Kia Optima / Optima Sportswagon (Modelljahr 2017)

Ausgewachsene Modellfamilie: Sportlich, praktisch, stilvoll

  • Neue Karosserievariante: Erster Mittelklassekombi von Kia mit dynamischem Design und grossem, variablem Gepäckraum (552 bis 1.686 Liter)
  • Neue Ausführungen: GT Line und GT mit betont sportlichem Auftritt
  • Neuer Motor: GT-Version mit 180 kW (245 PS) starkem Turbobenziner ist stärkstes und schnellstes Kia-Modell in Europa
  • Grosszügiges Premium-Interieur mit luxuriösem Sitzkomfort
  • Umfassende Basisausstattung inklusive Kartennavigation
  • Moderne Technologien von LED-Scheinwerfern über sensorgesteuerte elektrische Heckklappe bis zum autonomen Notbremsassistenten
  • Effizienter Diesel mit 104 kW (141 PS) und CO2-Emission ab 113 g/km
  • Umfassendes 7-Jahre-Kia-Qualitätsversprechen**

Dynamisches Auftreten und Topdesign – das sind die äusseren Markenzeichen des Kia Optima, eines der international erfolgreichsten Modelle des koreanischen Automobilherstellers (weltweiter Absatz 2015: 300.000 Einheiten). Mit der dritten Generation der Mittelklasselimousine, die heute als Startpunkt des designgetriebenen Wandels der Marke Kia gilt, hat sich der Hersteller 2011 im europäischen D-Segment neu positioniert. Die vierte Generation) hat erneut höchste Designpreise erhalten, zeichnet sich zudem durch ein grosszügiges Interieur auf Premium-Niveau aus und verfügt über moderne Komforttechnologien und Assistenzsysteme sowie hocheffiziente Antriebsstränge. Zum Modelljahr 2017 erweitert Kia jetzt sein Angebot in der Mittelklasse deutlich: Mit dem Kia Optima Sportswagon bringt der Hersteller seinen ersten Mittelklassekombi auf den Markt (Verkaufsstart in der Schweiz: Oktober 2016), zugleich werden für beide Karosserievarianten die neuen Sportversionen GT-Line (optisch)und GT (T-GDi mit 245 PS / 180 kW) eingeführt, und in der GT-Version feiert mit dem 245 PS 2,0-Liter-Turbobenziner die neue Topmotorisierung Premiere – das  kraftvollste und schnellste Modell, das Kia in Europa je angeboten hat.

Der neue Kia Optima Sportswagon wird in vier  Ausführungen angeboten, die aufeinander aufbauen: Classic, Trend, Style GT-Line und Style GT, wobei die Version GT ausschliesslich mit der neuen Topmotorisierung 2.0 T-GDI erhältlich ist. Die Motorenpalette beinhaltet darüber hinaus einen 1,7-Liter-Turbodiesel mit 104 kW (141 PS). Die Limousine kann als Werksbestellung  als Style GT-Line (1.7 CRDi) und als Style GT (2.0 T-GDi) geordert werden.  Produziert werden sowohl der Kia Optima als auch der Kia Optima Sportswagon, der nur in Europa erhältlich ist, im koreanischen Kia-Werk Hwasung.

Für alle in Europa verkauften Kia-Neuwagen gilt das kostenlose 7-Jahre-Kia-Qualitätsversprechen**. Es beinhaltet standardmässig die 7-Jahre-Kia-Herstellergarantie, die 7-Jahre-Kia-Mobilitätsgarantie und das 7-Jahre-Kia-Navigationskarten-Update (bei werksseitig fest installierter Kartennavigation).

Preisgekröntes „Best of the Best“-Design

Das Design der vierten Generation des Kia Optima wurde unter Aufsicht von Peter Schreyer entwickelt, dem Präsidenten und Chefdesigner der Kia Motors Corporation und der Hyundai Motor Group, der auch für das Design der dritten Modellgeneration verantwortlich zeichnete. Und wie schon der Vorgänger wurde das aktuelle Modell mit dem „Red Dot: Best of the Best“, dem Top-Award des weltweit renommierten „Red Dot“-Wettbewerbs, und dem ebenfalls hoch angesehenen iF Design Award prämiert.

Die 4,86 Meter lange Limousine zeigt mit ihren modernen Oberflächen-Details, den scharf gezeichneten Linien und Kanten sowie der weiter gestreckten Silhouette eine noch stärkere Strassenpräsenz als das Vorgängermodell – bei nur geringfügig vergrösserten Dimensionen (Länge, Radstand und Höhe plus 10 mm, Breite plus 30 mm). Der Kia Optima Sportswagon hat nahezu identische Aussenmasse wie die Limousine, nur in der Höhe unterscheidet er sich minimal (plus 5 mm).

Die Frontansicht ist bei beiden Karosserievarianten identisch und wird geprägt durch den typischen Kia-Kühlergrill („Tigernase“) und markante seitliche Lufteinlässe im Stossfänger. Einen Hightech-Akzent setzen hier die neuen LED-Scheinwerfer.  Im Profil zeigt sich die Limousine noch dynamischer als der Vorgänger, nicht zuletzt durch die verlängerte Fenstergrafik, deren Abschluss nun ein separates drittes Seitenfenster hinter der Fondtür bildet. Der Sportswagon ist mit seiner langgestreckten, schlanken Seitenansicht eine besonders auffällige Erscheinung in seinem Segment. Die kraftvolle, ansteigende Schulterlinie, die sanft abfallende Dachlinie und die markante Fenstergrafik verleihen ihm sein charakteristisches Profil. In der Heckansicht geben die LED-Rückleuchten, die sich bis weit in die Fahrzeugseite ziehen, beiden Varianten eine moderne Lichtsignatur. Mit dem neuen Design wurde bei der Limousine auch die Aerodynamik weiter verbessert (cW-Wert 0,27; Vorgänger: 0,30).

Betont dynamisch treten die neuen Versionen G- Line und GT auf. Auffälligste Erkennungsmerkmale sind die Sportstossfänger: vorn mit gross dimensionierten seitlichen Lufteinlässen, hinten mit einem kraftvoll strukturierten Heckdiffusor und Doppelauspuff. Hinzu kommen unter anderem 18-Zoll-Leichtmetallfelgen mit exklusivem Design und bei der GT-Version rot lackierte Bremssättel.

Stilvolles, hochwertiges Interieur und hoher Gepäckraumkomfort

Den grössten Schritt nach vorn hat die vierte Generation des Kia Optima im Innenraum gemacht, der bei Limousine und Kombi bis auf den Gepäckraum identisch ist und bei dessen Gestaltung sich die Designer durch andere internationale Kia-Modelle aus den oberen Marktsegmenten inspirieren liessen. Das Ergebnis ist ein fahrerfokussiertes Interieur auf Premium-Niveau – luxuriös, erstklassig verarbeitet, mit moderner Optik und Haptik und mit einem „aufgeräumten“, einheitlichen Design. Dabei verstärken das horizontal strukturierte Armaturenbrett und die breite Zentralkonsole den Eindruck von Grosszügigkeit und Weite. Die vielen Soft-Touch-Oberflächen unterstreichen die Qualitätsorientierung ebenso wie die stilvollen Metall-Akzente. Zum kultivierten Ambiente trägt darüber hinaus die wirkungsvolle Schalldämmung bei.

Luxuriösen Komfort bieten die neu gestalteten Sitze, die Bequemlichkeit mit stabilem Seitenhalt kombinieren. Erhältlich sind je nach Ausführung und Sonderausstattung 8-fach elektrisch einstellbarer Fahrer- und Beifahrersitz, Sitzventilation vorn, Sitzheizung vorn und hinten sowie eine Lederausstattung. Hinzu kommt ein grosses Platzangebot mit viel Bein- und Kopffreiheit auch im Fond. Die Ausführungen GT-Line und GT verfügen über ein exklusives Interieur unter anderem mit schwarzem Dachhimmel, schwarzer Lederausstattung (bei GT wahlweise auch in Rot), Sportsitzen vorn und Sportlenkrad. Im Innenraum der GT-Version, die ausschliesslich mit der Topmotorisierung erhältlich ist, wird der Klang des 2.0 T-GDI durch ein neu entwickeltes „Active Sound System“ verstärkt, um das sportliche Fahrerlebnis auch akustisch zu untermauern.

Der grosszügige Gepäckraum (Limousine: 510 Liter, Kombi: 552 Liter bis Fensterunterkante) bietet beim Sportswagon eine hohe Variabilität: Durch die dreigeteilte Rücksitzlehne (Verhältnis 40:20:40) lässt sich das Volumen flexibel auf bis zu 1.686 Liter erweitern. Die Gepäckraumabdeckung wird in diesem Fall in einem speziellen Ablagefach im Boden verstaut. Hinzu kommen je nach Ausführung viele praktische Komfortelemente wie ein Gepäckraumtrennsystem auf Schienenbasis oder eine sensorgesteuerte elektrische Heckklappe.

