Brandneuer Kia Rio setzt neue Massstäbe in puncto Design, Geräumigkeit und Dynamik

  • Neueste Version des beliebten B-Segment-Verkaufshits aus dem Hause Kia
  • Neues Aussendesign und modernes Inneres mit «schwebendem» Display
  • Neue Assistenztechnologien und Konnektivitätsfunktionen, einschliesslich Einbindung von Android- und Apple-Smartphones
  • Hohe Sicherheit: erstes Auto seiner Klasse mit Notbremsassistent (mit Fussgängererkennung)
  • Geschmeidiges Handling und hoher Fahrkomfort
  • Besonders grosszügiger Innen- und Kofferraum (325 l)
  • Antrieb mit quirligen neuen 1,0-Liter-T-GDI-Motoren des Koreaners

Der Kleinwagen, der anlässlich des Pariser Autosalons 2016 erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wurde, ist das weltweit am zweithäufigsten verkaufte Modell des koreanischen Autobauers. Mit knapp 450’000 Einheiten, die allein 2016 weltweit abgesetzt wurden, steuert das Fahrzeug aus dem B-Segment 15 Prozent zum Jahresumsatz von Kia bei. Der neue Kia Rio ist ab sofort auf dem Schweizer Markt erhältlich.

Die neue – vierte – Generation des Kia Rio besticht durch ein richtungsweisendes neues Design, klassenbeste Funktionalität und Sicherheitstechnologien, neue Konnektivitätsfunktionen und ein noch geschmeidigeres Handling und Fahrgefühl.

Michael Cole, Leiter des operativen Geschäfts (COO) bei Kia Motors Europe, kommentiert dies so: «Als weltweiter Verkaufsschlager und drittwichtigstes Modell in Europa hat der Rio für Kia eine hohe Bedeutung. Das B-Segment ist ein heiss umkämpfter Bereich des Neuwagenmarktes, und doch ist es dem Rio in der dritten Generation gelungen, mehr Kunden als jemals zuvor an die Marke Kia heranzuführen.»

«Das Einstiegsmodell der Marke überzeugt mit einem attraktiven Design, geringen Betriebskosten und seinem praktischen Charakter. Diesen Vorzügen ist es zu verdanken, dass das nun abgelöste Modell Verkaufsrekorde auf der ganzen Welt gebrochen hat. Auch in der neuen – vierten – Generation baut der Rio auf seinen Schlüsselstärken auf, punktet gleichzeitig jedoch mit einer höheren Anziehungskraft, einem besseren Fahrgefühl und den fortschrittlichsten Sicherheitsfunktionen seiner Klasse.»

Der Rio wurde so konzipiert und entwickelt, dass er den Bedürfnissen und Wünschen eines breiten Käuferspektrums entspricht. So dürfte er seine Sonderstellung in der Kia-Modellreihe weiter ausbauen. Das B-Segment ist das grösste Absatzsegment auf dem europäischen Automobilmarkt. Kia rechnet damit, dass der neue Rio im ersten Verkaufsjahr einen ähnlichen Umsatz wie die anderen europäischen Verkaufshits des Koreaners – der Sportage und der cee’d – verbuchen wird.

Aussendesign: geprägt von geraden Linien und glatten Oberflächen

Das progressive neue Aussen- und Innendesign stammt aus der Feder der Kia-Designzentren in Frankfurt (Deutschland) und Irvine (Kalifornien) und ist in enger Zusammenarbeit mit dem Hauptdesignzentrum der Marke im koreanischen Namyang entstanden. Durch gerade Linien und glatte Flächen, die dem neuen Rio einen unverwechselbaren Look verleihen, wirkt er markanter und reifer als sein Vorgänger.

