Liter-GDI zusätzlich ein sechsstufiges Doppelkupplungsgetriebe.

Mehr Fahrkomfort, verbessertes Handling, besseres NVH-Verhalten

Um mehr Fahrkomfort und ein verbessertes Handling zu erzielen, hat Kia auch die Aufhängung und das Chassis des cee’d überarbeitet.

Wichtigste Neuerung in diesem Bereich ist die Einführung eines neuen Torque-Vectoring-Systems, das dem Untersteuern entgegenwirkt, indem es bei Kurvenfahrt kurz und gezielt das kurveninnere Rad abbremst. Die neue elektrisch unterstützte Servolenkung spricht präziser und verlässlicher an, und der Geradeauslauf wurde durch eine veränderte Vorderachsgeometrie verbessert. Auch die neuen Anschläge der Federbeinstützlager und neuartige Kreuzgelenke am Hinterachsstabilisator verbessern den Fahrkomfort, indem sie die Übertragung von Vibrationen durch die Aufhängung minimieren.

Ebenso wurde im neuen cee’d die Übertragung von Fahrgeräuschen, Vibrationen und Stössen (NVH) durch die Aufhängung leicht verbessert: Anstelle eines kompakten Stabilisators setzt Kia jetzt ein hohles Rohr ein.

Neue Komfort- und Sicherheitsmerkmale, inklusive Kia Connected Services

Die Kia Entwickler haben den cee’d mit vielen modernen Hightech-Features sicherer, komfortabler und praktischer gemacht.

Sicherheit hat für Kia Priorität. Daher gibt es für den beliebten cee’d jetzt auch die (optionale) Verkehrszeichenerkennung für Geschwindigkeitsbegrenzungen (SLIF). Das System erkennt mithilfe einer Kamera Verkehrszeichen, die auf vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeiten hinweisen, und zeigt diese neben dem Tacho und auf dem Screen des Navigationsgeräts an. Auch die beiden Totwinkel-Assistenten von Kia – Blind Spot Detection (BSD) und Rear Cross Traffic Alert (RCTA) – sind als Option erhältlich. Beide Systeme erkennen Fahrzeuge, die sich seitlich oder hinter dem cee’d im toten Winkel befinden, mittels Sensoren und weisen den Fahrer mit Warnsymbolen oder -lauten auf die Gefahr hin.

In einigen Ländern wird der cee’d 2016 auch mit einer neuen automatischen Einparkhilfe – dem Smart Parking Assist System (SPAS) – angeboten. Mithilfe von seitlichen Ultraschall-Parksensoren ermittelt das SPAS den Abstand zwischen dem vorderen und dem hinteren Fahrzeug, um eine passende Parklücke zu finden. Das System errechnet dann automatisch den Einparkwinkel und steuert das Fahrzeug mithilfe der elektrischen Servolenkung in die Parklücke. In der jüngsten Generation des cee’d kann das System die Fahrzeuge nicht nur parallel zum Strassenrand lenken, sondern auch Parkplätze im 90-Grad-Winkel ansteuern. Auch die Ausfahrt aus engen (parallelen) Parklücken schafft der cee’d mit SPAS selbsttätig.

Der neue cee’d erhält das aktuellste Audio- und Navigationssystem (AVN) von Kia. Zusammen mit der 7,0-Zoll-LCD-Anzeige gibt es dem Cockpit einen moderneren Touch. Das AVN-System unterstützt auch den Empfang digitaler Radiosender (DAB), die in einigen Ländern Europas schon verfügbar sind.

Neu im cee’d ist die grosse Auswahl an Multimedia-Informationssystemen. Für diese Connected Services setzt Kia auf TomTom und dessen Dienste TomTom Traffic, Radarkameras, lokale Suche und Wetter. Die Kia Connected Services sollen ab der europaweiten Einführung der neuen cee’d GT-Line-Modelle im letzten Quartal 2015 verfügbar sein.