Umfassende Ausstattung, praktische Hightech-Elemente und Assistenten

Bereits die Basisversion Classic  bietet ein hohes Ausstattungsniveau. Sie beinhaltet zum Beispiel 7-Zoll-Kartennavigation (inkl. 7-Jahre-Kia-Navigationskarten-Update, Multimediadienst Kia Connected Services, Android Auto™ und später auch Apple CarPlay™), Rückfahrkamera, 2-Zonen Klimaautomatik, digitaler Radioempfang, Bluetooth-Freisprecheinrichtung, Geschwindigkeitsregelanlage, Aktiv-Matrix-Display, elektrische Parkbremse, Dämmerungssensor, elektrisch anklappbare Aussenspiegel, 16-Zoll-Leichtmetallfelgen und LED-Tagfahrlicht sowie beim Kombi die Dachreling.

Hinzu kommen je nach Ausführung neben den bereits erwähnten Sitzkomfortelementen unter anderem Rundumsichtkamera, Intelligentes Parksystem, dynamisches Kurvenlicht, Fernlichtassistent, Premium-Soundsystem, induktive Ladestation für Smartphones, LED-Innenraumbeleuchtung, Panoramadach, Solarverglasung, Smart-Key, 8-Zoll-Kartennavigation, 16- und 18-Zoll-Leichtmetallfelgen.

Motoren für jeden Anspruch, modernes 7-Stufen-DCT für Dieselversion

Der neue 2,0-Liter-Turbobenziner mit Direkteinspritzung, der mit einer Sechsstufen-Automatik kombiniert ist, beschleunigt den Sportswagon in 7,6 Sekunden von null auf 100 Stundenkilometer (Limousine: 7,4 Sekunden) und auf eine Höchstgeschwindigkeit von 232 Stundenkilometern (Limousine: 240 km/h). Das Drehmoment von 353 Nm, das über den weiten Drehzahlbereich von 1.350 bis 4.000 Umdrehungen zur Verfügung steht, gewährleistet in allen Fahrsituationen ein dynamisches Ansprechverhalten.

Der 1,7-Liter-Turbodiesel wurde von der dritten Modellgeneration übernommen und zum Teil umfassend überarbeitet und  ist mit einem modernen siebenstufigen Doppelkupplungsgetriebe (DCT) erhältlich. Der Sportswagon 1.7 CRDi mit Schaltgetriebe erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 200 und hat eine kombinierte CO2-Emission von 113 Gramm pro Kilometer. Die moderne Automatikversion ist ähnlich sparsam (Kombi: 120 g/km; Limousine: 116 g/km). Der geschaltete Kombi erreicht die Energieeffizienzklasse A, mit Automatik Klasse B.

Für ein besonders sportliches Fahrerlebnis lassen sich die Sechsstufen-Automatik und das DCT auch manuell über Schaltwippen am Lenkrad betätigen. Zudem verfügen beide Getriebe über die Fahrmodus-Wahl „Drive Mode Select“ mit einem Sport-Modus, durch den unter anderem erst bei höheren Drehzahlen in die nächste Fahrstufe geschaltet und die Lenkunterstützung reduziert wird.

Leistungsfähiges Fahrwerk, GT mit Sportvariante, hochstabile Karosserie

Das Fahrwerkskonzept mit MacPherson-Federbeinen vorn und Mehrlenkerachse hinten wurde bei der vierten Modellgeneration grundsätzlich beibehalten, aber in vielen Punkten verändert. Das neue, leichtere und steifere Fahrwerk kann strassenbedingte Vibrationen und Stösse effektiver dämpfen – und bietet neben einem höheren Fahrkomfort zugleich ein agileres Handling. Dazu trägt beim 1.7 CRDi und 2.0 T-GDI auch ein neues Konzept der elektronisch unterstützten Servolenkung bei, das dem Fahrer ein besseres Lenkgefühl gibt und die Lenkung schneller und direkter ansprechen lässt. Eine weitere Neuerung ist das adaptive Fahrwerk, das beim 2.0 T-GDI  und für den 1.7 CRDi (Style GT-Line) standardmässig angeboten wird. Je nachdem, ob der Modus „Sport“ oder „Normal“ gewählt wird, reguliert dieses elektronische System in Sekundenbruchteilen die Dämpfungskraft für jedes einzelne Rad entsprechend.

Speziell abgestimmt wurde das Sportfahrwerk der leistungsstarken GT-Versionen von Limousine und Kombi, die für den europäischen Markt entwickelt und in der Fahrdynamik auf die Ansprüche und Erwartungen der Kunden in Europa zugeschnitten sind. Das um 10 Millimeter tiefergelegte, straffere GT-Fahrwerk ermöglicht ein agileres Handling und erhöht die Fahrzeugkontrolle bei schnellen Kurvenfahrten, bietet aber zugleich im Alltag einen hohen Fahrkomfort.

Die Karosserie weist gegenüber der dritten Modellgeneration eine um 50 Prozent höhere Verwindungssteifigkeit auf. Das liegt vor allem an dem deutlich grösseren Anteil hochfester Materialien wie ultrahochfestem Stahl (51 Prozent, bisher 20 Prozent), Klebenähten mit Strukturklebstoffen und formgehärteten Karosserieteilen, die im Pressverfahren der Warmumformung gefertigt werden.

Sicherheit auf „5 Sterne“-Niveau und neueste Assistenzsysteme

Die Sicherheitsausstattung des Kombis ist identisch mit der der Limousine, die den Sicherheitstest Euro NCAP Ende 2015 mit der Bestnote „5 Sterne“ absolvierte. Der Kia Optima Sportswagon verfügt standardmässig über sieben Airbags (inklusive Knieairbags für den Fahrer) sowie Stabilitätsprogramm, Gegenlenkunterstützung, Berganfahrhilfe, aktives Reifendruckkontrollsystem und aktive Bremsleuchten. Hinzu kommen je nach Ausführung und Sonderausstattung Spurhalte- und Spurwechselassistent, Querverkehrwarner, Verkehrszeichenerkennung, adaptive Geschwindigkeitsregelanlage inklusive Frontkollisionswarner und autonomer Notbremsassistent mit Fussgängererkennung.

Kia Optima / Optima Sportswagon auf einen Blick

Konzept: Mittelklassemodell für Privat- und Gewerbekunden / Limousine und praktischer, sportlich-eleganter Kombi, jeweils mit leistungsstarker GT-Version / dynamisches Design, viel Platz, hoher Komfort und neueste Technologien

Eckdaten: Vierte Modellgeneration / mit MJ 2017 Einführung von Sportswagon, Versionen GT-Line und GT / Länge aller Varianten 4,86 Meter, Radstand 2,81 Meter

Modellgeschichte: Verkauf weltweit (Absatz 2015: 300.000 Einheiten) / Einführung der Limousine in Europa ab 2011 mit dritter Generation / Sportswagon nur in Europa erhältlich, erster Mittelklassekombi von Kia

Design: Stilvolles, dynamisches Design der Limousine mit höchsten Preisen prämiert („Red Dot: Best of the Best“) / kraftvolle Frontansicht mit auffälligen Lufteinlässen / Kombiversion zeigt besonders markantes, sportliches Profil / GT-Line und GT mit betont dynamischem Design / gute Aerodynamik (cW 0,27)

Innenraum: Interieur auf Premium-Niveau / modernes Design mit horizontaler Ausrichtung unterstreicht Grosszügigkeit / „aufgeräumtes“ Cockpit / luxuriöser Sitzkomfort / niedriger Geräuschpegel / GT-Line und GT mit exklusivem Interieur / Kombi mit grossem, komfortablem Gepäckraum (552 bis 1.686 Liter)

Motoren: 1,7-Liter-Turbodiesel mit 104 kW (141 PS), 110 g/km CO2, Energieeffizienzklasse A / optional mit hocheffizientem 7-Stufen-DCT (120 g/km CO2) / Benziner: Topmotorisierung 2.0 T-GDI mit 180 kW (245 PS) und 6-Stufen-Automatik

Fahrwerk: MacPherson-Federbeine vorn, Mehrlenkerachse hinten / GT mit Sportfahrwerk / Servolenkung mit neuem Konzept (R-MDPS, bei 1.7 CRDi und GT) / adaptives Fahrwerk (je nach Ausführung) / Wendekreis 10,90 Meter