Die Fahrzeugfront besticht durch den neuen «Tiger-Nasen»-Kühlergrill, der nun flacher ist, dafür aber in der Breite mehr Raum einnimmt. Kühlergitter und Kühlermaske fallen dank der schwarzglänzenden Ausführung sofort ins Auge. In den Kühlergrill integrierte neu gestaltete Bi-Funktionsscheinwerfer, die plastischer herausgearbeitet sind und damit stärker auffallen, projizieren eine neue U-förmige LED-Tagfahrlicht-Signatur. Durch diverse Änderungen an der Fahrzeugfront, wie der Verschiebung der Nebelscheinwerfer im vorderen Stossfänger nach oben und aussen, gewinnt die vierte Modellgeneration des Kleinwagens visuell an Breite und wirkt insgesamt kräftiger. Die längere Motorhaube zieren klammerförmige Konturlinien, die sich vom Fuss der A-Säulen bis zum Kühlergrill und den Scheinwerfern ziehen.

Im Profil betrachtet akzentuieren die Verlängerungen von Motorhaube, Frontüberhang und Radstand (+10 mm auf nun 2’580 mm) die dünnere und aufrechtere C-Säule und der kürzere Hecküberhang das insgesamt ausgewogenere Erscheinungsbild. Der neue Rio ist nicht nur 15 Millimeter länger (4’065 mm) als das Vorgängermodell, sondern auch fünf Millimeter flacher (1’450 mm). Gerade, klar definierte Linien ziehen sich über die gesamte Schulter und entlang der Türen des Autos, was die stabilere, selbstbewusste Optik noch unterstreicht.

Im Heckbereich präsentiert sich der neue Rio aufrechter, mit einer nahezu senkrecht stehenden Heckscheibe. Die gerade Linie, die vom Kühlergrill über die Scheinwerfer und oberhalb der Türen verläuft, setzt sich auch auf der Rückseite des Autos fort. Die schmaleren, auffälliger herausgearbeiteten Heckleuchten überraschen mit einer neuen pfeilförmigen LED-Lichtsignatur. Wie das breiter wirkende «Gesicht» des Fahrzeugs, sorgt auch das Heckdesign des neuen Rio für einen alles in allem muskulöseren Look.

Der Rio kommt in Europa als Fünftürer auf den Markt.

Innendesign: moderner Innenraum mit Touchscreen

Autofahrer werden das moderne Innendesign des neuen Kia Rio zu schätzen wissen, das skulptural und ergonomischer gestaltet ist als beim Vorgängermodell. Der Innenraum wurde zudem so umgebaut, dass die vielen neuen Technologien des Rio Platz darin finden.

Ähnlich wie im Aussenbereich sorgen gerade Linien, die sich quer über das Armaturenbrett ziehen, für mehr Dynamik, die den Innenraum geräumiger wirken lässt und Mitfahrern ein komfortables Platzgefühl beschert. Die langen Linien, die das Armaturenbrett beherrschen und zu beiden Seiten auslaufen, sorgen für eine grössere visuelle Breite des Innenraums und setzen die nun horizontal angelegten Lüftungsschlitze gekonnt in Szene. Der mittlere Bereich des Armaturenbretts ist mit schwarzglänzenden Zierleisten geschmückt.

Das Armaturenbrett selbst ist in Richtung des Fahrers geneigt. So wirkt das Fahrzeug gleichzeitig sportlicher, fahrerorientierter und hochwertiger. In seinem Zentrum befindet sich die neue Benutzeroberfläche mit hochauflösendem Touchscreen. Die darunter liegende Mittelkonsole kommt nun mit weniger Reglern aus. Diese sind ergonomischer gestaltet und konkav geformt, wie zum Beispiel die Drehregler zur Einstellung von Heizung und Lüftung.

Der Innenraum des Rio wird durch die neuen Technologien immens aufgewertet. Bereits bei der Konzeption stand fest, dass das neue Fahrzeug den Besitzern noch mehr Bequemlichkeit bieten soll. Gesagt, getan: Schlüssellose Ver-/Entriegelung und Zündung, Sitz- und Lenkradheizung, Scheibenwischer mit Regensensoren und Fahrlichtautomatik ermöglichen ein äusserst komfortables Fahrerlebnis.