Zahlreiche Neuerungen für die sportlichen GT-Modelle

Die PS-starken Modelle cee’d GT und pro_cee’d GT treten jetzt noch dynamischer auf, unter anderem dank ihrer modifizierten Antriebsstränge. Damit dürfte der GT seinen Platz unter den attraktivsten und designstärksten Fliesshecklimousinen der Kompaktklasse auch weiterhin behaupten.

Wie bisher unterscheiden sich die GT-Modelle von der Standard-Reihe des cee’d durch ihre kraftvolle Optik und Dynamik. Sportliche Karosseriedetails und das neue Tagfahrlicht mit stylischen LEDs in Eiswürfel-Optik verstärken diesen Look. Für den cee’d GT 2016 bietet Kia erstmals auch 18-Zoll-Leichtmetallfelgen an.

Das Interieur von cee’d GT und pro_cee’d GT punktet mit einem neuartigen, unten abgeflachten und leicht nach innen gewölbten Lenkrad mit dezentem Kia Logo. Der schwarze Start-Stopp-Knopf der cee’d Standardmodelle zeigt sich hier im schicken Aluminiumdesign. Silbern glänzen auch die verchromten Tasten der automatischen Fensterheber. Dank dieser optischen Highlights und der mit Leder bezogenen, serienmässigen RECARO Sportsitze unterscheidet sich die GT-Variante noch deutlicher von den Allroundern der Modellreihe.

Nur die GT-Modelle sind auch mit einem neuen elektronischen Sound-Generator ausgestattet, den der Fahrer am Lenkrad aktivieren kann: Per Knopfdruck wird der kernige Sound des drehfreudigen 1,6-Liter-T-GDI in den Innenraum geleitet. Das sorgt für mehr Fahrspass und lässt auch den Fahrer erleben, wie das leistungsstarke Triebwerk seines cee’d tönt. Bei ausgeschaltetem GT-Modus vermittelt der Sound-Generator nur den ruhigen, leisen Lauf des Motors.

Kia kombiniert das im cee’d GT und im pro_cee’d GT eingesetzte PS-starke 1,6-Liter-T-GDI-Triebwerk mit einem neuen Turbolader. Er sorgt dank höherem Luftdruck für mehr Kraft und ein dynamischeres Ansprechverhalten bei tiefen Drehzahlen und lässt die Sportler der cee’d Modellreihe in nur 7,6 Sekunden – eine Zehntelsekunde schneller als bisher – von 0 auf 100 kmh/ beschleunigen. Auch der Elastizitätswert wird durch den neuen Turbolader verbessert. Der 1,6-Liter-T-GDI liefert 204 PS und 265 Nm, bei leicht reduzierten CO2-Emissionen (170 g/km).

Der cee’d GT unterscheidet sich von der Standardausführung nicht nur durch Torque Vectoring und verbessertes NVH-Verhalten. Für seine Dynamik sorgen noch weitere Details: Die optional verfügbaren 320 mm (statt 300 mm) grossen Scheibenbremsen vorne gewährleisten eine verbesserte Wärmekapazität und höhere Standfestigkeit. Bei einer Vollbremsung von 100 auf 0 km/h beträgt der Bremsweg des neuen cee’d GT nur noch 35 Meter (zuvor 36,4).

Die Kia cee’d Modellreihe 2016 ist ab Sommer 2015 im Handel verfügbar.

In Europa wird der neue Kia cee’d ab Sommer 2015 im Handel angeboten – standardmässig mit der einzigartigen Kia Herstellergarantie von 7 Jahren oder max. 150 000 km Laufleistung.

Die in Europa entwickelte und im Dezember 2006 eingeführte Kia cee’d Modellreihe wird im Kia Werk Žilina in der Slowakei gebaut. Bis 2014 hat Kia in Europa mehr als 75 000 Fahrzeuge dieses Typs verkauft. Damit gehört der cee’d bis heute zu den Bestsellern der Marke.

Im Mai 2015 lief der Einmillionste cee’d vom Band – ein grosser Meilenstein in der neunjährigen Erfolgsgeschichte des Kia cee’d in Europa.