Sicherheit: „5 Sterne“ im Euro NCAP / ab Werk: ESC, Gegenlenkunterstützung, sieben Airbags / Je nach Ausstattungsvariante: Spurhalteassistent, Verkehrszeichenerkennung, Spurwechselassistent, Querverkehrwarner, autonomer Notbremsassistent

Garantie**: Gesamtes Fahrzeug: 7-Jahre-Herstellergarantie (oder 150.000 km) / Durchrostung: 12 Jahre / Mobilität: 7 Jahre / Lack: 5 Jahre (oder 150.000 km) /
7-Jahre-Kia-Navigationskarten-Update für werksseitig fest installierte Navigation

Design und Funktionalität

  • Preisgekröntes Design der Limousine kraftvoll weiterentwickelt – und erneut mit höchsten Auszeichnungen prämiert
  • Neue Kombiversion mit markantem, sportlich-elegantem Profil
  • Neue Ausführungen GT-Line und GT mit betont dynamischem Auftreten
  • Optimierte Aerodynamik

Das Design der vierten Generation des Kia Optima wurde unter Aufsicht von Peter Schreyer entwickelt, dem Präsidenten und Chefdesigner der Kia Motors Corporation und der Hyundai Motor Group. Er zeichnete schon für das Design der dritten Modellgeneration verantwortlich, mit der der Kia Optima ab 2011 in Europa eingeführt wurde  und die höchste Designauszeichnungen erhielt – unter anderem den „Red Dot: Best of the Best“, den Top-Award des weltweit renommierten „Red Dot“-Wettbewerbs, und den ebenfalls hoch angesehenen iF Design Award. Die neue Modellgeneration hat das sportliche Auftreten des Vorgängers bewahrt, zugleich haben die internationalen Kia-Teams das Design kraftvoll weiterentwickelt und aktualisiert. Das Resultat: Die vierte Generation der Limousine erhielt 2016 ebenfalls den „Red Dot: Best of the Best“, der jeweils nur an die besten Produkten einer Kategorie vergeben wird, und den iF Design Award.

Die Limousine zeigt mit ihren modernen Oberflächen-Details, den scharf gezeichneten Linien und Kanten sowie der weiter gestreckten Silhouette eine noch stärkere Strassenpräsenz als das Vorgängermodell. Die Dimensionen sind nur leicht gewachsen: die Länge, der Radstand und die Höhe um jeweils 10 Millimeter (auf 4.855 mm / 2.805 mm / 1.465 mm), die Breite um 30 Millimeter (auf 1.860 mm). Die Länge der Karosserieüberhänge vorn und hinten hat sich nicht verändert (vorn 965 mm, hinten 1.085 mm).

Der Kia Optima Sportwagon hat nahezu identische Aussenmasse wie die Limousine, nur in der Höhe unterscheidet er sich minimal (1.470 mm inkl. Dachreling, plus 5 mm). Dieser erste Mittelklassekombi von Kia, der seine Weltpremiere 2016 auf dem Genfer Autosalon feierte, ist an die Studie Kia SPORTSPACE angelehnt, die ihr Debüt 2015 ebenfalls auf dem Genfer Autosalon gab.

Die Frontansicht ist bei beiden Karosserievarianten identisch. Hier gibt sich auch die vierte Generation des Kia Optima sofort als ein Kia zu erkennen: durch den typischen Kühlergrill in Form einer „Tigernase“, der sich ab Version Vision mit einem Gitter in sportlich-edler Metallglanz-Optik präsentiert (im Heissprägeverfahren gefertigt; Standard-Gitter in Hochglanzschwarz). Die Scheinwerfereinheiten – länger und breiter als beim Vorgänger – ziehen sich bis weit in die Seitenansicht und gehen dort direkt in die kraftvoll ausgestellten Radhäuser über. Einen zusätzlichen Hightech-Akzent setzen die ab Version Style serienmässigen LED-Scheinwerfer. Besonders stabil wirkt die Front durch den gross dimensionierten Stossfänger mit integrierten LED-Nebelscheinwerfern (Serie in Trend) und markanten seitlichen Lufteinlässen, die die Aerodynamik im Bereich der Vorderräder verbessern.

Limousine mit verlängerter Fenstergrafik, Kombi mit eleganter Dynamik

Im Profil zeigt sich die Limousine noch dynamischer als das Vorgängermodell, nicht zuletzt durch die verlängerte Fenstergrafik. Beibehalten wurde deren charakteristische Form mit der stark geneigten A-Säule und der schwungvollen C-Säule, die dem Modell die Optik einer Sportlimousine gibt. Den eleganten Abschluss der Fenstergrafik bildet nun ein separates drittes Seitenfenster hinter der Fondtür. Die Türen mit den kraftvoll geformten, tiefen Sicken gehen mit leichtem Schwung in die vergrösserten Seitenschweller über. Wie schon in der Frontansicht wird dadurch die Fahrzeugbasis besonders betont und ab Version Trend durch eine Seitenzierleiste zusätzlich akzentuiert. Zum dynamischen Auftreten tragen auch die sportlich designten Leichtmetallfelgen bei (je nach Ausführung 16 oder 18 Zoll).

Die neue Kombivariante des Kia Optima ist mit ihrem langgestreckten, schlanken und dynamischen Profil eine elegante und besonders auffällige Erscheinung im traditionell eher konservativen D-Segment. Prägende Elemente dieser charakteristischen Karosserieform sind die kraftvolle, ansteigende Schulterlinie, die sanft abfallende Dachlinie und die dynamischen Konturen der Kabine. Der hintere Überhang gibt dem Heck optisch mehr Gewicht, zugleich wird diese grössere Masse elegant „verkleidet“ – durch die stark geneigte Heckscheibe sowie die kraftvolle Konvergenz der fallenden Dachlinie und der unteren Fensterlinie, die am Schluss steil ansteigt.

In der Heckansicht fallen bei beiden Karosserievarianten die horizontal positionierten Rückleuchten ins Auge, die sich bis weit in die Fahrzeugseite ziehen und dem Kia Optima eine moderne Lichtsignatur geben (ab Version Trend) LED-Rückleuchten im Halo-Stil). Sportliche Akzente setzen zudem der Heckstossfänger mit integriertem Diffusor und ovalem Auspuffendrohr sowie bei der Limousine der ansteigende Kofferraumdeckel, der wie ein Heckspoiler geformt ist.

Markante Sport-Ausführungen, cW-Wert der Limousine auf 0,27 reduziert

Betont dynamisch tritt der Kia Optima in den neuen Ausführungen GT-Line und GT auf. Deren auffälligste Erkennungsmerkmale sind die Sportstossfänger: vorn mit besonders gross dimensionierten seitlichen Lufteinlässen, hinten mit einem kraftvoll strukturierten Heckdiffusor, der rechts und links von den Endrohren der Doppelauspuffanlage flankiert wird. Hinzu kommen 18-Zoll-Leichtmetallfelgen mit exklusivem Design, spezielle Seitenzierleisten (GT-Line: in Hyper Silver Metallic, GT: in Hochglanzschwarz), schwarze Blenden an den Rückleuchten, Aussentürgriffe mit Applikation aus satiniertem Chrom sowie bei der GT-Version rot lackierte Bremssättel.

Mit der neuen Karosserie der vierten Modellgeneration hat sich auch die Aerodynamik des Kia Optima weiter verbessert. So hat sich der cW-Wert der Limousine auf 0,27 reduziert (Vorgänger: 0,30).

Innenraum und Platzangebot

  • Modernes, grosszügiges Interieur auf Premium-Niveau
  • Übersichtliches, ergonomisches Cockpit mit klarem Designkonzept
  • Neu gestaltete Sitze bieten luxuriösen Komfort, viel Beinfreiheit im Fond
  • Grosser Gepäckraum, beim Kombi mit praktischen Komfortsystemen und hoher Variabilität durch dreigeteilte Rückbanklehne (40:20:40)

Den grössten Schritt nach vorn hat die vierte Generation des Kia Optima im Innenraum gemacht, bei dessen Gestaltung sich die Designer durch andere internationale Kia-Modelle aus den oberen Marktsegmenten inspirieren liessen. Das Ergebnis ist ein fahrerfokussiertes Interieur auf Premium-Niveau – luxuriös, bis ins Detail erstklassig verarbeitet und mit einer modernen Optik und Haptik. Dieses Interieur wurde von der Limousine unverändert in den Sportswagon übernommen. Innen unterscheiden sich die beiden Karosserievarianten nur im Gepäckraum, auch das Platzangebot auf den Vordersitzen und im Fond ist in beiden Modellen identisch.