Auch der Schutz des Innenraums vor Wind, Strassenlärm und Motorengeräuschen sollte bei diesem Modell verbessert werden. So ist das Armaturenbrett in neuen schalldämmenden Materialien ausgeführt, damit die Motorengeräusche im vorderen Bereich der Kabine reduziert werden. Gleichzeitig minimiert der steifere vordere Hilfsrahmen durch schlechte Strassenbeläge ausgelöste Vibrationen. Die Änderungen am Aussendesign – Windabweiser vorne, durchgehender Unterbodenschutz und vertikale «Schwerter» unter dem Heckspoiler – machen sich auch im Innenraum positiv bemerkbar, da sie für weniger Windgeräusche und eine bessere Aerodynamik sorgen.

Funktionalität: grösserer Innen- und Kofferraum bei verbesserter Rundumsicht

Die Ingenieure legten den Hauptfokus bei der Entwicklung des Kia Rio auf eine hohe Funktionalität. Das Ergebnis: Das Fahrzeug besitzt den geräumigsten Innenraum und eines der grössten Kofferraumvolumen (325 Liter) im B-Segment.

Die Vergrösserung von Innen- und Kofferraum ist auch dem 10 Millimeter längeren Radstand und der 15 Millimeter längeren Karosserie zuzuschreiben. Die Beinfreiheit ist auf 1’070 Millimeter vorne bzw. 850 Millimeter im Fond angewachsen. Zudem bietet das neue Modell mehr Schulterfreiheit als die meisten Konkurrenten seiner Klasse: 1’375 Millimeter vorne bzw. 1’355 Millimeter hinten. Obwohl der neue Rio fünf Millimeter flacher ist als sein Vorgänger, gehört die Kopffreiheit (vorne: 1’029 mm bzw. hinten: 964 mm) zu den besten im B-Segment.

Der Platzgewinn im Innenraum ist verschiedenen Konstruktionsänderungen zu verdanken. Dazu gehören neu gestaltete Türverkleidungen, ein neu eingeführtes Material für den Dachhimmel, Änderungen an der Form des Armaturenbretts sowie signifikante Überarbeitungen der Rohkarosse, wie der längere Radstand.

Die – beim neuen Modell 87 mm – schmaleren C-Säulen und die höher als bisher auf der A-Säule angesetzten Aussenspiegel verkleinern tote Winkel und verbessern die Rundumsicht. Mit der umlaufenden niedrigeren Fensterlinie und den neuen Ausstellfenstern im Fond eröffnen sich dem Fahrer und seinen Mitfahrern ganz neue Perspektiven nach aussen.

Der Innenraum des Rio bietet mehr Ablagemöglichkeiten als jemals zuvor. Am Fuss der Mittelkonsole befindet sich ein offenes doppeltes Ablagefach für mobile Geräte und sonstige Kleinteile; die Sonnenbrille lässt sich in der Dachkonsole verstauen. Das Handschuhfach ist als einteiliges Fach ausgeführt. Der neue Rio besitzt zudem in jeder Tür Flaschenhalter (1,5-Liter-Flaschen vorne bzw. 0,5-Liter-Flaschen hinten) und zwei grössere Becherhalter vorne. In den in die Türgriffe integrierten Staufächern lassen sich kleinere Dinge, wie das Handy oder Münzen, ablegen. Auf Wunsch ist eine Armlehne erhältlich, die noch mehr Stauraum bietet.

Das Kofferraumvolumen wurde um 37 Liter auf nun 325 Liter erhöht (VDA: +13 Prozent) und gehört damit zu den besten der Klasse. Erstaunlicherweise konnte dieser Platzgewinn erzielt werden, obwohl gleichzeitig der Hecküberhang – ein Schlüssel-Designelement des neuen Rio – um 15 Millimeter auf 655 Millimeter verkürzt wurde. Der Kleinwagen besitzt einen geteilten Ladeboden, dessen Höhe sich verstellen lässt. Damit lassen sich Habseligkeiten so verstauen, dass sie während der Fahrt an Ort und Stelle bleiben und von aussen nicht sichtbar sind. Der Rio ist standardmässig mit einer geteilten Rücksitzbank und einem Reifenmobilitätsset unter dem Kofferraumboden ausgestattet.