Der Innenraum präsentiert sich mit einem „aufgeräumten“, einheitlichen Design. Dabei verstärken das horizontal strukturierte Armaturenbrett und die breite Zentralkonsole den Eindruck von Grosszügigkeit und Weite. Die vielen Soft-Touch-Oberflächen unterstreichen die Qualitätsorientierung ebenso wie die stilvollen Metall-Akzente und die Einsätze in Klavierlackschwarz an der Zentralkonsole und an den Türen (je nach Ausstattung). Zum kultivierten Ambiente trägt darüber hinaus die wirkungsvolle Schalldämmung bei (Details s. Kapitel „Fahrwerk und Karosserie“).

Das Armaturenbrett ist horizontal in zwei Bereiche unterteilt: In der oberen „Display-Zone“ befinden sich die Anzeigen, in der unteren „Bedienungs-Zone“ die Schalter und Tasten. Diese Aufteilung macht es dem Fahrer besonders leicht, alle wichtigen Informationen im Blick zu haben und sich zugleich voll auf den Verkehr zu konzentrieren. Eine schmale Chromleiste, die sich über das gesamte Armaturenbrett inklusive der Zentralkonsole zieht, markiert die Trennlinie zwischen Display- und Bedienungs-Zone.

Die Zentralkonsole mit schwarzer Hochglanz-Oberfläche ist um 8,5 Grad zum Fahrer geneigt und beinhaltet serienmässig die neueste Generation des Kartennavigationssystems von Kia, das mit seinem 7-Zoll-Touchscreen (ab GT-Line: 8 Zoll) auch optisch einen modernen Akzent setzt. In der klar strukturierten „Bedienungs-Zone“ des Cockpits befinden sich nur noch Bedienelemente für jene Funktionen, deren Bedienung nicht schon in den Touchscreen integriert ist.

Bequeme Sitze mit gutem Seitenhalt und hohem Komfort

Durch die etwas längere, breitere und höhere Karosserie sowie durch die neu gestalteten Sitze ist das Raumangebot in der vierten Modellgeneration noch grosszügiger geworden. So hat sich die Beinfreiheit im Fond merklich gesteigert (um 25 mm auf 905 mm), und auch die Kopffreiheit ist hier leicht gewachsen (um 5 mm auf 970 mm). Fahrer und Beifahrer geniessen eine Beinfreiheit von 1.155 Millimetern und eine Kopffreiheit von 1.020 Millimetern.

Die neu gestalteten Vorder- und Rücksitze bieten einen hohen Komfort. Durch steifere Sitzrahmen konnten die Vibrationen in den Sitzen reduziert werden und ebenso das Gewicht (Einsparung pro Sitz: 2,6 kg). Der weichere Schaumstoff in den Kopfstützen, dem oberen Bereich der Rückenlehnen und den Oberschenkelauflagen schmiegt sich besser an und steigert damit ebenfalls den Sitzkomfort. Und für mehr Seitenhalt sorgt festerer Schaumstoff in den Seitenwangen von Sitzkissen und Rückenlehnen der Vordersitze. Hinzu kommen erweiterte Einstellmöglichkeiten: von der standardmässigen manuellen Höhenverstellung für beide Vordersitze bis zum 8-fach elektrisch einstellbaren Fahrersitz mit 4-fach elektrisch einstellbarer Lendenwirbelstütze.

Beide Vordersitze beinhalten ab Version Trend serienmässig eine Sitzheizung (dreistufig). Die Version Style verfügt darüber hinaus Sitzventilation . Auch die äusseren Fondsitze lassen sich beheizen. Neben Stoffsitzen (Classic, Trend) sowie Lederausstattung für die Style-Modelle angeboten.

Das Panoramadach (optional ab Style), dessen Karbon-Rahmen wie die neuen Sitze zur Gewichtseinsparung beiträgt, beinhaltet ein elektrisches Glasschiebedach und ist mit einem weiteren Hightech-Element kombiniert: einer LED-Innenraumbeleuchtung, deren Farbton am Tageslicht orientiert ist.

Sport-Versionen mit exklusivem Interieur – bei GT mit sattem Motorsound

Die Ausführungen GT-Line und GT verfügen neben dem sportlichen Aussendesign auch über ein exklusives Interieur. Dazu gehören ein schwarzer Dachhimmel und schwarze Säulenverkleidungen (standardmässig ist beides grau), eine Lederausstattung in Schwarz mit rot abgesetzten Nähten sowie Sportsitze vorn, ein Sportlenkrad und eine Mittelkonsole mit Dekoreinlage in Aluminium.

Im Innenraum der GT-Version, die ausschliesslich mit der Topmotorisierung erhältlich ist, wird der Klang des 2.0 T-GDI durch ein neu entwickeltes „Active Sound System“ verstärkt, um das sportliche Fahrerlebnis auch akustisch zu untermauern. Das System arbeitet mit einem Sound-Aktuator, der an der Basis der Frontscheibe platziert ist. Auf Grundlage der Motorvibrationen erzeugt er Schwingungen, die auf die Frontscheibe und die vordere Innenraumverkleidung übertragen werden. Das elektronisch gesteuerte System ist mit dem Motorsteuergerät verbunden, das die Frequenz und Lautstärke des so generierten Sounds ständig der Motordrehzahl, dem Drehmoment und der Gaspedalposition anpasst. Darüber hinaus ist die Intensität des Sounds von der Einstellung der Fahrmodus-Wahl „Drive Mode Select“ abhängig. Im „Sport“-Modus wird das natürliche Motorgeräusch bei voller Beschleunigung je nach Motordrehzahl um zwei bis vier Dezibel verstärkt, in „Eco“-Modus bleibt es nahezu unverändert.

Kombi-Gepäckraum mit Trennsystem und bis zu 1.686 Litern Volumen

Bei der Limousine ist mit der vierten Modellgeneration auch das Platzangebot im Kofferraum leicht gewachsen. Er fasst 510 Liter (Vorgänger: 505), kann aufgrund der grösseren Öffnung der Kofferraumklappe leichter beladen werden und ist standardmässig mit Gepäcknetzösen ausgestattet. Durch Umklappen der asymmetrisch geteilten Rücksitzlehne (60:40) lässt sich das Fassungsvermögen variabel erweitern.

Der Kia Optima Sportswagon zeigt im grosszügigen Gepäckraum (552 Liter bis Fensterunterkante, inkl. Ablagefach im Gepäckraumboden) seine ausgeprägten praktischen Qualitäten. Durch ein Trennsystem auf Schienenbasis (Serie ab Trend) lässt sich das Gepäckabteil variabel strukturieren, um Gegenstände unterschiedlichster Grösse verlässlich zu fixieren.

Als besonders variabel erweist sich der Sportkombi auch, wenn es darum geht, den Gepäckraum zu erweitern: Die Rücksitzlehne kann in drei separaten Teilen umgeklappt werden (Verhältnis 40:20:40). Sollen zum Beispiel Skier oder Snowboards im Fahrzeug transportiert werden, können nach Umklappen des Mittelteils immer noch vier Personen komfortabel im Kia Optima Sportswagon reisen. Wird die Rücksitzlehne komplett umgeklappt, wächst das Fassungsvermögen des Gepäckraums auf bis zu 1.686 Liter (bei dachhoher Beladung, inklusive Ablagefach im Gepäckraumboden). Die Gepäckraumabdeckung lässt sich in diesem Fall in einem speziellen Ablagefach im Gepäckraumboden verstauen. Zum bequemen Beladen des Sportswagon trägt neben der niedrigen Ladekante (613 mm) auch die sensorgesteuerte elektrische Heckklappe bei (Serie ab Style).

Ausstattung und Komfort

  • Breite Basisausstattung mit Kartennavigation, Rückfahrkamera, Klimaanlage, Audiosystem, Geschwindigkeitsregelung, Aktiv-Matrix-Display, elektronischer Parkbremse und elektrisch anklappbaren Aussenspiegeln
  • Je nach Ausführung LED-Scheinwerfer, 18-Zoll-LM-Felgen, Premium-Soundsystem, elektrischer Fahrersitz, Sitzheizung und Smart-Key
  • Sportliche Topversionen: GT-Line und GT mit Lederausstattung, Sportsitzen, Sportlenkrad, induktiver Smartphone-Ladestation, Intelligentem Parksystem und elektrischer Heckklappe (Sportswagon)
  • Elektrischer Beifahrersitz, Sitzventilation vorn, Rundumsichtkamera und Panoramadach  (optional)

Die jeweilige  Ausstattung ist übersichtlich und detailliert in der Modellpreislliste dargestellt.

Modernes Infotainment – von Echtzeit-Information bis Musik-Streaming

Das Navigationssystem des Kia Optima beinhaltet den Multimediadienst Kia Connected Services. Er wird vom Navigations-Spezialisten TomTom bereitgestellt und umfasst unter anderem Verkehrsinformationen in Echtzeit, die Suche nach regionalen Informationen sowie Wetterberichte. In Europa steht dieser Dienst Käufern des Kia Optima sieben Jahre lang kostenfrei zur Verfügung. Für die Internetverbindung wird das Smartphone des Fahrers genutzt .