Der unter der Rücksitzbank befindliche Tank fasst 45 Liter und damit zwei Liter mehr als das Vorgängermodell. Mit jeder Tankfüllung fährt der Kia Rio nun zwischen 34 und 58 Kilometer weiter als zuvor (NEFZ, kombiniert).

Antriebe: effiziente und sofort ansprechende T-GDI-Motoren mit geringen Emissionen

Der neue Kia Rio ist mit verschiedenen Benzin- und Dieselmotoren erhältlich, die allesamt eine hohe Effizienz und starke Beschleunigung bieten.

Infolge der zunehmenden Nachfrage nach kleineren Motoren mit Turboladern hat Kia einen neuen 1,0-Liter-T-GDI-Motor (Turbomotor mit Benzindirekteinspritzung) entwickelt. Der leichte und kompakte Dreizylinder war erstmals in der 2015 aufgelegten Neuversion des Kia cee’d verbaut und soll auch die meisten Rio-Fahrzeuge antreiben. Das leichte Gewicht der neuen T-GDI-Motoren führt nicht nur zu einer höheren Effizienz und geringen Emissionen, sondern kommt auch dem Handling zugute, da die Fahrzeugfront in Kurven gegen weniger Masse und Trägheit ankämpfen muss.

Der leistungsfähige 120-PS-Motor erzielt seine Spitzenleistung bei 6‘000 U/min und sein maximales Drehmoment bei  172 Nm.  Sein Kraftstoffverbrauch von 4,7 l/100 km führt zu einem CO2-Ausstoss von 107 g/km.

Neben dem 1,0-Liter-T-GDI ist der Kia Rio auch mit einem 1,2-Liter- bzw. 1,4-Liter-Saugbenziner mit Mehrpunkteinspritzung erhältlich. Der 1,2-Liter-Motor mit 84 PS erreicht seine Spitzenleistung bei 6’000 U/min und das Spitzendrehmoment von 122 Nm bei 4’000 U/min; sein Kraftstoffverbrauch liegt bei 4,7 l/100 km, der CO2-Ausstoss bei 106 g/km. Die 1,4-Liter-Variante erzielt 100 PS bei 6’000 U/min und ein maximales Drehmoment von 133 Nm bei 4’000 U/min. Sie kann einen Kraftstoffverbrauch von 5,0 l/100 km erreichen, bei CO2-Emissionen von 114 g/km.

Alle Motoren arbeiten mit Frontantrieb: der 1,2-Liter-Benziner mit einem 5-Gang-Schaltgetriebe, der 1,4-Liter-Benziner und der 120-PS- T-GDI mit einem 6-Gang-Schaltgetriebe.

Sicherheit: Fahrerassistenztechnologien und angestrebtes Fünf-Sterne-NCAP-Ziel

Der neue Rio ist eines der sichersten Fahrzeuge seiner Klasse und mit einer Reihe richtungsweisender Fahrerassistenzsysteme (Advanced Driver Assistance Systems – ADAS) ausgestattet. Er besteht aus einem hochfesten Karosseriestahl und besitzt zahlreiche passive Sicherheitseinrichtungen. Das Auto ist so konzipiert, dass es selbst anspruchsvollste Crashtests weltweit bestehen kann.

In der mit den optional erhältlichen Fahrerassistenzsystemen ausgestatteten Variante dürfte der neue Rio im Euro-NCAP-Crashtest ein Fünf-Sterne-Ergebnis erzielen. Der Kleinwagen ist zudem das erste Fahrzeug im B-Segment, das über einen Notbremsassistenten (Autonomous Emergency Braking – AEB) mit Fussgängererkennung verfügt. Das im Rio verbaute Notbremsassistenzsystem basiert auf einem Fernbereichsradarsensor, der potenzielle Kollisionen mit anderen Fahrzeugen oder Fussgängern erkennt und dabei hilft, das Fahrzeug zum Stillstand zu bringen*. Das System ist mit einem Spurhalteassistenten (Lane Departure Warning System – LDWS) kombiniert, das den Fahrer warnt, wenn er ohne Setzen der Blinker die Spur verlässt.