Darüber hinaus verfügt das Navigationssystem über die Kommunikationsplattformen Android Auto™ und später Apple CarPlay™ , die kompatible Smartphones mit dem Infotainmentsystem des Fahrzeugs verbinden. Bei Android Auto™ (kompatibel mit Android-Betriebssystem ab Version 5.0, Lollipop) gehören zu den Apps und Funktionen des Smartphones, die so über den Touchscreen des Kia Optima bedient werden können, zum Beispiel Navigation über Google Maps per Sprachsteuerung, Freisprechfunktion beim Telefonieren, Text- und Spracherkennung sowie das Streamen von Musik durch Google Play Music™. Mit Apple CarPlay™ (kompatibel ab iPhone 5) lassen sich die verschiedenen Funktionen und Apps über die Spracherkennung Siri steuern, inklusive Navigieren über Apple Maps, Telefonieren und Diktieren. Zudem unterstützt Apple CarPlay™ auch andere Audio-Apps wie das Streamen von Musik oder das Hören von Audiobüchern, die der Nutzer auf sein iPhone geladen hat.

Smartphones ohne Kabel laden

Mit der induktiven Ladestation (Serie in Style) bietet der Kia Optima Smartphone-Nutzern ein praktisches, innovatives Komfortelement. Sobald das kompatible Smartphone auf das Ladefeld unten in der Zentralkonsole gelegt wird und das Fahrzeug fahrbereit ist, startet automatisch die Ladefunktion (mit einer Ladeleistung von maximal 5 Watt). Das System zeigt den Ladezustand des Geräts in der Instrumenteneinheit an, ist mit einem Überhitzungsschutz ausgerüstet und warnt den Fahrer, wenn er das Fahrzeug verlassen will, ohne das Smartphone von der Ladestation zu nehmen. Es arbeitet mit dem Qi-Standard, der am weitesten verbreiteten Methode zur drahtlosen Energieübertragung. Viele aktuelle Smartphones namhafter Hersteller unterstützen diesen Standard bereits serienmässig, und bei fast allen älteren Versionen des Samsung Galaxy und des Apple iPhone lässt sich der erforderliche Qi-Ladeempfänger mit wenigen Handgriffen nachrüsten .

Elektrische Heckklappe, Hightech-Hilfe beim Parken und Manövrieren

Beim Kia Optima Sportswagon sorgt die sensorgesteuerte elektrische Heckklappe (Serie ab Style) für einen besonders bequemen Zugang zum Gepäckraum. Sie öffnet sich automatisch, wenn das System den Smart-Key des Fahrers für mindestens drei Sekunden hinter dem Fahrzeug ortet (in bis zu einem Meter Entfernung von der Heckklappe).

Die Funktionen des Intelligenten Parksystems (Serie ab Style) wurden mit der vierten Modellgeneration deutlich erweitert. Neben dem Einparken in parallel zur Fahrbahn liegende Parklücken beherrscht der Kia Optima nun auch das parallele Ausparken sowie das Einparken in quer zur Fahrbahn liegende Parklücken. Der Fahrer muss dabei nur Gas geben, bremsen und schalten.

Für vollen Überblick sorgt die Rundumsichtkamera (Serie im Style). Sie zeigt den Kia Optima auf dem Display des Navigationssystems aus der Vogelperspektive, wobei verschiedene Blickwinkel gewählt werden können. Das System generiert die 360-Grad-Ansicht aus den Bildern der vier Kameras im Frontgrill, in den Aussenspiegeln und am Heck und erleichtert das Manövrieren bei Geschwindigkeiten von bis zu 20 Stundenkilometern.

Den Parkkomfort steigert zudem die elektrische Parkbremse (Standard). Sie lässt sich nicht nur bequem bedienen, sondern beseitigt auch alle Zweifel, ob die Bremse richtig angezogen ist. Durch den Wegfall des Handbremshebels bietet die Mittelkonsole zudem mehr Ablagefläche.

Motor und Kraftübertragung

  • Neue GT-Version mit 180 kW (245 PS) ist schnellstes Kia-Modell in Europa: Limousine in 7,4 Sekunden auf 100 km/h, Spitze 240 km/h
  • Hocheffizienter 1,7-Liter-Diesel mit 104 kW (141 PS) Leistung, 340 Nm Drehmoment und CO2-Emission 113 g/km
  • Modernes 7-Stufen-DCT für Dieselversion reduziert CO2-Emission gegenüber bisheriger Wandlerautomatik um 26 Prozent

Mit der Einführung des Kombis und der Sportausführungen GT-Line und GT hat der Hersteller auch die Motorenpalette des Kia Optima erweitert. Ein neuer, leistungsstarker 2,0-Liter-Turbobenziner mit Direkteinspritzung (T-GDI), der mit einer Sechsstufen-Automatik kombiniert ist, wird ab Modelljahr 2017 für die GT-Version beider Karosserievarianten angeboten. Daneben ist weiterhin das bewährte Triebwerk erhältlich, das von der dritten Modellgeneration übernommen und zum Teil umfassend überarbeitet wurde: der 1,7-Liter-. Dieser Motor ist standardmässig mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe kombiniert und ist zudem mit einem modernen siebenstufigen Doppelkupplungsgetriebe erhältlich .

Nach der 2013 eingeführten GT-Version des Kompaktwagens Kia cee’d und des Dreitürers Kia pro_ceed ist die neue Topmotorisierung des Kia Optima und Optima Sportswagon das zweite GT-Modell von Kia auf dem europäischen Markt. Der 180 kW (245 PS) starke 2.0 T-GDI mobilisiert ein maximales Drehmoment von 353 Nm, das über den weiten Drehzahlbereich von 1.350 bis 4.000 Umdrehungen zur Verfügung steht und damit in allen Fahrsituationen ein dynamisches Ansprechverhalten gewährleistet. Der Kia Optima Sportswagon GT beschleunigt in 7,6 Sekunden von null auf 100 Stundenkilometer und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 232 Stundenkilometern, die Limousine beschleunigt noch zügiger (0 bis 100 km/h: 7,4 Sekunden) und fährt in der Spitze 240 Stundenkilometer. Damit ist die GT-Version des Kia Optima nicht nur das leistungsstärkste, sondern auch das schnellste Modell, das Kia in Europa je angeboten hat. Beide Karosserievarianten des 2.0 T-GDI verbrauchen durchschnittlich 8,2 Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer (191 g/km CO2).

Der völlig neu entwickelte Benzindirekteinspritzer mit Twin-Scroll-Turbolader kommt im Kia Optima GT erstmals zum Einsatz und verfügt über eine Reihe von innovativen Komponenten. Dazu gehören die schadstoffreduzierende Ventilsteuerung CVVT, Injektoren mit Laser-gebohrten Löchern und eine Kraftstoffhochdruckpumpe, die eine Direkteinspritzung mit einem Druck von bis zu 200 bar ermöglicht.

Ein besonders sportliches Fahrerlebnis bietet die Sechsstufen-Automatik im manuellen Modus, in dem das Getriebe über die serienmässigen Schaltwippen am Lenkrad bedient werden kann. Darüber hinaus lässt sich die Fahrdynamik durch die ebenfalls serienmässige Funktion „Drive Mode Select“ steigern, die den Fahrmodus variiert. Per Taste am Lenkrad kann der Fahrer zwischen drei Einstellungen wählen: dem Standard-Modus „Normal“, dem Modus „Eco“ für eine spritsparende Fahrweise und dem „Sport“-Modus. In diesem Modus spricht der Motor leichter an, schaltet die Automatik erst bei höheren Drehzahlen in die nächste Fahrstufe und wird die Lenkunterstützung reduziert.

Diesel mit Energieeffizienz „A“ und sportlicher Automatikversion

Der Hersteller rechnet damit, dass der 1,7-Liter-Diesel wie schon bei der Limousine auch bei der Kombiversion der meistgefragte Motor sein wird. Das Triebwerk wurde für den Einsatz in der vierten Modellgeneration in vielen Bereichen modifiziert und zeichnet sich durch eine höhere Leistung, mehr Drehmoment, schnelleres Ansprechen, grössere Laufruhe und weiter reduzierte Emissionen aus. Der Kia Optima 1.7 CRDi mobilisiert 104 kW (141 PS) Leistung und ein maximales Drehmoment von 340 Nm, das von 1.750 bis 2.500 Umdrehungen zur Verfügung steht. Die Kombiversion mit Schaltgetriebe absolviert den Sprint von null auf 100 Stundenkilometer in 10,2 Sekunden (Limousine: 10,0 Sekunden) und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 200 Stundenkilometern (Limousine: 195 km/h). Der durchschnittliche Kraftstoffverbrauch beträgt bei der Schaltversion des Kombis 4,4 Liter pro 100 Kilometer (113 g/km CO2) und bei der Limousine 4,2 Liter (110 g/km CO2).

Gegenüber der dritten Generation wurden die CO2-Emissionen des Dieselmodells um 14 Prozent gesenkt (bezogen auf die Limousine mit Schaltgetriebe). Zur Effizienzsteigerung trug unter anderem eine Veränderung im Turbolader mit variabler Turbinengeometrie bei: Ein neuer, elektronisch gesteuerter Aktuator sorgt hier für eine wirkungsvollere Motoraufladung. Dadurch haben sich auch das Beschleunigungsverhalten und die Durchzugskraft verbessert. Zu den weiteren Modifikationen gehören eine neue Kolbenbeschichtung, die die Reibung des Vierzylinders verringert, sowie eine geräusch- und reibungsoptimierte Steuerkette, die das Motorgeräusch reduziert.

Das mit der vierten Modellgeneration eingeführte siebenstufige Doppelkupplungsgetriebe des 1.7 CRDi, das Kia selbst entwickelt hat, ist speziell für drehmomentstarke Motoren konzipiert und arbeitet extrem effizient. So hat die Dieselversion der Limousine mit DCT eine CO2-Emission von 116 Gramm pro Kilometer – das sind 26 Prozent weniger als beim Vorgängermodell mit sechsstufiger Wandlerautomatik (158 g/km CO2). Der Kia Optima Sportswagon 1.7 CRDi DCT (120 g/km CO2) beschleunigt in 11,2 Sekunden von null auf 100 Stundenkilometer (Limousine: 11,0) und erreicht mit 200 Stundenkilometern die gleiche Höchstgeschwindigkeit wie die Schaltversion (Limousine mit DCT: 203 km/h).

Wenn das DCT im Automatik-Modus arbeitet, sorgt es für ein Höchstmass an Komfort und Laufruhe. Im manuellen Modus bietet es mit seinen sehr schnellen Gangwechseln ein sportliches Fahrerlebnis, vor allem wenn der Fahrer das Getriebe über die Schaltwippen am Lenkrad schaltet. Wie beim GT-Modell gehören sie beim 1.7 CRDi DCT zum Serienumfang, das gleiche gilt für die Fahrmodus-Wahl „Drive Mode Select“.

Sowohl mit Schaltgetriebe als auch mit DCT verfügt die Dieselversion standardmässig über die Spritspar-Ausstattung EcoDynamics. Sie beinhaltet neben dem Start-Stopp-System ISG ein Energie-Regenerationssystem (Energy Regeneration System), das die Aufladung der Fahrzeugbatterie unterstützt. Durch dieses System wird beim Bremsen oder Gaswegnehmen Energie zurückgewonnen und über die Lichtmaschine in die Batterie gespeist. Der Motor kann damit mehr Kraft in den Vortrieb umsetzen und muss weniger Energie aufwenden, um Strom zu erzeugen.

Fahrwerk und Karosserie

  • Gesteigerter Fahrkomfort, stabiles Fahrverhalten und agiles Handling
  • Europäisch abgestimmte GT-Version mit adaptivem Fahrwerk, das auch für das Dieselmodell erhältlich ist
  • Neue Lenkung mit direkterer Rückmeldung Serie bei Diesel und GT
  • Karosseriesteifigkeit um 50 Prozent erhöht
  • Geräusch- und Vibrationspegel im Innenraum weiter gesenkt

Das neue Fahrwerk der vierten Generation des Kia Optima gewährleistet den Fahrkomfort, den die Käufer von einem Mittelklassemodell erwarten, und bietet zugleich die Agilität, die dem sportlichen Erscheinungsbild des Kia Optima entspricht. Aufgrund des geringeren Gewichts und der steiferen Auslegung gegenüber dem Vorgängerfahrwerk kann die Radaufhängung strassenbedingte Vibrationen und Stösse effektiver als bisher dämpfen. Zentrale Pluspunkte sind darüber hinaus das stabile Fahrverhalten bei hohen Geschwindigkeiten und das gute Handling.

Das Fahrwerk des Kia Optima Sportswagon ist vom Konzept her identisch mit dem der Limousine. Da der Schwerpunkt des Kombis aber etwas weiter hinten liegt, sind wegen der veränderten Gewichtsverteilung die Schraubenfedern, Stossdämpfer und Fahrwerkseinstellungen entsprechend angepasst worden.

Bei dem Einzelradaufhängungsfahrwerk der vierten Modellgeneration wurden die Befestigungspunkte für den vorderen und den hinteren Hilfsrahmen weiter nach aussen in Richtung der Fahrzeugecken versetzt, um auf unebener Fahrbahn eine ruhigere Fahrt zu ermöglichen. Die Vorderradaufhängung ist nun an vier Buchsen befestigt (bisher zwei), was die Quersteifigkeit erhöht. Zu den Fahrwerks-Neuerungen gehören darüber hinaus stabilere Radlager. Das Resultat der Änderungen ist eine direktere Rückmeldung auf Lenkbewegungen und eine bessere Traktion in Kurven. Darüber hinaus konnte die Zeit verkürzt werden, die die Radaufhängung benötigt, um nach einem fahrbahnbedingten Stoss in die Normalposition zurückzukehren.

An der Hinterachse wurde das Mehrlenkerkonzept gegenüber dem bisherigen Modell erweitert und mit grösseren, besonders absorptionsfähigen Buchsen ausgestattet. Diese Neuerungen verbessern nicht nur das Fahrverhalten und das Handling, sondern tragen darüber hinaus zur höheren Fahrstabilität sowie zur wirkungsvolleren Dämpfung von Stössen und Erschütterungen bei. Vorteilhaft wirkt sich dabei auch der etwas längere Radstand aus.

GT mit Sportfahrwerk und modifizierter Traktionskontrolle

Speziell abgestimmt wurde das Sportfahrwerk der leistungsstarken GT-Versionen von Limousine und Kombi, die für den europäischen Markt entwickelt und in der Fahrdynamik auf die Ansprüche und Erwartungen der Kunden in Europa zugeschnitten sind. Konzipiert wurde die Sportversion vom europäischen Kia-Entwicklungszentrum in Rüsselsheim zusammen mit dem weltweiten Entwicklungszentrum der Marke in Namyang (Korea). Auch die ausgiebigen Tests zum Fahrverhalten bei hohen Geschwindigkeiten und auf kurvigen Strecken erfolgten in Europa, unter anderem auf dem Nürburgring und auf anspruchsvollen Passstrassen in den Alpen.

Das Sportfahrwerk ermöglicht ein agileres Handling und erhöht die Fahrzeugkontrolle bei schnellen Kurvenfahrten, bietet aber zugleich einen hohen Fahrkomfort im alltäglichen Gebrauch. Gegenüber den anderen Ausführungen wurde das GT-Fahrwerk um 10 Millimeter tiefergelegt (Bodenfreiheit: 125 mm) und dessen Dämpfungskraft deutlich gesteigert. Die Federraten liegen vorn um 11 Prozent höher, hinten um 10 Prozent. Hinzu kommen ein stärkerer Stabilisator vorn und steifere Fahrwerksbuchsen hinten.

Das Stabilitätsprogramm ESC (Electronic Stability Control) wurde bei der GT-Version ebenfalls modifiziert. Um ein besonders dynamisches Fahrerlebnis zu ermöglichen, erlaubt es beim Beschleunigen und in Kurven ein etwas höheres Mass an Radschlupf, gewährleistet aber zugleich ein unverändert neutrales und stabiles Fahrverhalten in Kurven. Die beiden GT-Modelle verfügen zudem über eine vergrösserte Bremsanlage (Details s. Kapitel „Sicherheit“).

Schneller reagierende Lenkung, adaptives Fahrwerk mit Sport-Modus

Eine wichtige Neuerung der vierten Modellgeneration ist auch die Servolenkung R-MDPS, mit der in Europa beide Karosserievarianten des Dieselmodells und der GT-Version standardmässig ausgestattet sind. Während die bisherige elektronisch unterstützte Servolenkung (Motor-Driven Power Steering, MDPS) an der Lenksäule montiert ist, setzt die Lenkunterstützung bei diesem System bereits an der Zahnstange an (engl. „Rack“, daher die Bezeichnung R-MDPS). Dieses neue Konzept gibt dem Fahrer ein besseres Lenkgefühl und lässt die Lenkung schneller und direkter ansprechen, vor allem im mittleren Bereich des Lenkspektrums.