Die Rohkarosserie des neuen Rio besteht zu einem beträchtlichen Anteil aus Mehrphasenstahl (Advanced High Strength Steel – AHSS). Dadurch ist Kia seinem Ziel, das durchschnittliche Gewicht von Neuwagenkarosserien von 2014 bis 2020 aus Sicherheitsgründen um fünf Prozent zu reduzieren, wieder einen Schritt näher gekommen. Während der Anteil des leichten, hochfesten Stahls an der Karosserie bei der dritten Generation noch bei 33 Prozent lag, beläuft er sich beim neuen Rio bereits auf 51 Prozent.

Durch den gesteigerten Einsatz des Mehrphasenstahls konnte die Robustheit der Fahrgastzelle erhöht werden, was der Sicherheit der Insassen zugutekommt, da Aufprallkräfte effektiver verteilt werden. Das Material wurde zudem verwendet, um die A- und B-Säule, die Seitenschweller, die Dachstruktur, den Motorraum und das Bodenblech zu verstärken.

Der neue Rio ist im Innenraum mit sechs Airbags ausgestattet und hat ISOFIX-Haltegurte und -Aufnahmepunkte an den Vorder- und Rücksitzen.

Fahrgefühl: fesselndes Fahrerlebnis und stabiles Handling bei vollem Komfort

Abgesehen davon, dass der neue Rio nicht nur unglaublich sicher zu fahren ist, baut er auch auf dem bereits von der dritten Generation bekannten Konzept der Fahrerorientierung auf. So wurde bei der Entwicklung des Fahrwerks bewusst Wert darauf gelegt, den Fahrspass durch ein geschmeidigeres Handling und eine besser ansprechende Lenkung zu erhöhen. Der Rio basiert auf einem völlig unabhängigen MacPherson-Federbein vorne und einer Verbundlenkerachse hinten.

Die Entwicklung einer steiferen Rohkarosse gab den F&E-Teams auch die Freiheit, ein noch nachgiebigeres Aufhängungssystem zu entwickeln. Die Feder-Dämpfer-Abstimmung wurde im Vergleich zum bisherigen Modell überarbeitet, wodurch die Federung und der Komfort des Autos bei allen Geschwindigkeiten erhöht werden konnten. Gleichzeitig begünstigt dies ein angenehmeres und fesselnderes Handling.

Für die vierte Generation wurde das Fahrwerk des Rio weichreichenden Änderungen unterzogen, mit dem Ziel, das Fahrzeug noch besser kontrollieren zu können und dem Fahrer so noch mehr Sicherheit hinter dem Lenkrad zu geben.

Dank der neuen Vorderradaufhängung mit steiferen Federbeinen und -querträgern sind Lenkung und Handling jetzt noch direkter und sicherer. Die hinteren Stossdämpfer sind nun vertikaler montiert, wodurch die Hinterachse Stösse besser aufnehmen und unabhängig vom Strassenbelag auch in Kurven und bei höheren Geschwindigkeiten für Fahrkomfort und Stabilität sorgen kann. Durch die Neupositionierung des Servolenkungsgetriebes konnten die Ingenieure die Reibung entlang der Gänge verringern, was nicht nur in einer fünf Prozent schnelleren Lenkungsumsetzung resultiert, sondern das Fahrzeug auch direkter reagieren lässt.

Neben den neuen Fahrerassistenzsystemen umfasst der neue Rio serienmässig auch das von Kia entwickelte Fahrzeugstabilitätsmanagement (Vehicle Stability Management – VSM) mit elektronischer Stabilitätskontrolle (Electronic Stability Control – ESC). Das VSM-System stellt sicher, dass das Fahrzeug auch während des Bremsvorgangs und in der Kurve stabil bleibt: Traktionsverluste werden erkannt und mithilfe des ESC ausgeglichen.