Mit dem adaptiven Fahrwerk (Electronic Controlled Suspension, ECS), dessen Fahrkomfort- und Handling-Charakteristik speziell auf die Vorlieben europäischer Autofahrer abgestimmt ist, verfügt die vierte Generation über ein weiteres neues System. Es wird für beide Style-Modelle serienmässig angeboten. ECS registriert die Lenkbewegungen sowie die Position des Gaspedals und beobachtet die Strassenverhältnisse. Und je nachdem, ob der Fahrer den Modus „Sport“ oder „Normal“ gewählt hat, passt es auf Basis der ermittelten Daten die Fahrwerksabstimmung an eine sportliche oder eine komfortable Fahrweise an. In Sekundenbruchteilen wird dabei die Dämpfungskraft für jedes einzelne Rad reguliert.

Ultrahochfester Stahl und moderne Fertigungsverfahren

Bei der neu konstruierten Karosserie der vierten Modellgeneration wurde der Anteil hochfester Materialien deutlich gesteigert und damit die Crashfestigkeit weiter erhöht. So besteht die Karosserie beider Modellvarianten zu 51 Prozent aus ultrahochfestem Stahl (Advanced High Strength Steel, AHSS; Vorgängermodell: 20 Prozent). Und der Einsatz von Strukturklebstoffen, deren extrem feste Klebenähte die Karosseriestabilität deutlich erhöhen, hat sich mehr als verfünffacht (Limousine: 119 Meter; Vorgänger: 21 Meter). Ebenfalls vermehrt angewendet wird das innovative Pressverfahren der Warmumformung. Die dabei entstehenden formgehärteten Komponenten sind nicht schwerer, aber deutlich stabiler als konventionell gepresste Stahlelemente und weisen zudem eine extrem hohe Zugfestigkeit auf (Limousine: 12 Prozent der Karosserieteile formgehärtet; Vorgänger: 3 Prozent).

Die Verwindungssteifigkeit der Karosserie hat sich durch diese und weitere Massnahmen um 50 Prozent erhöht, während das Karosseriegewicht sogar leicht gesunken ist (um 8,6 kg, beide Werte auf Limousine bezogen). Bei beiden Karosserievarianten werden die ultrahochfesten Stahllegierungen besonders in konstruktiv wichtigen Bereichen eingesetzt. Dazu gehören das Dach, die C-Säulen und die hintere Spritzwand, die beim Kombi von der Limousine übernommen wurde. Zudem werden damit die A- und B-Säulen, die Seitenschweller, das Bodenblech und die Radläufe verstärkt.

Ruhiges Reisen

Ein wichtiges Entwicklungsziel der vierten Modellgeneration war es, Geräusche und Vibrationen im Innenraum weiter zu reduzieren. Zu den effektivsten Neuerungen in diesem Bereich gehören die grossflächigere Unterbodenverkleidung und die optimierte Frontscheibendichtung. Diese Massnahmen verringern die Windgeräusche um zwei Prozent und verbessern darüber hinaus die Aerodynamik, was wiederum die Kraftstoffeffizienz erhöht. Durch eine verstärkte Dämmung des Armaturenbretts und die im Zuge der Überarbeitung leiser gewordenen Motoren konnte der Motorgeräuschpegel im Innenraum um vier Prozent gesenkt werden. Grössere Querträger-Buchsen hinten sorgen für eine effektivere Dämmung von Strassengeräuschen und reduzieren die Vibrationen, die über den Boden und das Lenkrad in den Innenraum dringen.

Die hochstabile Karosserie trägt ebenfalls massgeblich dazu bei, den Fahrkomfort zu steigern. Durch den starreren Rahmen sowie steifere Karosserieteile und Motoraufhängungen konnten die Vibrationen im Innenraum weiter verringert werden. Und beim Fahren auf schlechten Strassen reduzieren die neuen Leichtmetallfelgen (83 Prozent steifer als die bisherigen) ebenfalls die Vibrationen. Aufgrund der grösseren Steifigkeit von Karosserie und Rädern konnten die Kia-Ingenieure wiederum leichte Veränderungen an der Fahrwerksgeometrie vornehmen, die zu einer noch besseren Dämmung von Vibrationen und Strassengeräuschen führt, ohne die Fahrdynamik zu beeinträchtigen.

Sicherheit

  • Höchstwertung „5 Sterne“ im Sicherheitstest Euro NCAP
  • Sieben Airbags und umfassende aktive Sicherheitsausstattung ab Werk
  • Spurhalteassistent, Verkehrszeichenerkennung, Spurwechselassistent und Querverkehrwarner ab Trend
  • Adaptive Geschwindigkeitsregelung mit Frontkollisionswarner und autonomer Notbremsassistent mit Fussgängererkennung ab Style

Die vierte Generation des Kia Optima absolvierte den europäischen Sicherheitstest Euro NCAP Ende 2015 mit der Bestnote „5 Sterne“ und erreichte dabei in allen vier Test-Kategorien hohe Wertungen: beim Insassenschutz für Erwachsene (89 Prozent) und Kinder (86 Prozent), bei den Sicherheitssystemen (71 Prozent) sowie beim Fussgängerschutz (67 Prozent). Mit diesem Ergebnis hat der Hersteller seine Serie von Bestnoten im Euro NCAP fortgesetzt. „5 Sterne“ erhielten zuletzt auch der Kompakt-SUV Kia Sportage (Testjahr 2015), der SUV Kia Sorento (2014), der Kompakt-Van Kia Carens (2013), der Kompaktwagen Kia cee’d (2012), das B-Segment-Modell Kia Rio (2011) und der Kompakt-MPV Kia Venga (2010).

Die beiden Karosserievarianten sind vom Sicherheitskonzept her identisch. Neben einem umfassenden passiven Schutz bieten sie eine Reihe von aktiven und autonomen Sicherheitssystemen, die dem Fahrer in gefährlichen Situationen helfen, Kollisionen zu vermeiden oder deren Auswirkungen zu verringern.*

Die Basis für das hohe Niveau der passiven Sicherheit bildet die extrem stabile Karosserie, bei der sich unter anderem der Anteil an ultrahochfestem Stahl gegenüber dem Vorgängermodell mehr als verdoppelt hat (Details s. Kapitel „Fahrwerk und Karosserie“). Zudem wurde das Airbagsystem erweitert. Neben Front- und Seitenairbags für Fahrer und Beifahrer sowie durchgehenden Vorhangairbags beinhaltet es standardmässig nun auch einen Knieairbag für den Fahrer. Für eine grösstmögliche Effizienz der Rückhaltesysteme sorgen darüber

hinaus Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer vorn, höhenverstellbare Kopfstützen an allen Sitzplätzen (vorn zusätzlich neigungsverstellbar), ISOFIX-Halterungen an den äusseren Sitzen der zweiten Reihe sowie ein Gurtwarnsystem vorn und hinten.

Ein zentraler Faktor der aktiven Sicherheit ist das standfeste ABS-Bremssystem mit elektronischer Bremskraftverteilung, Bremsassistent (BAS) und gross dimensionierten Scheibenbremsen (Durchmesser vorn 300 mm, bei 18-Zoll-Rädern 320 mm, GT-Version 330 mm; Durchmesser hinten 284 mm, bei 18-Zoll-Rädern 300 mm, GT-Version 314 mm). Die vorderen Scheibenbremsen sind innenbelüftet, bei der GT-Version auch die hinteren. Hinzu kommen das elektronische Stabilitätsprogramm ESC und weitere standardmässige Sicherheitssysteme. Dazu gehört die Gegen-lenkunterstützung VSM (Vehicle Stability Management), die für eine optimale Abstimmung von ESC und elektronisch unterstützter Servolenkung sorgt und damit die Stabilität beim Bremsen in Kurven erhöht. Die Berganfahrhilfe (Hill-Start Assist Control, HAC) verhindert das Zurückrollen beim Anfahren an Steigungen, und das aktive Reifendruckkontrollsystem zeigt den Druck jedes einzelnen Reifens an und warnt, falls er zu niedrig ist. Standard ist auch das aktive Bremslicht, das bei einer Vollbremsung den nachfolgenden Verkehr durch das Blinken der Bremsleuchten warnt.

Aktive Unterstützung beim Spurhalten, Radarblick in den toten Winkel

Je nach Ausführung erhöhen weitere moderne Assistenzsysteme die aktive Sicherheit des Kia Optima und Optima Sportswagon. So behält der Spurhalteassistent (Lane Keeping Assist System, LKAS, Serie ab Trend) mit Hilfe einer Kamera oberhalb der Frontscheibe die Fahrbahnmarkierungen im Blick. Verlässt das Fahrzeug unbeabsichtigt seine Spur, macht das System den Fahrer durch visuelle und akustische Warnsignale darauf aufmerksam. Gleichzeitig führt es einen korrigierenden Lenkeingriff durch, um das Fahrzeug durch geringfügiges Gegenlenken am Verlassen der Spur zu hindern.