Darüber hinaus verfügt der Kia Rio serienmässig über zwei weitere Technologien: Über die Kurvenbremskontrolle (Cornering Brake Control – CBC) werden die einzelnen Bremsen beim Abbremsen in Kurven asymmetrisch beaufschlagt, um im Interesse der Sicherheit einen potenziellen Traktionsverlust zu vermeiden. Der Geradeausfahrtassistent (Straight Line Stability – SLS) verhindert das Gieren bei scharfen Bremsvorgängen auf geraden Strecken. Auch hier wird der auf die verschiedenen Räder gegebene Bremsdruck individuell angepasst, um auch bei starkem Abbremsen oder einer Vollbremsung für Stabilität zu sorgen.

Konnektivität: volle Einbindung von Android- und Apple-Smartphones

In der Mitte des Armaturenbretts befindet sich das neue Infotainment-System mit der überarbeiteten Benutzeroberfläche. Der neue Rio ist mit einem Audiosystem mit 5-Zoll-Touchscreen und sechs Lautsprechern erhältlich. Optional können sich Kunden auch für ein kombiniertes Infotainment- und Navigationssystem mit 7-Zoll-Touchscreen, «Connected Services, powered by TomTom®»-Konnektivitätskonzept und voller Smartphone-Einbindung (wahlweise mit Android Auto™ oder Apple CarPlay™) entscheiden.

Die über das Navigationssystem zugänglichen «Connected Services» aus dem Hause Kia bieten Fahrern ein breites Spektrum an aktuellen Informationen, einschliesslich Live-Verkehrsdaten**, Blitzerstandorte/-alarme**, Suche nach lokalen Sehenswürdigkeiten  und Wettervorhersagen. Das Konnektivitätskonzept ist in Europa für einen Zeitraum von sieben Jahren ab dem Autokauf unentgeltlich nutzbar.

Android Auto™ ist für Android-Lollipop-Smartphones (ab Version 5.0) ausgelegt. Das ab der Produkteinführung verfügbare System stellt eine Verbindung zum Smartphone des Benutzers her und erlaubt diesem, über das bordeigene Infotainment-System auf Smartphone-Apps und Funktionen zuzugreifen, wie auf die sprachgesteuerte Navigation mit Google Maps, die Freisprecheinrichtung und die Text- und Spracherkennung. Mithilfe von Android Auto™ können Benutzer auch Musik von Google Play Music™ und anderen Diensten streamen.

Apple CarPlay™ ist für iPhones (ab Version 5) bestimmt. Das System sorgt dafür, dass sich die verschiedenen Funktionen und Apps des Smartphones vollständig mit der Siri-Sprachsteuerung bedienen lassen, einschliesslich der Navigation über Apple Maps, der Anruftätigung und der Diktatfunktion. Apple CarPlay™ unterstützt zudem andere Audio-Apps, die Benutzer gegebenenfalls auf ihr iPhone heruntergeladen haben – wie Musikstreaming- oder Hörbuchdienste.

Bis Ende 2017 wird der Rio auch mit einem Audio-Infotainment-System mit 7-Zoll-Touchscreen ohne Navigationssystem erhältlich sein.

Der Kia Rio ist als erstes Fahrzeug im B-Segment mit USB-Anschlüssen ausgestattet, damit Fahrer und Mitfahrer ihre mobilen Geräte an das Infotainment-System anschliessen oder Akkus unterwegs aufladen können.

Verkaufsstart des neuen Rio in der Schweiz im September 2017

Das europäische Modell des brandneuen Kia Rio profitiert natürlich von der üblichen 7-Jahres- bzw. 150’000-Kilometer-Herstellergarantie. Der Rio wird in der unternehmenseigenen Fertigungsanlage im koreanischen Sohari hergestellt.

Für den Schweizer Markt wurde ein Sondermodell „Swiss City Line“ konfiguriert, dessen Sonderausstattung mit einem Kundenvorteil von CHF 2‘450.- eine attraktive Variante darstellt. Nähere Informationen finden sich auf der Preisliste.

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