Der Spurwechselassistent („Totwinkelassistent“ / Lane Change Assist, LCA, optional ab Trend) erkennt durch die radargestützte Blind Spot Detection (BSD), ob sich im Bereich des toten Winkels andere Fahrzeuge nähern. Dabei registriert das System Autos und Motorräder in bis zu 70 Meter Entfernung. Entdeckt es ein herannahendes Fahrzeug, warnt es den Fahrer durch ein Symbol im Aussenspiegel vor einem Wechsel der Fahrspur. Auch beim Rückwärtsfahren auf Parkplätzen und überall, wo Parklücken quer zur Fahrbahn liegen, überwacht der Kia Optima den toten Winkel: Der Querverkehrwarner (Rear Cross Traffic Alert, RCTA, optional ab Trend) weist den Fahrer in diesem Fall auf Fahrzeuge hin, die seinen Weg kreuzen. Das System erkennt neben herannahenden Autos (in bis zu 20 Meter Entfernung) auch Motorräder (bis 15 Meter) und sogar Einkaufswagen (bis 10 Meter). Aktiviert wird der Querverkehrwarner durch das Einlegen des Rückwärtsgangs.

Fahren mit sicherem Abstand, autonome Notbremsung bei Gefahr

Die adaptive Geschwindigkeitsregelanlage inklusive Frontkollisionswarner (Style) sorgt sowohl für mehr Sicherheit als auch für entspanntes Fahren in dichtem Verkehr. Sie misst per Radar den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug und lässt sich auf Geschwindigkeiten von 30 bis 180 Stundenkilometer einstellen. Reduziert das vordere Fahrzeug seine Geschwindigkeit, verlangsamt dieses adaptive System den Kia Optima entsprechend, wenn nötig bis zum Stillstand. Sobald die Verkehrssituation es zulässt, wird das Fahrzeug wieder auf die zuvor eingestellte Geschwindigkeit beschleunigt. Kommt es im Stop-and-Go-Verkehr für mehr als drei Sekunden zum Stehen, wird das System sicherheitshalber abgeschaltet und lässt sich durch einen kurzen Tritt aufs Gaspedal oder das Betätigen einer Taste am Lenkrad wieder aktivieren. Der Abstand zum vorausfahrenden Verkehr sowie die Sensibilität des Frontkollisionswarners können individuell eingestellt werden. Falls in bestimmten Fahrsituationen die Funktionalität einer herkömmlichen Geschwindigkeitsregelanlage gewünscht wird, lässt sich die adaptive Funktionsweise auch komplett deaktivieren.

Bei Bedarf führt der Kia Optima auch selbstständig eine Notbremsung durch: Die vierte Generation des Kia Optima war bei ihrer Markteinführung das erste Modell der Marke mit einem autonomen Notbremsassistenten (Autonomous Emergency Braking, AEB, Style). Dieser Hightech-Assistent erkennt Objekte auf der Fahrbahn mit Hilfe einer Kamera und ermittelt die Distanz zwischen Fahrzeug und Objekt mit zwei Radarsystemen: einem für den Nahbereich und einem für den Fernbereich, das schneller arbeitet als viele andere Systeme dieser Art. Während das Nahbereichsradar (City-Radar) den Fahrer bei Geschwindigkeiten von bis zu 50 Stundenkilometern dabei unterstützt, Auffahrunfälle zu vermeiden, kann das Fernbereichsradar (Urban-Radar) bei Geschwindigkeiten von 30 bis 80 Stundenkilometern Hindernisse erfassen und gegebenenfalls die Notbremsung auslösen. Die Fussgängererkennung des Systems ist bis zu einer Geschwindigkeit von 60 Stundenkilometern in der Lage, einen Passanten, der die Strasse betritt oder überquert, zu identifizieren. Der autonome Notbremsassistent ist im Geschwindigkeitsbereich von 10 bis 180 Stundenkilometer aktiv und lässt sich über den Bordcomputer in drei Modi einstellen (frühe Warnung, normal, späte Warnung).

Tempolimit-Erkennung, LED-Scheinwerfer und volle Übersicht

Der Vorbeugung dient auch die Verkehrszeichenerkennung für Geschwindigkeitsbegrenzungen (Speed Limit Information Function, SLIF, Serie ab Trend), die mit Hilfe der Kamera oberhalb der Frontscheibe Schilder mit Tempolimits und Überholverboten registriert. Das System gleicht die erfassten Daten mit den Informationen im Kartenmaterial des Navigationssystems ab und zeigt bei Abweichungen – zum Beispiel aufgrund von Baustellen oder neuen Beschilderungen – die aktuellen Angaben in der Instrumenteneinheit und auf dem Navigationsdisplay an. Zudem erkennt das System Zusatzschilder („Bei Nässe“ oder Tempolimits für Abbiegespuren) und prüft dann zum Beispiel, ob Scheibenwischer oder Blinker aktiviert sind.

Sicherheitsrelevant sind auch die verschiedenen Technologien, die zu einer optimalen Sicht und einem bestmöglichen Überblick über die direkte Fahrzeugumgebung beitragen. Eine wichtige Neuerung zum Modelljahr 2017 sind die LED-Scheinwerfer (Abblend- und Fernlicht), die beim Style zum Serienumfang gehören. Das statische Abbiegelicht (Serie in Trend) und das adaptives  Kurvenlicht (Dynamic Bending Light, DBL, Serie beim Style) sorgen beim Abbiegen und in Kurven für eine bessere Ausleuchtung der Fahrbahn. Und der Fernlichtassistent (High Beam Assist, HBA, Serie Style) erkennt per Kamera entgegenkommende und vorausfahrende Fahrzeuge und blendet automatisch ab und – sobald es möglich ist – wieder auf.

Das Rückwärtsfahren wird durch die standardmässige Rückfahrkamera erleichtert, deren Bilder auf dem Navigations-Display zu sehen sind. Einen noch besseren Überblick gibt die neue Rundumsichtkamera (Around View Monitor, AVM, Style), die mit vier Kameras eine 360-Grad-Optik generiert und so das Fahrzeug aus der Vogelperspektive zeigt . Voll auf seine Umgebung konzentrieren kann sich der Fahrer auch beim Parken: Das Intelligente Parksystem (Smart Parking Assist System, SPAS, Serie beim Style) steuert den Kia Optima zuverlässig in parallel und quer zur Fahrbahn liegende Parklücken hinein und beim Parallelparken auch wieder heraus.

Garantie

Das umfassende 7-Jahre-Kia-Qualitätsversprechen** beinhaltet die 7-Jahre-Kia-Herstellergarantie, die 7-Jahre-Kia-Mobilitätsgarantie und das 7-Jahre-Kia-Navigationskarten-Update

Seit 2010 gilt europaweit für alle neu zugelassenen Kia-Fahrzeuge eine Herstellergarantie von sieben Jahren (oder 150.000 km). In den ersten drei Jahren gilt diese Garantie ohne Kilometerbegrenzung. Hinzu kommen zwölf Jahre Garantie gegen Durchrostung ohne Kilometerbegrenzung sowie fünf Jahre Lackgarantie (oder 150.000 Kilometer). Zudem gewährt Kia Motors AG Schweiz eine 7-jährige Mobilitätsgarantie „Kia Assistance“.

Einen weiteren 7-Jahre-Service bietet die Marke seit März 2013 europaweit allen Käufern eines Kia-Neuwagens mit werksseitig fest installierter Kartennavigation: das 7-Jahre-Kia-Navigationskarten-Update. Diese jährlichen Karten-Aktualisierungen gewährleisten, dass Kia-Fahrern stets die neuesten Informationen zum Strassennetz zur Verfügung stehen.

Sowohl die genannten Garantien als auch das Navigationskarten-Update sind an das Fahrzeug gebunden und damit auf einen neuen Halter übertragbar.

* Die hier genannten Assistenzsysteme entbinden den Fahrer nicht von seiner Verantwortung, das Fahrzeug zu jeder Zeit sicher zu führen. Der Fahrer muss seine Fahrweise an sein fahrerisches Können, an die gesetzlichen Bestimmungen und die Strassen- und Verkehrsbedingungen anpassen. Das System ist nicht dafür konzipiert, das Fahrzeug selbstständig zu bewegen. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Bedienungsanleitung.

** 7-Jahre-Kia-Qualitätsversprechen: gemäss den jeweils gültigen Hersteller- bzw. Mobilitätsgarantiebedingungen und den Bedingungen zum Kia-Navigationskarten-Update.